Paketbomben: Neue Stelle beim LKA

Polizei hat noch keine Spur zu DHL-Erpressern

Dresden.

Sachsen reagiert auf die DHL-Erpressung, bei der explosive Pakete verschickt wurden. "Wir haben beim Landeskriminalamt eine zentrale Koordinierungsstelle eingerichtet, bei der alle Informationen zu diesem Thema in Sachsen zusammenlaufen", sagte Innenminister Markus Ulbig (CDU) der "Freien Presse". "Bislang gibt es keine Hinweise, dass solche Sendungen auch in Sachsen unterwegs sind." Die Ermittler und die DHL stimmten sich eng ab. Bei einem Verdacht sollten die Bürger sofort die Polizei einschalten.

Der oder die Erpresser fordern vom Logistikkonzern DHL im Weihnachtsgeschäft einen Millionenbetrag und drohen mit weiteren Paketbomben. Am Freitag hatte ein Sprengsatz am Potsdamer Weihnachtsmarkt einen Großalarm ausgelöst. Eine andere Paketbombe war schon einen Monat zuvor in Frankfurt/Oder in Flammen aufgegangen. Mehr als 60 Hinweise sind bei der Polizei zur Erpressung eingegangen. Eine heiße Spur gibt es laut Polizei aber nicht. (mit dpa)

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