Politik feilt an Corona-Strategie für Schulen und Kitas

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Am Mittwoch wollen sich Bund und Länder auf die Bedingungen für eine Rückkehr an die Schulen verständigen. Schüler ab Klasse 5 werden sich wohl noch gedulden müssen.

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66 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    0
    KTreppil
    09.02.2021

    Pixelghost, alles richtig und aus dieser Sicht betrachtet auch nicht weg zu diskutieren. Aber was ist mit all den Ü50ern in medizinischen Berufen, Mitarbeitern in Gemeinschaftseinrichtungen, Polizist(inn)en, Paketzusteller(inne)n, Kassierer(inne)n in Supermärkten und Mitarbeitern in vielen andere in sogen. systemrelevanten Bereichen und wer denkt an deren Angehörige? Undenkbar wenn diese nicht mehr arbeiten würden aufgrund ihres mindestens genauso hohen Infektionsrisikos. Für sie wird keine solche Diskussion geführt, war immer selbstverständlich. Ich denke auch, dass Lehrer die einer Risikogruppe angehören eventuell nicht arbeiten müssten. Sicher sieht es bei den Arbeitsverhältnissen von Kita Angestellten etwas anders aus. Dennoch, Lehrkräfte und Erzieher sind ebenfalls systemrelevant.

  • 7
    9
    Pixelghost
    09.02.2021

    @620390, in diesen Studien wurden die Mutationen nicht berücksichtigt. Seit Freiburg ist man da hellhörig geworden.
    Insgesamt wird entscheidend sein, ob die Eltern so weitsichtig und verantwortungsvoll handeln, dass die ErzieherInnen und LehrerInnen auch in Zukunft zur Verfügung stehen. Nicht alle sind 20 und „unzerstörbar“! Die meisten sind Ü50 und haben zum Teil Partner mit Vorerkrankungen. Für die geht es -mit Verlaub- nicht nur um ein verpasstes Schuljahr, sondern um ihr Leben.
    Und was wird sein, wenn sich ErzieherInnen und LehrerInnen mit SARS-CoV-2 infizieren, an Covid-19 erkranken und für längere Zeit ausfallen. Von Schlimmerem will ich gar nicht reden.
    Dann ist nicht nur die Kita wieder dicht.
    Dass die geliebte Erzieherin oder Lehrerin plötzlich weg ist und die Kinder nicht bis zur Einschulung oder zur nächsten Klassenstufe begleitet, kann das etwa im Sinne der Kinder sein?
    Testungen:
    „und die positiven Fälle würden rechtzeitig aufgedeckt...“ Für wen rechtzeitig?

  • 10
    4
    pschrobback
    09.02.2021

    Einen Plan haben unsere Politiker nicht. Das Schuljahr geht komplett den Bach runter. Den Lernstoff holen die Kinder nie wieder auf. Die Lehrer und Schüler sollten regelmässig (Pflicht!) getestet werden. Dann könnten die Kinder wieder regelmässig in die Schule gehen und die positiven Fälle würden rechtzeitig aufgedeckt und man könnte so einer evtl. neuerlichen Schulschliessung vorbeugen.

  • 26
    13
    620390
    09.02.2021

    Weil Sport wahrscheinlich wichtiger ist, wie unsre Kinder. Ich fasse es nicht, in andren Ländern geht es doch auch mit höheren Coronazahlen! Gerade eine Studie bewies es doch, dass Kinder die wenigsten Übertragungen aufweisen (abgesehen von wenigen Fällen) und Lehrer hätte man als erste ins Impfgeschehen einbeziehen müssen, um das es wieder los geht. Müssen wir jetzt die Impfschlamperei ausbaden? Irgendwann sind sämtl. ERWACHSENE reif für die Insel.

  • 47
    14
    KTreppil
    09.02.2021

    Was, noch ganze 4 Wochen kein richtiger Unterricht ab Kl.5? Dann auch nur Wechselunterricht? Wie kann dann dieses Schuljahr noch vollwertig abgeschlossen werden? Wie sollen die Lücken dann je aufgeholt werden?
    Wenn man nicht zeitnah und nicht erst in 4 Wochen einen Neustart wagt, wenigstens im Wechselmodell, dann wars das für dieses Schuljahr! Wann gesteht man sich das ein?! Man könnte doch auch im Wechselmodell langsam einsteigen, z.b. zuerst nur 1 bis 2 Tage in Schulen, später wöchentlicher Wechsel. Aber es muss mal wieder los gehen. Sonst ist das Schuljahr gelaufen. Die Profi Fußballer jetten zur Zeit quer durch Europa, die Politik schaut nur zu. Gleichzeitig die Bildung in D den Bach runter geht....

  • 34
    39
    Zeitungsfreund
    09.02.2021

    Bevor Schulen und Kitas geöffnet werden, erstmal den Artikel vom Montag lesen,wo ein Junge mit den Folgen einer Covid-19 Erkrankung zu kämpfen hat.
    Bei der Beratung, wie geht es weiter mit Kita und Schule, sollten auch erfahrene Kinderärzte mit einbezogen werden. Ich glaube, keiner möchte sein Kind an einer Erkrankung leiden sehen, oder das schlimmste tun müssen.
    Wenn die Mutationen so gefährlich sind, wie geschrieben wird, dann Lookdown nicht beenden.