Neue Quarantäne-Regeln in Sachsen ab 23. Januar

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Angesichts der erwarteten Omikron-Welle verkürzen sich die Absonderungszeiten für Corona-Infizierte und Kontaktpersonen

Dresden.

Die von Bund und Ländern neu beschlossenen Quarantäne-Regeln sollen in Sachsen ab dem 23. Januar gelten. Dann würden alle kreisfreien Städte und Landkreise ihre Regelungen für Corona-Infizierte und enge Kontaktpersonen anpassen, teilte das Gesundheitsministerium am Freitag mit. Zunächst hatte die «Leipziger Volkszeitung» berichtet.

Am vergangenen Freitag hatten die Ministerpräsidenten und Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) beschlossen, dass die Regeln angepasst werden sollen. Infizierte müssen sich dann nur noch 10 statt 14 Tage absondern. Kontaktpersonen müssen sich ebenfalls in Quarantäne begeben, wenn sie nicht geboostert oder maximal vor drei Monaten genesen oder doppelt geimpft worden sind.

Diese neuen Regeln seien notwendig, weil die Virusvariante Omikron leichter zu Infektionen bei Geimpften und Genesenen führen könne, teilte das Gesundheitsministerium mit. In Sachsen überwiege derzeit jedoch noch die Delta-Variante. Daher seien bis zum 23. Januar noch die aktuellen Regelungen gültig. (dpa)