Neuer Rettungswagen für gefährliche Infektionskrankheiten

Dresden (dpa) - Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen sollen bis Herbst dieses Jahres ein neues Spezialfahrzeug für Patienten mit gefährlichen Infektionskrankheiten erhalten. Es soll Betroffene aus den drei Ländern zur Sonderisolierstation am Klinikum St. Georg in Leipzig bringen, wie das sächsische Gesundheitsministerium am Mittwoch mitteilte. Die Kosten für das Fahrzeug teilen sich die Länder. Es wird wie das Vorgängermodell seinen Standort in Leipzig haben.

Um besser auf bedrohlich Infektionskrankheiten vorbereitet zu sein, aktualisierte Sachsen jetzt seinen entsprechenden Notfallplan. Die Maßnahmen betreffen unter anderem die Ermittlung der Infektionsquelle, der Übertragungswege und Kontaktpersonen, notwendige Meldungen oder eine erforderliche Quarantäne. Auch die Schließung von Einrichtungen und das Verbot von Veranstaltungen könnten eine Folge sein.

Infektionskrankheiten wie Ebola und Lassafieber würden zwar zum Glück bisher kaum in Deutschland auftreten, erklärte die sächsische Gesundheitsministerin Barbara Klepsch (CDD). Umso wichtiger sei es aber, diese im Ernstfall frühzeitig zu erkennen und zum Schutz der Bevölkerung unverzüglich einzudämmen.

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