Preise für Pflegeheime in Sachsen steigen drastisch

Um mehrere Hundert Euro verteuerten sich viele Betreuungsplätze zum Jahresbeginn. Dagegen regt sich Protest.

8Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    kartracer
    23.01.2019

    @saxon1965, zu Ihrer letzten Frage, die Schuldigen sicherlich nicht, die haben auch keine Hände zur Arbeit, dafür eine verlogene große Klappe!

  • 1
    2
    Interessierte
    23.01.2019

    Hier muß ich mich wohl berichtigen und wohl noch bißchen ´runter gehen auf 500/600/700 Euro Rente , womit die noch Zuschüsse bekommen und somit niemals in den ´Genuß´ einer Pflege im Heim kommen , oder zahlt das auch ein Amt , so wie auch Beerdigungen ?
    Und damit werden diese Leutchen einsam zuhause am Fenster sitzen , weil deren Kinder , die die mal hatten , irgendwann einmal in den Westen zum Arbeiten gehen mußten !

  • 9
    5
    saxon1965
    22.01.2019

    Wann reicht es uns endlich? Die Liste wird immer länger, über das über was man sich ärgern und empören muss:
    - Steuerverschwendungen
    - immer neue Belastungen (Energiewende), während man betrügerische Konzerne laufen lässt...?
    - fette Gehälter in zig überflüssigen Krankenkassen
    - kaum noch moralisch integre Politiker, statt dessen Selbstbedienungsmentalität
    - immer mehr Verwaltung und Bürokratie (auch in Brüssel), statt Vereinfachungen
    usw. usw.
    Und wer zahlt das alles mit seiner Hände Arbeit?

  • 12
    0
    Würzburg
    22.01.2019

    Auf solch einen Artikel habe ich seit Wochen gewartet. Da fragt man sich was sich unsere Politiker denken. Ich kann nicht auf der einen Seite großspurig posaunen, dass ich 13.000 neue Stellen schaffe und das Pflegepersonal tarifgerecht bezahlt wird und auf der anderen Seite mich empören, dass die Pflegeheimkosten ansteigen. Nun wird über eine Bürgerversicherung nachgedacht, was sicher gut und richtig ist, aber Studien haben schon vor 10 Jahren den Anstieg der Pflegebedürftigkeit in unserem Land aufgezeigt. Ist es jetzt nicht etwas spät. Ich gebe saxon 1965 auch recht, wenn wir Milliarden ausgeben für einen Flughafen der nicht betrieben werden kann, die Wartung eines Schiffes oder die Unterhaltung eines Ex-Bundespräsidenten - da liest man nicht vierteljährlich wie schlimm das ist und wieviel es uns kostet.

  • 12
    6
    Interessierte
    22.01.2019

    Da kommen viele unserer armen Ost-Eltern ´leider´ mal nie in ein Pflegeheim , weil die nach der Wende auf die Straße gesetzt wurden und nun in Armut leben müssen und wohl kaum über 800-1000 Euro Rente kommen , ganz zu schwiegen von den Menschen , die momentan noch zur Tafel ´gehen` können …
    Und viele unserer Generation wohl auch nicht , weil die unter dem Mindestlohn gearbeitet hat oder nur Minijobs ausgeübt hat …..

  • 9
    1
    Eichelhäher65
    22.01.2019

    Es war abzusehen, dass es so kommt. In den alten Bundesländern sind unsere jetzigen Erhöhungen schon jahreslange Normalität. Die Gesellschaft muss sich ent- scheiden, was die Pflege ihrer Mitglieder wert sein soll. Dann müssen dazu Steuer-
    mittel genommen werden, denn wenn die Pflegebedürftigen Sozialhilfe bekommen müssen , kommen diese ja ebenfalls aus Steuermitteln. Nur dass dann noch ein aufwendiger bürokratischer Prozess dazukommt, der ebenfalls kostet.

  • 8
    0
    acals
    22.01.2019

    Ihrem Kommentar @saxon1965 stimme ich vollumfänglich zu.

    Bei mir bleibt die Frage wohin denn das zusätzliche Geld aus 2019 angehobenen Beiträgen zur PV geht? Der Artikel oben legt "Nirvana" nahe.

    Was ich unseren Politikern -und hier aller Coleur- vorzuwerfen habe ist, dass ausserhalb von evtl. tätig werdenden aktionistischen Sonderkommissionen und eher populistischen Thesenpapieren keine Grundlagenpapiere (parteiintern) ausgearbeitet werden, in welchen zB eben auch der Aspekt Bürgerversicherung ausgearbeitet/durchleuchtet etc wird.

    Die SPD hat so zB ein Orientierungspapier auf dem Markt (https://www.spdfraktion.de/system/files/documents/orientierungspapier-pflege-kurzfassung.pdf), aber wenn ich Buergerversicherung fordere muss ich auch im Detail plus und minus diskutieren. Das wuerde ich erwarten, dabei wird aber auch mein Bart immer grauer ...

  • 20
    1
    saxon1965
    22.01.2019

    Es ist richtig und wichtig, dass Pflegekräfte in ausreichender Zahl und ordentlich bezahlt unsere alten Menschen versorgen und pflegen.
    Mir stellt sich jedoch die Frage nach der Qualität unsere Politiker, wenn man Dinge beschließt, ohne die Folgen zu bedenken. Man kennt doch die Strukturen und Abläufe und man weiß genau, was Rentner hier zu Lande für Renten haben.
    Unsere Politik stellt sich hier wieder einmal ein Armutszeugnis aus und beweist einmal mehr ihre Inkompetenz.
    Auch ist die Einführung einer Bürgerversicherung, in die die gesamte Solidargemeinschaft einzuzahlen hat, mehr als überfällig.
    Politiker beschließen Gesetze von denen sie selbst ausgenommen sind. Da kann nichts Gescheites dabei rum kommen.
    Und was das Finanzieren betrifft... Wie viel Geld hat die Überholung der Gorch Fock bisher gekostet, der BER, die Unterhaltung unsere Ex-Bundespräsidenten ect.?! Für wen wird hier eigentlich Politik gemacht und wer ist der Souverän?



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