Patzelt-Studie: Mehrheit der Pegidianer keine Rassisten

Dresden (dpa/sn) - Der Dresdner Politologe Werner J. Patzelt sieht trotz hetzerischer Reden bei der islam- und fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung deren Anhänger in ihrer Mehrheit nicht als Rassisten. Es zeige sich zwar durchaus eine Zunahme der Ablehnung gegenüber Zuwanderung, Islam und politischen sowie medialen Eliten, meinte der Professor der TU Dresden vor der Vorlage einer neuen Pegida-Studie. Doch Rassisten, Extremisten oder Feinde der Demokratie seien Pegidianer mehrheitlich nie gewesen und auch nicht geworden.

In seiner dritten Pegida-Studie geht Patzelt erneut auf die Veränderungen in den Einstellungen der Dresdner Pegida-Anhänger ein. Diese hatten Studenten der Politikwissenschaft unter den Teilnehmern von vier Demonstrationen abgefragt. Auch Ergebnisse anderer Studienflossen mit ein. Patzelt ist einer der meistgefragten Experten zum Thema Pegida, aber nicht unumstritten. Kritiker werfen ihm eine große Sympathie mit der Bewegung oder deren Verharmlosung vor.

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24Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    5
    Hübnererich
    26.02.2016

    Was soll diese steuerfinanzierte Studie von einen Professor der Firlefanzwissenschaften. Es reicht der normale Menschenverstand, sofern man über einen verfügt, ein Besuch einer Pegida Veranstaltung oder das Lesen der 10 Pegida Punkte, um festzustellen, dass Pegida nichts weiter ist, als eine demokratische Willensbekundung des normalrn Bürgers. Und nochmal: Nicht Pegida ist das Problen, sondern der mediale Umgang mit ihr.

  • 1
    3
    Denordeutsche
    26.02.2016

    Schon interessante Vorschläge , Aktien kaufen bei Bombardier, ein Unternehmen, was im Osten sich ein Großteil seiner Mitarbeiter entledigen will, deiwi...kluge Maßnahme . Na, dann mal los

  • 3
    0
    finnas
    26.02.2016

    ZwenAusZwota, es ist doch ganz normal, dass jungen Leuten noch manche Erkenntnis bevor steht, während ältere die Chance hatten, Lebenserfahrung zu sammeln. Mein alter in Weisheit ergrauter Lehrer hat aber immer gesagt, es gibt auch junge Professoren und alte Esel.
    Ich denke, die Gesellschaft ist da gut durchmischt.

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    ZwenAusZwota
    26.02.2016

    @aussaugerges wenn Sie sagen dass der Kurs steigt, dann frage ich: weshalb sind Sie nicht investiert? Beispiel Bombardier Görlitz: eine Aktie Kostet derzeit etwa 0,73 Euro. Diesen Betrag kann in Deutschland fast jeder im Monat aufbringen, um sich eine Aktie pro Monat zu kaufen.
    Aber nein, der Teutsche kann ja nichts dafür, dass die Börse so kompliziert ist und schafft sein Geld lieber zur Sparkasse - wo er keine Zinsen bekommt, oder in den nächsten Getränkeladen, wo er wenigstens Pfand bekommt.
    Und schon sind wir wieder bei der Verantwortung für das eigene Leben. Auch schwierige Themen, wie Geldanlagen gehören dazu. Aber abends Fernsehen zu glotzen und über DIE DA OBEN zu schimpfen ist halt einfacher, als sich mal mit schwierigen und wirklich wichtigen Themen zu beschäftigen....

    Zum Glück, denn so bleibt mehr für die denkenden Menschen übrig.

  • 3
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    Pedroleum
    26.02.2016

    @aussaugerges, Zitat: „Aber der Börsenkurs steigt und die Dividende ist exorbitant.
    Mal reinschauen in den Kurs.!“

    Welchen Kurs meinen Sie? Wenn man auf die Indizes wie Dax, TechDax, MDax, Dow Jones und Nikkei schaut, sieht man, dass es seit drei Monaten (also einem Quartal) überall nach unten geht.

    Und gestern meldete das Ifo-Institut, dass die Unternehmen einen Einbruch befürchten (vgl. http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/ifo-index-faellt-wegen-sorge-um-weltwirtschaft-a-1078798.html).

  • 6
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    GrafZ
    26.02.2016

    @ZwenAusZwota: Guter Artikel, aber Sie liegen richtig: eine Diskussion zu so etwas wird es nicht geben. Jeder der in den 90ern in Sachsen, auch in Chemnitz und dem Umland gewohnt hat, kennt die im Artikel angesprochene Realität. Wenn ich ehrlich bin, glaube ich nicht mehr an den Erfolg einer Diskussion mit jenen Menschen. Sobald man argumentiert, wird man diffamiert oder die Diskussion wird beendet.

    Zur Patzelt-Studie: Wie kann man eigentlich solche Aussagen (Mehrheit der Pegidianer keine Rassisten) treffen, wenn man weiß, dass eine beachtliche Gruppe, die phänotypisch "rechts" wirkt, sich der Umfrage verweigert. Und ob jemand Rasist ist, dürfte nicht mit der Frage, "sind Sie Rassist?" beantwortet werden. Der lange Text aus der heutigen FP-Ausgabe ist sehr nachdenkenswert: vor allem, dass sich die Interviewteams auch von Herrn Patzelt haben beschimpfen und körperlicher Bedrihung haben ausetzen müssen. So viel zu der Aussage, dass die Spazierer friedlich wären.

  • 3
    0
    ZwenAusZwota
    26.02.2016

    Anbei ein Link, der zum Nachdenken anregen sollte. Einige werden es sicher nicht lesen, weil viele Wörter. Andere werden es sicher nicht verstehen...
    https://clausnitz.wordpress.com/2016/02/23/ein-kommentar-zur-schande-von-clausnitz-aus-der-sicht-eines-clausnitzers/

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    ZwenAusZwota
    26.02.2016

    @Denordeutsche, was bitte hat Alter mit Wissen, Weisheit und Erkenntnis zu tun? Auch ein 20-jähriger kann bedeutend intelligenter und weiser sein, als ein 50-jähriger. UND viele junge Menschen haben heutzutage viel mehr von der Welt und fremden Kulturen gesehen, als Ältere. Erklären Sie mir ihre Aussage bitte?

    @ommi22 "und genau deshalb wehren sich viele Bürger" - aha, wehren, wogegen? Gegen Freiheit, oder gegen die Pflicht, ihr Leben selbst zu leben und Verantwortung zu übernehmen?
    "Erwartete Zustände"? Hm... also die besorgten Bürger sind in Gesellschaftswissenschaften alle so dermaßengebildet, dass sie die Entwicklung unserer Gesellschaft vorhersagen können? Weshalb sind sie dann nicht als Experten an den Universitäten oder noch besser im Bundestag unterwegs? Bitte erklären Sie mir das!
    "Das Problem sind die Herren der männlichen Wandervereine,die deutlich ihre Gesinnung zum Ausdruck bringen" - da haben Sie wohl Recht! Insbesondere jene, die Thor-Steinar-Klamotten und New-Balance-Schuhe, sowie merkwürdige Stiefel tragen und laut "Wir sind DAS Volk" brüllen.

    @voigtsberger - wenn ich raten müsste, würde ich sagen, SimpleMan gehört zur normalen Mittelschicht und hat sein Leben selbst in die Hand genommen. Auf der anderen Seite stehen jene, die entweder Rassisten sind (Ich bin ja kein Nazi, aber...) oder die NIE für irgend etwas in ihrem Leben die Verantwortung auf sich nehmen und dann immer einen Schuldingen suchen (die da oben, die bösen Ausländer...)
    Beweisen Sie mir das Gegenteil. Ich vermute aber, dazu fehlen Ihnen einfach die Argumente - sicher werden Sie dann wieder jemand Anderen verantwortliche machen!!!11!

    Was mich immer wundert ist, dass so vehement gegen Kriegsflüchtling, die wirklich unsere Hilfe benötigen, argumentiert wird. Gegen Wirtschaftsflüchtling, die ständig im TV zu sehen sind, sagt NIE jemand etwas:
    Helene Fischer, Russland, 35 Millionen Vermögen
    Frank Ribery, Frankreich, 61 Millionen
    Pizarro, Peru, 100 Millionen
    Eke UZoma, Jamil Dem, Alen Basic, Pawel Baranowski, Calogero Rizzuto...
    Diese Reihe liese sich noch endlos fortsetzen: Was bitte ist der Unterschied zwischen diesen Wirtschaftsflüchtlingen und Kriegsflüchtlingen?
    Achja, die einen bekommen unser Geld sonst wo hingesteckt und die anderen sind vor Krieg geflohen...

  • 1
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    aussaugerges
    26.02.2016

    Zwen: (Auf d.Wolke 7)

    Der Niedergang aller Betriebe zu verlängerten Werkbänken zerreist die letzten Familienbande.
    Wenn ich die fast 1 0 0 0 Menschen sehe die entlassen werden,dann sehe den """Arbeitskräftemangel""" .(Görlitz)

    Aber der Börsenkurs steigt und die Dividende ist exorbitant.
    Mal reinschauen in den Kurs.!

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    SimpleMan
    25.02.2016

    @voigtsberger "...denn meine KV erhebt einen Sonderbeitrag, mit der Begründung, dass die erhöhten Mehrkosten für die medizinische Versorgung ihrer Gäste, vom Bund nicht voll gedeckt werden und der Defizit vom beitragspflichtigen gesetzlich Versicherten zu tragen ist ..." Die Gesundheitskosten für Asylbewerber zahlen die Kommunen. Somit haben diese keinen Einfluss auf die Krankenkassenbeiträge.
    @ommi22 "...Heute Razzien in Köln..." Na das ist ja wohl eher eine präventiv Maßnahme, oder? "..."man raubt nun schon Wohnungen aus." Sind die Täter gefasst? Ist bekannt, wer die Täter sind? Früher gab es keine Wohnungseinbrüche?
    Wir sollten vielleicht einfach die offizielle Statistik der Polizei abwarten.

  • 6
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    Pedroleum
    25.02.2016

    Was soll eine Behauptung wie „Rassisten, Extremisten oder Feinde der Demokratie seien Pegidianer mehrheitlich nie gewesen und auch nicht geworden“, wenn die Studie nicht repräsentativ ist?

    Heute kam ein Bericht bei den Informationen am Abend im DLF über die Studie. Demzufolge Patzelt habe selbst wiederholt darauf hingewiesen, dass die Studie nicht repräsentativ ist, weil viele Pegida-Demonstranten eine Aussage verweigert oder teilweise die Interviewer bedroht oder physisch angegriffen hätten.

  • 2
    3
    finnas
    25.02.2016

    Der Mann traut sich was. Ich denke, es ist nur eine Frage der Zeit, und es wird ruhig um ihn.

  • 2
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    ommi22
    25.02.2016

    @simpleMan, der aktuelle Zustand , aktuell besonders seit Sylvester, zeigt doch deutlich wie es weitergeht.
    Heute Razzien in Köln,man raubt nun schon Wohnungen aus. Vor die Füße spucken in Zwickau u.v.m..
    Ich möchte noch einmal betonen,daß in der Stadt in der ich lebe schon seit DDR-Zeiten immer Ausländer friedlich gelebt haben.Eine "Qualität "dieser Art gab es noch nie.
    Die negativen Folgen sind also schon da,das kann jeder sehen. Natürlich sind nicht alle gleich,Familien sind zum größten Teil friedlich und kümmern sich um ihre Kinder.
    Das Problem sind die Herren der männlichen Wandervereine,die deutlich ihre Gesinnung zum Ausdruck bringen.

  • 2
    2
    voigtsberger
    25.02.2016

    SimpleMan: Nach ihren Aussagen haben sie noch keine Nachteile, dann gehören sie bestimmt zu der Gruppe der Beamten, der Angestellten im öffentlichen Dienst oder sind Rentner mit Bezug einer Rente für die "alten Garten", denn meine KV erhebt einen Sonderbeitrag, mit der Begründung, dass die erhöhten Mehrkosten für die medizinische Versorgung ihrer Gäste, vom Bund nicht voll gedeckt werden und der Defizit vom beitragspflichtigen gesetzlich Versicherten zu tragen ist ! Auch werden wie vom den kommunalen Versorgern und Entsorgern schon im geheimen Angekündigt die Kosten zu Jahresende steigen und auch Grundsteuern und Gebühren werden "in neuer Höhe", neu erfunden und sie haben alle noch nichts mitbekommen. "Hut ab" für so viel Ignoranz und Gleichgültigkeit, aber wie ich schon des öfteren geschrieben habe, die "klatschenden Teddywerfer" und Freunde der "Wandervereine" werden von der Mehrbelastung und den Einschnitten für viele Bürger nichts mitbekommen und am Ende auch die Integration und deren Probleme nicht stemmen müssen, aber jetzt immer alles schönreden und bagatellisieren!

  • 6
    6
    SimpleMan
    25.02.2016

    @voigtsberger "...und seht der Realität der Zustände in unseren Land ins Auge ..." Na, dann machen wir das doch einmal. Aus meiner Sicht, kann ich aktuell keine Nachteile erkennen, dass Deutschland Menschen Asyl gewährt. Bei mir im Viertel wohnen Asylbewerber, sie beeinflussen meine Sicherheitsgefühl oder meinen Wohlstand weder positiv noch negativ. In Kontakt kommt man in der Regel persönlich eigentlich nicht. "omni22" schreibt zum Beispiel "gegen die zu erwartenden Folgen" Also, man erwartet negativen Folgen, auch wenn der aktuelle Zustand, dass vielleicht nicht beweisst. Ich persönlich kann die Szenarien, die einige hier schildern, überhaupt nicht folgen. Ich denke, die Zahl der Menschen, die zu uns flüchten, wird in kommenden Jahren niedriger werden. Wichtiger wäre für mich allerdings, dass wir uns durch diese Debatte um Flüchtlinge nicht verändern.

  • 7
    5
    ommi22
    25.02.2016

    @zwen aus zwota,
    Jeder Mitbürger hat auch die Pflicht, sich um sich selbst zu kümmern! Auch das bedeutet Freiheit.

    Und genau deshalb wehren sich viele Mitbürger gegen die zu erwartenden Folgen der katastrophalen Asylpolitik .
    Nicht der Neid ist das Problem,sondern die zu erwartenden Zustände im künftigen Neudeutschland.
    Glauben Sie etwa das sich Menschen ändern nur weil sie ihren geografischen Standort ändern?

  • 9
    5
    Denordeutsche
    25.02.2016

    naja, wenn allen Menschen die Türen offen stehen ,fragt
    man sich wieso so viele immer auf der gleiche Seite der Tür stehen. Hoffentlich ist der Zwen nicht 20-30 J. alt und da will er hier die Begriffe von Freiheit und Würde erklären ,Respekt....

  • 4
    13
    ZwenAusZwota
    25.02.2016

    @voigtsberger: unseren deutschen Mitmenschen hier stehen alle Türen offen. Das nennt man Freiheit. Jeder hat die Freiheit, so zu leben, wie er mag, wenn er nicht gegen unsere Gesetze verstößt.
    ABER...
    Jeder Mitbürger hat auch die Pflicht, sich um sich selbst zu kümmern! Auch das bedeutet Freiheit.

    Was wir aber sehen ist, dass viele Menschen dazu einfach zu faul sind und ihre eigenen Misserfolge IMMER auf Andere schieben: die da oben!; der Nachbar, der schon wieder e neues Auto hat; der Flüchtling, der mir jetzt auch noch (irgendwas) wegnimmt....
    So sieht es aus.
    Jeder Deutsche kann in Würde leben.
    Aber insbesondere bei uns im Osten gibt es eine Vielzahl von Menschen, die denken, sie hätte etwas besseres VERDIENT. Wodurch? Diese Menschen sind so von Neid auf Andere zerfressen, dass man ihnen absolut gar nichts recht machen kann.

  • 19
    9
    voigtsberger
    25.02.2016

    Es muss auch Menschen geben die eine Lage realistisch einschätzen und dafür nicht nach rechts geschoben werden, wie die meisten der Pegida-Demonstranten. Wenn Hr. Prof. Patzelt ein Pegiida- Anhänger ist, was sind dann die Politiker die die illegale Einwanderung als humanitäre Hilfe bezeichnen und die in Leipzig mit dem linken Mob zusammen gegen die Kritiker dieser Asylpolitik auftreten! Man kann es nicht fassen, wie Studien und Erkenntnisse immer schlecht geredet werden und Fehlentscheidungen, Zustände und Tatsachen als Hetze in die rechte Ecke geschoben werden. Nehmt doch endlich einmal eure rosa-rote Brille ab und erkennt und seht der Realität der Zustände in unseren Land ins Auge. Aber wem einst soziale Einschnitte, Wohnungskampf und der Kampf um den Arbeitsplatz nicht betreffen, der kann leicht alles bagatellisieren und schön reden! Alle Gutmensch in diesen Land, die ihr immer so gern von Würde für eure Gäste sprecht, denkt doch einfach einmal an eure Mitmenschen im eigenen Land, wie es euch viele Nationen in der EU vormachen! Oder warum sind Gestern "NULL" Flüchtling in Passau an der Grenze angekommen?

  • 11
    11
    Lexisdark
    25.02.2016

    Warum wird bei Pegida oft behauptet, man wäre ja (seit z.B. Koln) auch für Frauenrechte, gegen Politiker im Allgemeinen (außer AfD usw.),gegen EU sowieso, die Amis sind auch der Teufel aber der Russe ein Engel... Warum demonstrieren die dann nicht alle vorher schon? Steuergelder werden verbrannt, Bauprojekte gehen reihenweise schief. Energiewende ist halbherzig, alles wird teurer usw..... Das ist nicht erst mit den Flüchtlingen ein Problem, aber plötzlich ist es so... Weil alle viel zu bequem im Sessel sitzen... Könnte vom Ausländer ja geklaut werden... Nur sind das auch meistens Banden aus Osteuropa, die das auch schon länger betreiben... Und da die Polizei Dank Pegida und Co. beschäftigt ist, kann man auch ungehindert plündern... Daumen hoch...

  • 12
    16
    ZwenAusZwota
    25.02.2016

    @Clive77 - "dass Armut sich ausbreitet". Das ist, wenn man sich den aktuellen Armutsbericht genau anschaut, falsch! Hier in Deutschland wird immer von relativer und nicht absoluter Armut gesprochen. Des Weiteren gilt als arm, wer weniger als 60% des Median Netto-Äquivalenzeinkommens hat.
    Dazu muss man noch ein paar Zahlen wissen. Das MNE liegt in Deutschland zwischen 1640 und 3440 Euro, (Single, Paar, Paar+1 Kind, Paar + 2 Kinder).
    Wenn wir jetzt von 1640 Euro ausgehen und davon 60% nehmen, sehen wir, dass ein Single mit 985 Euro als arm gilt.
    Aber dies ist relativ! Ein Beispiel dazu:
    Etliche Studenten dürften in Deutschland also als arm gelten. Aber sehen das die Studenten auch so? Eher nicht.
    Bei einem Paar mit zwei Kindern sind 60% 2065 Euro. Ist das arm? Aus Sicht des Studenten sicher nicht....

    15,4 % der Bevölkerung gelten laut paritätischem Wohlfahrtsverband als arm.
    Merkwürdigerweise beträgt der Anteil Studenten an der Gesamtbevölkerung in D etwa 15%.
    Wir könnten das Beispiel nun auf die gewollte Arbeitslosen ausdehnen, aber diese Gedanken überlasse ich jedem selbst...

    Was diese besorgten Bürger dort also als "Wahrheit" wahrnehmen, ist zu einfach. Die Frage lautet nun, macht man sich moralisch mit Rassisten gemein, wenn man nicht über die vorgesetzten "Wahrheiten" nachdenkt und diese kritisch hinterfragt?

    In meinen Augen JA, dann ist man keinen Deut besser als ein Nazi oder Rassist.

  • 25
    5
    Clive77
    25.02.2016

    Natürlich sind nicht alle Nazis oder Rassisten. Viele bringen ihr Ohnmacht gegenüber der Politik zum Ausdruck-sie haben Angst vor Armut, weiteren geringen Renten, Ungerechtigkeit in der Lohnpolitik. Politiker-denkt mal daran. Ich bin gegen Pegida und marschiere auch da nicht mit.Aber die Polemiken der Politiker gehen auch mir ziemlich auf den Nerv. Politiker erkennen nicht-oder sind nicht mehr in der Lage zu erkennen, dass es den Bürger nicht gut geht und Armut sich ausbreitet. Habt ihr die Nöte der Bürger noch im Auge oder nur noch eigene Interessen und Wichtigtuereien.??

  • 14
    23
    Blackadder
    25.02.2016

    Das ist eine Studie von Herrn Patzelt, der der Pegida mehr als nahe steht. Da könnte ich auch die Tabakindustrie eine Studie zum rauchen machen lassen, würde auch nichts gescheites bei rauskommen.

  • 12
    22
    Lexisdark
    25.02.2016

    Na so ein Glück, doch alles keine Nazis und islamophobe Rassisten... Nur hirnlose Deppen, die jede einfache Parole oder diverse Sätze nachplappern... Lügenpresse, Volksverräter usw.. Gab's vor siebzig- achtzig Jahren evtl. ein paar Jährchen mehr auch genügend von...



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