Waffenfund und Hubschraubereinsatz: 152 Polizeieinsätze zum Vatertag in Südwestsachsen

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Landkreis Zwickau/ Vogtlandkreis/ Chemnitz.

Auch in diesem Jahr verzeichnen die Polizei Zwickau und Chemnitz im Landkreis Zwickau, Vogtlandkreis und Direktionsbereich Chemnitz ein erhöhtes Einsatzaufkommen an Christi Himmelfahrt. Die Polizei vermeldete allein im Gebiet der Polizei Zwickau unter anderem 23 Körperverletzungen, 22 Ruhestörungen und zehn Sachbeschädigungen. 

Im Werdauer Ortsteil Leubnitz setzte ein Unbekannter einen Notruf ab und gab an, geschlagen worden zu sein. Allerdings konnten die Beamten beim Eintreffen am Einsatzort niemanden vorfinden. Der Unbekannte Anrufer wird nun von der Polizei gebeten sich im örtlichen Polizeirevier zu melden. 

In Treuen hatten Anlieger Schüsse aus einem Gartengrundstück gehört. Die Polizei traf dort zwölf Personen im Alter zwischen 15 und 23 an. Der 23-Jährige sollte laut Zeugenaussagen der Waffenbesitzer sein. Bei einer Durchsuchung der Anwesenden und des Gartenhauses konnten die Beamten eine Schreckschusswaffe inklusive Munition, ein Springmesser, einen Schlagring, eine Taschenlampe mit Elektroschocker sowie 19 illegale Böller finden. 

Ein paar Jugendliche haben in der Nacht zum Freitag an der Kopernikusstraße randaliert. Die Jugendlichen im Alter von 16 bis 18 Jahren hatten eine Warnbake und ein Verkehrsschild bei sich, das sie aus einer Halterung herausgerissen. Diese war dabei umgekippt und beschädigte einen Holzzaun. 

Zeugenaussagen zufolge 11.25 Uhr in der Harrasstraße im Chemnitzer Stadtteil Ebersdorf hat ein junger Mann aus einer Personengruppe heraus den Hitlergruß gezeigt. Zudem soll die Gruppierung Böller gezündet haben. Die Polizei Chemnitz hat die Ermittlungen bezüglich der Vorfälle aufgenommen.

In der Salzstraße im Stadtteil Schloßchemnitz hat ein 21-Jähriger mehrere Silvesterraketen aus dem Fenster seiner Wohnung abgefeuert. Die Polizei konnte weitere Pyrotechnik in seiner Wohnung sicherstellen. 

Zwischen zwei Männergruppen hat es im Wald bei Geyer einen Streit mit gegenseitigem Schubsen gegeben. Bei der Rangelei wurde ein 26-Jähriger zu Boden geworfen und erlitt eine Kopfverletzung erlitten. Er war zwischenzeitlich bewusstlos und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht werden. Ein 22-jähriger Tatverdächtiger in Ehrenfriedersdorf konnte festgestellt werden und die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

Am Abend hatten sich zwei alkoholisierte 19-Jährige in einen Bollerwagen gesetzt und sind auf der S 222 in Richtung Falkenbach gefahren. Etwa 500 Meter nach dem Abzweig Neundorf kam der Bollerwagen nach rechts von der Fahrbahn ab, sodass beide Männer aus dem Wagen stürzten. Einer erlitt schwere, der andere leichte Verletzungen.

In Freiberg sind drei Männer am Donnerstagabend nackt im Mühlteich baden gegangen. Da sie sich anschließend unbekleidet nahe des angrenzenden Spielplatzes aufhielten, wurden Ermittlungen wegen des Verdachts von exhibitionistischen Handlungen aufgenommen.

Gegen 20.30 Uhr wurde die Polizei an den Waldrand des Schneeberger Ortsteils Lindenau gerufen, da ein 15-Jähriger ein etwa zwei Meter großes Feuer aus Holz und Stroh entzündet hatte. Die Feuerwehr konnte den Brand schnell löschen, sodass auch die Brandgefahr für den angrenzenden Wald abgewendet wurde.

Am späteren Abend waren im Ostrauer Ortsteil Pulsitz, nach zunächst gemeinsamen Feierlichkeiten des Männertages vier alkoholisierte Männer (22, 37, 42, 43) aneinander geraten, wobei drei leichte Verletzungen erlitten. 

In der Nacht zum Freitag fiel ein Trio in der Zschopauer Straße (Chemnitz, Lutherviertel) auf. Sie hatten den Blumenkasten eines Restaurants heruntergerissen, mit einem Müllcontainer einen Pkw beschädigt und an an einem weiteren Fahrzeug den Lack zerkratzt und den Scheibenwischer verbogen. Die drei jungen Männer werden sich wegen Sachbeschädigung verantworten müssen. (fp)

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