Politikwissenschaftler: Sachsen braucht klares Zukunftsbild

Dresden (dpa/sn) - Sachsens Regierung muss nach Ansicht des Dresdner Politikwissenschaftler Hans Vorländer ein klares Zukunftsbild formulieren. Die Regierung von Ministerpräsident Michael Kretschmer (CDU) habe im ersten Jahr ihrer Amtszeit zwar eine ganze Reihe überfälliger Maßnahmen auf den Weg gebracht. «Man hat aber auch den Eindruck, dass diese vielen Einzelmaßnahmen sich noch nicht zu einem Gesamtbild verdichten. Was fehlt, ist eine Vision, wo Sachsen in gut zehn Jahren stehen will», sagte der Parteienforscher. Kretschmer war am 13. Dezember 2017 zum Ministerpräsidenten gewählt worden. Ein Jahr danach gibt es viel Lob, aber auch Kritik am Regierungschef.

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