Polizei stoppt Verkehrsrowdy mit Schuss ins Bein

Ein Blaulicht leuchtet in Osnabrück auf dem Dach eines Polizeiwagens.

Dresden (dpa/sn) - Ein 41-jähriger Fahrer eines Sportwagens hat die Polizei in Dresden einen Tag lang auf Trab gehalten. Erst mit einem Schuss ins Bein konnten die Beamten den Mann am Samstag nach einer Verfolgungsjagd stellen, wie die Polizei am Sonntag mitteilte. Zunächst hatte ein 31-Jähriger am frühen Samstag per Notruf gemeldet, dass er sich von dem Sportwagenfahrer bedroht fühle. Den Wagen konnten Polizisten später ausfindig machen. Als sie den Fahrer kontrollieren wollten, gab er Gas und flüchtete. Einer der Beamten schoß auf das Fahrzeug, der Mann entkam dennoch.

Am Abend fiel Beamten der Sportwagen erneut auf, erneut flüchtete der Fahrer, erneut feuerte die Polizei auf den Wagen. Nach einem Zusammenstoß mit einem anderen Auto, dessen drei Insassen verletzt wurden, setzte der 41-Jährige mit seinem 22-jährigen Beifahrer die Flucht zu Fuß fort. Ein Polizist schoß ihm ins Bein. Der 41-Jährige stand unter dem Einfluss von Drogen und wurde in eine Klinik gebracht.

Die Staatsanwaltschaft will gegen den 41-Jährigen Haftbefehl wegen des Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz, schweren Eingriffs in den Straßenverkehr sowie Unfallflucht erlassen. Auch der Gebrauch der Schusswaffen der Beamten wird geprüft, wie die Polizei weiter mitteilte.

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