Pilotprojekt für offene Gaststätten im Erzgebirge

In Oberwiesenthal und Augustusburg wird an einer Exitstrategie aus dem Lockdown gearbeitet - mit Coronatests und digitaler Gästeerfassung.

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2727 Kommentare
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  • 7
    7
    Echo1
    21.02.2021

    Es geht doch hier um den Gedanken, wie kommt man wieder zu Tourismus und Übernachtungen. Vorschlag Testen. Negativ. Dann darfst in das Hotel. Nicht ausgesprochen, aber der nächste Schritt: Du darfst nicht nach Oberwiesenthal kommen ohne geimpft worden zu sein.
    Das geht nur mit Überwachung und Kontrolle.
    Heute die Nachricht aus Israel: Die Geimpften dürfen in das Hotel, in den Fitnessraum und noch mehr. Impfpflicht durch die Hintertür.
    Der Kontrollwahn wurde gestern 20:15 im ZDF mit dem Wilsberg-Krimi gezeigt. Ein Lob für diesen unterhaltsam-lustigen und kritisch-nachdenklichen Film. Ein wenig China in Münster. Pluspunkte für die Braven, Negativpunkte für die anderen. Bitte anschauen.

  • 11
    4
    TFH
    21.02.2021

    Ich sehe hier kein Problem, mit dem Datenschutz. Wer ins Hotel oder Restaurant will, stimmt der Datennutzung zu, und gut ist. Das ist eine freiwillige Entscheidung; niemand ist gezwungen dorthin zu gehen und seine Daten preis zugeben. Das funktioniert bei jedem Handy-Vertrag so.

    Der Datenschutz wird mir in diesem Land mittlerweile viel zu oft vorgeschoben um missliebige Themen vom Tisch zu wischen oder die Auskunft zu verweigern. An wirklich heiklen Stellen hat man dann hingegen oft keine Wahl; an die Datensammelei von Großkonzernen traut sich der Staat beispielsweise meist nicht ran. Nur gegen die kleinen ist er stark.

    Ansonsten kann man hier schön sehen, wie Deutschland tickt: Es darf niemandem in diesem Land besser gehen, als einem selbst, und wehe wenn: dann muss dafür gesorgt werden, dass sich das schnell ändert. Ich habe kein Hotel, also verdient der Weißflog auch keins! Womöglich verdient er daran noch was - unverschämt! Peinliche Mentalität, die in Summe allen schadet.

  • 17
    5
    harmoniummueller
    20.02.2021

    @fotografik: Und was macht ein Bürger, der sich nun Mal kein Smartphone leisten kann oder will?

    Der fährt sicher auch nicht nach Oberwiesenthal ins Hotel.

    Wollen Sie lieber alle weiter zu Hause einsperren? Und persönliche Zugeständnisse an den Datenschutz auf freiwilliger Basis finde ich ganz ok. Es muß doch keiner dort hin fahren.

    Andere Länder machen es uns doch vor, daß man mit Corona klar kommen kann.

  • 20
    6
    johannes12
    20.02.2021

    Hallo fotografik, das ist wieder typisch Deutsch, der Datenschutz und noch mal der Datenschutz, wenn wir das immer daran hochziehen geht es bald nicht mehr vorwärts. Habt ihr denn ALLE so viel Geheimnisse auf den Handy. Die sind den Sicherheitsorganen doch alle längste bekannt. Wer so denkt hat das Internet noch nicht verstanden. Ich finde die Idee von Herrn Weißflog toll, leider werden die Regierenden in Dresden das nicht verstehen was er da vor hat - Schade.

  • 16
    22
    harzruessler1911
    20.02.2021

    Mia,Echo...u.w.

    Grundsätzlich gut, dass jemand ernsthaft versucht, irgendwas zu machen....aber

    Ich bin der Meinung, man hat uns fast dort, wo man uns haben will, dass wir uns schon "freiwillig" zur Komplettüberwachung bereit erklären und auch noch selbst das Werkzeug liefern:(

    "Und was ist mit den älteren Menschen, die kein Smartphone besitzen."

    Na ja vielleicht kommt irgenwann die Ansage, wer sich kein Smartphone zulegt (am besten noch von "Zwangs"marken)dazu " die Coronaspionageapps runter lädt, bekommt keine weitere /oder keine Impfung, an der wieder Sanktionen und Ausschlüsse hängen, nat mit der Betonung, das es weder eine Impflicht oder App Pflicht gibt...haha.

    In Gerichten, kann man das Recht " Keiner muss sich selbst belasten ...."abschaffen , die wissen sowieso bald mehr , wie einer von sich selbst.

    Sagt mal hatte gestern , darf nicht mehr posten, da ich 5 überschritten habe..also pro Artikel ok , aber für die ges.Zeitung?? Das finde ich Meinungsbeschränken.

  • 20
    21
    Jürgen1911
    20.02.2021

    Dass die Hotel- und Gastrobranche kämpft ist verständlich und nachvollziehbar. Die Schuldigen an der Misere sind die einfallslosen Politiker mit ihren Wegsperrmassnahmen. Gern kann dies probiert werde, was angedacht ist, von denen die auf so was stehen. Ich verweigere dies ebenso wir die WarnApp.

  • 14
    12
    620390
    20.02.2021

    435200:
    Die genannten sind eigentlich gut mit den Hygienekonzepten eingestellt, dürfen aber nicht öffnen. Man kann diese nicht verantwortlich machen, warum die Pandemie nicht bekämpft ist.

    J. W. hat sich einfach Gedanken gemacht, um endlich dem Ganzen wieder Leben einzuhauchen. Ich möchte dem aber nicht folgen, da ich nicht vor jedem Gaststättenbesuch mich testen und offenbaren möchte. Man ist in dem Staat gläsern genug.

    Wir waren im Sommer und Herbst touristisch unterwegs, haben unsre Daten hinterlassen, aber uns in keinster Weise angesteckt, auch gut so. Aber so kann es nicht weiter gehen und wenn jeder seine Gedankengänge einbringt statt zu schimpfen, kommen wir sicherl. besser voran.

    Viele Fehler der Regierung haben sich einfach wiederholt und man sollte mehr nach unten schauen und nicht, wie Herr Kretschmar, immer noch alles verbietet, obwohl die Zahlen relativ gut sind.
    Wo bleiben da die versprochenen Öffnungen???

  • 12
    6
    klapa
    20.02.2021

    Eine Frage sei erlaubt. Wird das, was Herr Weißflog hier als Lockerungsmethodik vorgeschlagen hat wirklich von den dafür zustäöndigen Behörden verstanden?

    Sind sie vielleicht sogar in der Lage, dieses Konzept weiterzuentwickeln?

  • 26
    14
    Echo1
    20.02.2021

    Markus und Mia genau so darf das nicht kommen. Das Prinzip muss wieder her: Leben und Leben lassen. Nicht alles regulieren. Wir sind doch alle nicht von gestern. Wir wissen, wenn wir zum Arzt gehen müssen. Wir können uns nicht alles vorschreiben lassen. Wir sind erwachsen.

  • 12
    45
    435200
    20.02.2021

    Ich frage mich, warum die Hoteliers, Gastwirte und Einzelhändler die weltweite Pandemie noch nicht endgültig bekämpft haben, wo sie doch angeblich so tolle, hochwirksame und viel bessere Hygienekonzepte als Medizinexperten haben.

    Ach ja, die sind zu sehr mit Protestaktionen und Interviews für die Medien beschäftigt. Da hat man dafür natürlich keine Zeit.

    Oder steht statt Infektionsschutz doch eher der Umsatz im Vordergrund?

  • 27
    8
    KTreppil
    20.02.2021

    Das ist genau das, worauf ich in einem gestrigen Kommentar hinaus wollte. Wir haben, verglichen mit Frühjahr 20, inzwischen mehr Mittel und Möglichkeiten. Es stehen Impfstoffe und neue Testmöglichkeiten zur Verfügung.Warum werden sie nicht sinnvoll eingesetzt und statt dessen alles dicht und dichter gelassen? Von der Impfstrategie fang ich jetzt nicht an. Aber, hier also ein Versuch, die Testmöglichkeiten zu nutzen um MEHR Freiheit zu ermöglichen. Guter Ansatz, wagt den Versuch, gerne auch in anderen Bereichen. Es wird nicht jeder befürworten und dies nutzen, aber alles besser als Lockdown bis ultimo. Wer es nicht möchte, aus Angst vor Infektionen oder zuviel Kontrolle, kann ja weiterhin Zuhause bleiben, aber man hat endlich wieder eine Wahl. Ich hoffe es macht Schule und die Tests sind nicht mehr länger nur im positiven Fall relevant für Schließungen, sondern werden besser eingesetzt um Öffnung zu wagen. Innovation statt immer neuer starrer Inzidenzrichtwerte.

  • 24
    14
    Nofretete
    20.02.2021

    .....alle gesunden unter Verdacht.....ein Umkehrschluss,welcher fatale Folgen in allen Bereichen nach sich zieht.Kann sich jeder selbst ausrechnen, was das für unsere Zukunft bedeutet.....kontrollfraeks sind gefragt...

  • 19
    26
    Mia
    20.02.2021

    Und was ist mit den älteren Menschen, die kein Smartphone besitzen.
    Ich bin gespannt, wie die Leute darauf reagieren, die die totale Überwachung bisher vehement ablehnten und den Staat dafür verantwortlich machten.
    Im übrigen ist das keine Initiative des so bösen Staates, der uns alle unten halten will, hier scharren andere mit den Hufen. Sondern ein Virus beherrscht uns, das viele zulassen und unterschätzen.
    Wenn alle Branchen ach so gute Hygienekonzepte haben, müsste das Virus eigentlich schon weg sein?

    Nein, wir Menschen infizieren den Menschen neben uns.

    Und die Politik hat die Aufgabe zu reagieren und die Bewohner zu schützen.
    Fast unmöglich!

  • 27
    12
    MarkusJ
    20.02.2021

    Bei allem berechtigten Bemühungen um die Existenz. Ich habe Angst davor, dass sich in Zukunft diese ganze Art zu denken und zu agieren immer mehr verfestigt. Überall Kontrolle, Einschränkung, Argwohn wer denn ansteckend sein könnte. Ich frag mich, ob wir ernsthaft so leben wollen und können. Das eigentliche Problem liegt ja tiefer. Welchen Preis wollen wir als Gesellschaft zahlen, um uns vor den Gefahren zu schützen, die nun einmal das Leben bietet? Da ist Corona nur eins von vielen. Wir werden auch mit diesem ganzen übertriebenen Umgang mit diesem einen Virus Krankheit und Tod nicht verhindern. Aber wir werden nach und nach unserer Leben nicht mehr lebenswert machen. Das sollte uns bewusst sein. Natürlich wünsche ich den Gastronomen, Friseuren etc. Das es bald wieder los geht und auch Menschen kommen. Aber ich für mein Teil bin am überlegen, ob mir der "Preis " dann doch zu hoch ist. Und das wird vielen so gehen.

  • 17
    22
    Echo1
    20.02.2021

    @fotografik Datenschutz? Was ist denn das? Es gab mal eine gläserne Frau im Hygienemuseum. Jetzt gibt es den gläsernen Bürger. Und so wird er immer durchsichtiger. Registrierung nicht getestet. Testung nicht aktuell. Schnelltest nicht durch PCR-Test bestätigt. Nicht geimpft. Keine 2. Impfung. Nicht den aktuellen Impfstoff erhalten. Viel Arbeit für den Staat. Das alles ist kirre. Das kann doch keiner wollen. Oder er hat Spass daran, andere zu kontrollieren.

  • 32
    6
    394101
    20.02.2021

    Ich finde es ganz wichtig, dass man sich Gedanken macht, Perspektiven entwickelt und damit auch mit prominentem Gewicht politischen Handlungsdruck erzeugt. Von allein wird die nur noch auf Sicht trudelnde Politik nicht (mehr) reagieren, da sie von den Folgen nicht direkt betroffen ist. Die Menschen brauchen endlich Perspektiven.

  • 18
    30
    fotografik
    20.02.2021

    Das ist ja alles schön und gut. Aber was ist mit dem Datenschutz? Und was macht ein Bürger, der sich nun Mal kein Smartphone leisten kann oder will? Bekommt der die App dann auf die Stirn gemeißelt oder trägt er etwas auf der Brust? Da hat Deutschland ja grosse Erfahrung!

  • 24
    16
    Echo1
    20.02.2021

    @paral genau überall Kontrolle, Tests, Überwachung, Unsicherheit, Angst. Spass macht das nicht. Das Ziel sind wir. Alle Gesunde sind unter Verdacht. Der Kranke isoliert sich ohnehin. Der reist nicht. Liegt im Bett. Wer will da in die Hotels?

  • 33
    6
    TFH
    20.02.2021

    "... wer soll das alles bezahlen ..."

    Wer glauben Sie bezahlt die Sozialleistungen, wenn in wenigen Wochen ein Mittelständler nach dem anderen in die Pleite geht?

    "... und kontrollieren ..."

    Die Lockdownregeln werden auch kaum kontrolliert und trotzdem werden Verbote und Verschärfungen erlassen. Haben Sie schon einmal erlebt, dass keine oder falsch getragene Masken im ÖPNV irgendwie kontrolliert und sanktioniert worden wären.

    "Deutschland ist verloren, das ist nicht der Anfang, sondern schon volle Fahrt."

    Nein, ist es nicht! Es gibt Lösungen, die man dann einfach mal umsetzen muss. Wer nur noch den Untergang vor Augen hat, sollte schnellstens seine Angsstörung behandeln lassen. Das Virus wird noch lange da sein und nun müssen Wege gefunden werden mit der Bedrohung zu leben, ohne sie zu verleugnen.

  • 30
    7
    TFH
    20.02.2021

    "Nein und nochmals nein, das ist nicht die Lösung. Sind denn alle irre geworden?"

    Doch, genau so kann eine Lösung aussehen! Irre ist es eher zu glauben die Bevölkerung wird noch monatelang im Lockdown verharren; Restaurants und Kulturstätten könnten noch wochenlang geschlossen bleiben, obwohl es genug Mögichkeiten gibt, eine vorsichtige Öffnung wieder zu ermöglichen. Vorsicht kann nicht nur heißen - absagen und Angst verbreiten. Vorsicht kann auch heißen, mit Masken, mit Tests und mit Nachverfolgung, Leben zu normalisieren und das muss jetzt schnellstmöglich umgesetzt werden, bevor die Bevölkerung, die schon jetzt zunehmend gereizt ist, anfängt zu rebellieren. Das Leben ist kein Labor, das man hermetisch abschotten kann. Das Virus ist nicht die einzige Gefahr für die Gesundheit.

    Im Übrigen kann jeder entscheiden, ob er das möchte. Ob er sich testen und registrieren will, bevor er wieder am Leben teilnimmt. Im Moment hat man keine Wahl - man darf fast nichts.

  • 21
    5
    Lisa13
    20.02.2021

    Mm, Gäste der Stadt , mich stellt sich gerade die Frage , wieviel Gäste ? werden die beiden genannten Städte dann überrannt ? gibt es Eintrittskarten die man vorher kaufen kann um zu den Gästen zugehören . Fragen über Fragen ...dann kommt die Vernetzung noch mit dem Gesundheitsamt....welches ja immer überfordert ist ...warum überfordert ...ich warte auf die Beantwortung einer Mail , seit Mitte 12/2020 ...

  • 20
    8
    Chiemsee
    20.02.2021

    Die Idee finde ich ganz gut. Aber gehts auch etwas elnfacher? Gibt es einen Plan B ohne Smartphone? Mir geht es dabei weniger um den Datenschutz - aber es soll ja Menschen geben, die kein Smartphone besitzen und trotzdem gern einige Tage Urlaub machen möchten.

  • 25
    13
    GPZ
    19.02.2021

    Großartige Idee und ich hoffe, dass es gelingt. Das Virus ist da und mit solchen Strategien kann man hoffentlich Hotspots verringern.

    @paral: Schutzmaßnahmen oder Lockdown... für eines muss man sich entscheiden. Da ist das Konzept doch gut. Weiter ohne alles fordern nur Egoisten und Leute ohne Empathie.

  • 53
    50
    paral
    19.02.2021

    Nun ja, nun gut, auch der Legende steht das Wasser bis zum Hals, und das zwingt bekanntlich zum Handeln. Daran ist nicht auszusetzen. Zitat: "Vorgesehen ist, dass Gäste der Stadt bei der Anreise auf das Coronavirus getestet werden. Die kostenlosen Tests sollen ab Anfang März verfügbar sein. Über eine spezielle App erhalten sie bei einem negativen Testergebnis einen QR-Code, mit dem sie für drei Tage zum Besuch von Gaststätten, Hotels sowie Kultur- und Sporteinrichtungen freigeschaltet werden." Nein und nochmals nein, das ist nicht die Lösung. Sind denn alle irre geworden? Ich glaube, ich lese nicht richtig. Was für Blüten soll das noch treiben? Ich fange jetzt nicht mit dem Kleinkram an, ob es das Gesetz zuläßt, wer soll das alles bezahlen und kontrollieren? Deutschland ist verloren, das ist nicht der Anfang, sondern schon volle Fahrt.

  • 63
    17
    Windhose
    19.02.2021

    Hoffentlich streut da nicht wieder ein Datenschützer Sand ins Getriebe ... Sich digital mit dem Gesundheitsamt vernetzen-wo gibt es denn sowas.

  • 81
    24
    Friste
    19.02.2021

    Das nenne ich mal ordentlich angefangen und weiter gedacht ???? ... nicht nur leere Worte...
    Ich hoffe, es wird so 'genehmigt' und wünsche maximale Erfolge dabei ????
    Glück Auf ??

  • 94
    29
    Eno1
    19.02.2021

    Grandios was hier auf die Beine gestellt wird. Da kann sich mal Spahn und Co eine Scheibe abschneiden.