"Pro Chemnitz" lotet Zusammenarbeit mit Poggenburg-Partei aus

Cotta. Der Chef der rechtspopulistischen Vereinigung "Pro Chemnitz", Martin Kohlmann, schließt eine Kooperation mit der neuen Partei von André Poggenburg, "Aufbruch deutscher Patrioten" nicht aus. Kohlmann sagte der "Freien Presse", dass es ein "Potenzial für eine Zusammenarbeit" gebe. Man müsse jetzt schauen, wo es Überschneidungen gebe. Die erhoffte Zusammenarbeit mit der sächsischen AfD habe sich ja schließlich nicht ergeben. Ob er auf einer AdP-Landesliste oder als Direktkandidat für die AdP bei den Landtagswahlen antreten werde, ließ Kohlmann offen: Soweit sei man noch nicht.

Kohlmann war beim Neujahrsempfang der AdP mit Applaus empfangen worden, dem er als Zuhörer beiwohnte. Auch Siegfried Däbritz, Mitgründer der fremdenfeindlichen Pegida-Bewegung, war im Publikum. Pegida hatte am Montag betont, dass sie sich als überparteiliche Kraft verstünden. Man wolle keine einzelne Partei unterstützen.

Die AdP interessiert aber nicht nur "Pro Chemnitz" und Pegida. Arvid Samtleben, ehemaliges AfD-Mitglied und nun Geschäftsführer der sächsischen Republikaner, hörte sich ebenso die Reden von Poggenburg und Co. an. Man werde versuchen, gemeinsam etwas "zu machen", sagte Samtleben. Es habe in den vergangenen Tagen Gespräche zu diesem Thema gegeben. (kok)

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5Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    2
    Blackadder
    18.01.2019

    @malleo: Wenn Sie etwas zum Thema schwarzes Dreieck kommentieren möchten, können Sie das gerne dort tun, wo es hingehört: zum passenden Artikel. Hier geht es um Kohlmann und ProChemnitz.

  • 4
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    Malleo
    18.01.2019

    Blackadder,

    Sie lesen schon, oder?
    Am Anfang stand "richtig"
    In der FP Printausgabe von heute wurde zum schwarzen Dreieck berichtet.
    Dort schrieb man von Linksautonomen.
    Was liegt deshalb näher, diese auch als das zu bezeichnen, was sie sind?
    "Linksextrem", natürlich nur aus meiner Sicht.
    Thats live.

    Ihnen muss es ja nicht gefallen, o.k?

  • 3
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    Blackadder
    18.01.2019

    @Malleo: Es hätte mich auch sehr gewundert, wenn nicht sofort jemand angekommen wäre, der versucht mit einem Whataboutism vom Thema abzulenken. Bravo!

  • 3
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    Malleo
    18.01.2019

    Blackadder
    Richtig und deshalb darf man die linksautonomen Kultur-, Konzert-, Film- und Kochaktivisten auf dem "Black Triangel" , die allesamt die Polizei hassen, auch als "linksextrem" bezeichnen?

  • 3
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    Blackadder
    18.01.2019

    Kleiner Tipp, liebe FP: bei einer Vereinigung, die wegen Rechtsextremismus vom Verfassungsschutz beobachtet wird, kann man ruhig auch "rechtsextrem" schreiben anstatt das verharmlosende "rechtspopulistisch" zu verwenden. Danke.



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