Neonazis reagieren auf Blamage von Dresden mit Durchhalteparolen

Dresden (dpa/sn) - Nach dem Scheitern ihres geplanten Marsches durch Dresden hat die rechtsextreme Szene am Donnerstag mit verbalen Ausfällen und Durchhalteparolen reagiert. NPD-Bundesvorsitzender Holger Apfel sah das Recht «volkstreuer Deutscher» auf ein würdevolles Gedenken verhindert. Nach Angaben des Landesamtes für Verfassungsschutz herrschte unter den angereisten Rechtsextremisten schon am Mittwochabend eine hohe Frustration. Der sächsische Linke-Parteichef Rico Gebhardt rechnete durch die neuerliche Schlappe der Neonazis mit einer weiteren Demobilisierung der Szene.

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