Preise für Bauland in Sachsen stagnieren

Kamenz (dpa/sn) - Die Preise für Bauland in Sachsen haben im vergangenen Jahr stagniert. Wie das Statistische Landesamt am Dienstag mitteilte, kostete der Quadratmeter Bauland 2019 im Schnitt 71 Euro pro Quadratmeter. Das entspreche dem Niveau des Vorjahres, so die Behörde.

Am wenigsten mussten Häuslebauer mit knapp 24 Euro pro Quadratmeter im Vogtland zahlen - in Dresden hingegen lag der Preis mit 265 Euro je Quadratmeter bei mehr als dem Elffachen. Insgesamt wurden 2019 rund neun Millionen Quadratmeter Bauland verkauft - und damit ebenso viel wie im Vorjahr. Rund 3800 Verkäufe von Bauland wurden statistisch erfasst - 12 Prozent weniger als noch 2018.

Zudem wurden in Sachsen 2019 knapp 5700 Hektar landwirtschaftliche Fläche verkauft, das sind fünf Prozent mehr als noch im Jahr zuvor. Der Wert für die verkauften Flächen lag bei mehr als 82 Millionen Euro - ein Plus von sieben Millionen Euro. Der Hektar landwirtschaftlicher Grundbesitz kostete damit im Schnitt rund 14 600 Euro. Am meisten mussten Interessenten rund um Leipzig sowie in Mittelsachsen zahlen, am preiswertesten war es im Landkreis Bautzen.

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