Sachsen
Nach Sperrung in Leipzig - Keine Gefahr im Elsterflutbecken

Eine verdächtige Entdeckung im Elsterflutbecken in Leipzig hat am Dienstag für Sperrungen und Umleitungen gesorgt. Am Ende stellte sich der mögliche Kampfmittelfund jedoch als harmlos heraus.

Leipzig.

Nach dem Verdacht auf ein mögliches Kampfmittel im Elsterflutbecken unterhalb der Zeppelinbrücke in Leipzig ist Entwarnung gegeben worden. Wie die Stadt mitteilte, bestätigte sich der Verdacht bei Untersuchungen vor Ort nicht. Bei der zuvor festgestellten "Anomalie im Wasser" handelte es sich demnach um eine alte Straßenbahnschiene.

Sperrkreis eingerichtet

Das Mobilitäts- und Tiefbauamt koordiniert die Maßnahme.
Das Mobilitäts- und Tiefbauamt koordiniert die Maßnahme. Bild: Jennifer Brückner/dpa

Am Morgen war rund um die Fundstelle ein 100 Meter großer Sperrkreis eingerichtet worden. Betroffen waren die Zeppelinbrücke, das Elsterflutbecken sowie der Palmengarten und der Grünstreifen am Cottaweg. Fuß- und Radwege wurden gesperrt, die Haltestelle Sportforum Süd nicht bedient. Mehrere Straßenbahnlinien wurden umgeleitet.

Am Nachmittag wurde der Sperrkreis aufgehoben. Fuß- und Radwege sind seitdem wieder frei. Nach Angaben der Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) verkehren auch die Straßenbahnen wieder regulär.

Auffälliger Fund bei Bauarbeiten

Die Auffälligkeit war bei Bauarbeiten an der Brücke entdeckt worden. Eine Fachfirma hatte daraufhin geprüft, ob es sich um ein mögliches Kampfmittel handeln könnte.

Als Kampfmittel werden unter anderem Bomben, Granaten oder andere explosive Überreste aus früheren Kriegen bezeichnet, die noch im Boden oder im Wasser liegen können. (dpa)

© Copyright dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH
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