Oft noch langsames Internet in Gewerbegebieten und Schulen

Dresden/Berlin (dpa/sn) - In Sachsen gibt es zahlreiche Gewerbegebiete und Schulen, die keinen Zugang zu schnellem Breitbandinternet haben. Das geht aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der FDP an die Bundesregierung hervor, wie die Partei mitteilte. 2608 der insgesamt 5667 Gewerbegebiete im Freistaat haben demnach keinen Zugang zu Breitbandinternet mit mindestens 50 Megabit pro Sekunde (Mbit/s). 46 Prozent der Gebiete seien somit unterversorgt, so die FDP.

Schlechter als in Sachsen ist es demnach nur um Breitbandinternet in Gewerbegebieten in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern bestellt. Bundesweit haben noch 35 Prozent der Gewerbegebiete kein schnelles Internet.

Nachholbedarf besteht auch bei Sachsens Schulen: 867 der insgesamt 2146 Schulen verfüge über keinen Breitbandanschluss. Damit sind 40,4 Prozent der Bildungseinrichtungen unterversorgt. Nur an Sachsen-Anhalts Schulen gibt es demnach weniger schnelles Internet. Bundesweit sind bereits 75 Prozent der Schulen mit Breitbandinternet ausgestattet.

Aus der Antwort der Bundesregierung geht auch hervor, dass Sachsen nachrüsten will: Von den bundesweit 708 Förderzusagen für Breitbandausbau im Vorjahr und ersten Halbjahr 2019 galten 52 Projekten dem Freistaat. 146 Millionen Euro wurden demnach in dem Zeitraum bewilligt.

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