Nachwuchs bei den Bonobos des Leipziger Zoos

Leipzig (dpa/sn) - Nachwuchsfreuden bei den Bonobos des Leipziger Zoos: Weibchen Lexi hat in der Menschenaffenanlage «Pongoland» einen Sohn zur Welt gebracht. Wie der Zoo am Donnerstag mitteilte, war die Geburt am Montagvormittag «kurz und komplikationslos». Lexis beiden anderen Jungtiere Yaro und Tayo sowie Ziehtochter Amira seien die ganze Zeit dabei gewesen und hätten sofort Kontakt zu dem Neuankömmling aufgenommen. Das Neugeborene trinke regelmäßig und mache einen gesunden Eindruck, hieß es.

Bonobos sind eine Schimpansenart und damit enge Verwandte des Menschen. Sie leben vor allem im tropischen Regenwald des Kongo in Afrika. Die Weibchen werden 70 bis 76 Zentimeter groß und sind damit etwas kleiner als die 70 bis 83 Zentimeter großen Männchen. Das Fell ist dunkelbraun oder schwarz. Die Beine sind jedoch deutlich länger als die der Gemeinen Schimpansen.

Der Name des Bonobo-Jungen steht noch nicht fest. Dieser wird den Angaben zufolge von den Tierpflegern und Mitarbeitern des Max-Planck-Institutes für evolutionäre Anthropologie in den nächsten Wochen ausgewählt. In «Pongoland» leben jetzt laut Zoo in getrennten Komplexen 13 Bonobos, 27 Schimpansen, 6 Gorillas und 9 Orang Utans.


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