NS-Vergangenheit des Bundesjustizministeriums: Ausstellung

Leipzig (dpa/sn) - Im Bundesverwaltungsgericht in Leipzig zeigt eine Ausstellung den Umgang des Bundesjustizministeriums mit seinem Erbe aus der NS-Zeit. Die Schau ist Teil der Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit, die das Ministerium schon 2012 in Auftrag gegeben hatte. Dabei geht es laut Ministerium unter anderem um personelle Kontinuitäten in der Nazi- und der Nachkriegszeit und die Frage, wie NS-Gesetzgebung in der Bundesrepublik fortwirken konnte.

Die Ausstellung «Die Rosenburg - Das Bundesjustizministerium im Schatten der NS-Vergangenheit» wird am Mittwoch um 17.00 Uhr von Bundesjustizministerin Katarina Barley (SPD) eröffnet. Die Wanderausstellung war bereits in verschiedenen Landgerichten zu sehen. In Leipzig kann sie bis zum 20. September angeschaut werden.

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