Neuer Bildungsbericht sieht wachsendes Stadt-Land-Gefälle

Ein Leibniz-Institut bescheinigt dem Freistaat zwar, gut aufgestellt zu sein. Aber es werden auch Problemfelder benannt.

1Kommentare

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    VaterinSorge
    24.01.2019

    Ohne die Zahlen zu bewerten, sind in der Tat Trends zu erkennen, die insgesamt auf abgehängte Regionen in Sachsen schließen, deren jahrelange Benachteiligung nun ihre Wirkung in allen maßgeblichen Belangen, völlig überspitzt und teilweise unberechtigt zeigen.
    Außerhalb der beiden Oberzentren haben nicht nur Schüler, sondern auch Lehrer/innen weite Wege, oft häufige Abordnungen und unklare Prognosen. Sinkende GTA - Teilnahme, Kooperationen und abnehmende Angebote in Vereinen oder gesellschaftlichen Institutionen tätig werden zu können, führt zu mehr Vereinsamung und zur Motivationsbremse. Hier sollte die Staatsregierung mehr regionales Engagement fördern und notendige Flexibilität wie Gemeinschaftsschulen, modernere Lernkonzepte und entsprechende Ganztagsschulen endlich zulassen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Kinder außerhalb von Leipzig oder Dresden weniger leistungsfähig sind, die Möglichkeiten der Entfaltung sind eben durch fehlende Angebote sehr beschränkt. Gibt es beispielsweise in Dresdener Realschulen und Gymnasien meist mehr als 10 Leistungskurse, fünf oder mehr Fremdsprachenangebote so sind es außerhalb vielleicht drei Leistungskurse und oft nur zwei Fremdsprachen, die angeboten werden können. Das Gegenlenken durch finanzielle Anreize und Verbeamtung sind wichtige Schritte, doch wird es dauern. Die Gesellschaft sollte landesweit die Schulen in ihre Mitte rücken, ihnen Angebote zur Teilhabe machen und auf alle Kinder ihre Potentiale achten und nicht darauf warten, bis sie aus der Schule kommen, um mal zu schauen, ob man sie verwerten kann. Auch würde mehr Wertschätzung und Respekt gegenüber den Lehrern von Seite der Eltern und ihrer Kinder viel zur Lern- und Leistungsbereitschaft beitragen, denn wir haben nun mal nur unsere Kinder, die viel zu wenige sind.



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