Pro und Kontra: Hilft Kretschmers Besuch einer Corona-Demo?

Die spontane Stippvisite des sächsischen Ministerpräsidenten bei Kritikern der gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Einschränkungen zur Bewältigung der Coronakrise ist heftig umstritten.

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Coronavirus: Unser Angebot zur Lage in Sachsen, Deutschland und der Welt

14Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 3
    3
    saxon1965
    20.05.2020

    Ich würde mir mehr solcher Kretschmers wünschen. Immerhin sollte Politik den Menschen dienen und nicht diese beherrschen und dazu muss man halt auch mal "dem Volke aufs Maul schauen"!
    Es ist schon erstaunlich, wie manche meinen die Wahrheit gepachtet zu haben.
    Man erinnere sich, es gab schon öfter Zeiten in Deutschland, da wurden nicht unbedingt die wahrsten Geschichten durch die Medien verbreitet. Das muss nicht unbedingt immer mit Vorsatz geschehen. Sich stets nur einseitig zu informieren, birgt aber schon einiges an Gefahren für die Meinungsbildung.
    Warum sollte gerade in diesem System, was durch die Allmacht des Kapitals geprägt ist, das Hauptkapital der Reichtumsvermehrung, der arbeitende Mensch, gänzlich unmanipuliert bleiben?
    Es sind nun mal Fakten, dass gesellschaftliche Gelder gerne mal privatisiert werden und dass Menschen, die unermesslich reich sind, gerne auch aus Eigennutz politisch Einfluss nehmen. Der Beispiele gäbe es unzählige.
    Die Corona-Krise ist voller Widersprüche und politischem Missmanagement. Da liegt es doch nahe, dass viele Menschen Gründe vermuten, die einem nicht auf dem Silbertablett im "heute journal" präsentiert werden.

  • 10
    3
    paral
    19.05.2020

    Guten Tag. Es ist schon mal gut, daß sich ein Regierungschef unters Volk begibt, um zu hören, was die Leute so ungefiltert reden. Nun kommen gleich die Bedenkenträger, die die Demos am liebsten verbieten würden, als Angst vor Vereinnahmung. Kretschmar wird dagegen festgestellt haben, wer wie tickt und wie die Quote der Spinner ist, die Quatsch erzählen. Denen muß man auch zuhören, sonst werden die noch wütender. Nun denn, Gelassenheit ist das Gebot der Stunde. Ich kann mir nicht verkneifen, die arme Biene zu bedauern, Stand jetzt hat sie sich schon viele Belehrungen anhören müssen. Einer hat eine Meinung, jener hat eine andere. So ist das nun mal, die Herren und Frauen Oberlehrer! D.F. 1214

  • 13
    4
    Nixnuzz
    19.05.2020

    Vielleicht sollten manche sich mal die Eroberungsgeschichten der Welt anschauen. Soweit ich mich erinnere wurde die Bevölkerung von Feuerland nicht mit Waffen sondern durch die Übertragung unserer damaligen Volkskrankheiten ausgelöscht. USA ähnlich. Jetzt wirkt seit ca. 1/2 Jahr ein Virus aus China, dessen Eigenschaften und Wirkungsweisen sich erst langsam - für die Wissenschaftler wahrscheinlich unheimlich schnell - aufzeigen lassen. Nur bei dem minütlichen Zahlenauswurf in jeglicher Nachrichtensendung mit draufgesattelten Bla-bla-bla von Fachleuten und gegebenenfalls greifbaren Politikern wird die Virus-Ausbreitung nicht wirklich eingedämmt - aber die Pandemie-Verwirrung weiter aufgeblasen. Erst die getroffenen Minimal-Entscheidung von Mundschutz mit Abstand unterbricht rein physikalisch die Weiterinfektion. Vielleicht sollten manche Zweifler sich einfach mal eine Gruppe von Rauchern ansehen, wo im Gespräch der inhalierte/ausgeatmete Rauch ohne weitere Beschleunigung sich bei der Diskussion dann hinbewegt bzw. aufhält. War mir immer hilfreich bei der Testung hocheffektiver Lüftungsanlagen...

  • 7
    9
    Hinterfragt
    19.05.2020

    "...wenn man mit rechten Gruppen mitläuft kann es durchaus vorkommen ..."

    Und schon wieder erwähne ich das vom Verfassungsschutz im Bericht erwähnte "Konzert" in Chemnitz ...
    Sie waren auch dabei???

  • 11
    6
    Pixelghost
    19.05.2020

    @Biene, ich bin Krebs-Patient, aber much scheinen Sie nicht zu kennen. Denn Auge in Auge würde ich Ihnen noch was ganz anders erzählen - wie wohl alle Krebspatienten DIE ICH KENNE auch.

    Ich schotte mich weitgehend ab. Einkäufe erledigen wir erst spät am Abend, bei sehr geringem Kundenaufkommen. Habe mich schon lange gegen Grippe impfen lassen und nun auch gegen Pneumokokken.

    Und ich bin froh, dass der AG meiner Frau, die in einer Kita arbeitet, alles dafür tut, dass meine Frau geschützt wird, damit sie mir den Virus nicht nach Hause bringt, weil für mir eine Infizierung zu 80 % den Tod bedeuten bringen würde.

    Wir fallen gerade eine Menge Adjektive ein. Und das lasse ich mal jetzt so stehen.

  • 13
    8
    872889
    19.05.2020

    @BIENE1: „Hier sollte man schon nachdenken, was dahinter steckt...“ Nein, Sie sind tatsächlich kein Verschwörungstheoretiker. Und Krebspatienten mit einer Viruserkrankung zu vergleichen, ist ein Vergleich von Äpfeln und Birnen. Ja, natürlich gibt es eine Vielzahl von schweren Erkrankungen, viele gar schlimmer als COVID-19. Nur sind diese in der Regel nicht hochinfektiös und ansteckend. Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.

  • 24
    3
    vonVorn
    19.05.2020

    Ein Politiker der mit Menschen mit anderer Meinung redet, gut! Und das obwohl ich wirklich kein Kretschmerfan bin.

  • 17
    10
    d0m1ng024
    19.05.2020

    @BIENE1
    Die Frage ist eher, warum gehen Sie auf Demos, die von Verschwörungstheoretikern organisiert werden, wo es hauptsächlich darum geht, wilde, krude und völlig an den Haaren herbeigezogene Theorien zu verbreiten...? Der Protest gegen die politisch getroffenen Maßnahmen ansich, ist nur ein Vorwand um soviel Leute wie möglich dahin zu locken und halbwegs seriös zu wirken.

    Wen es wirklich um den Zustand der Arbeitsplätze und Wirtschaft geht, und nicht hinter den Verschwörungen steht, sollte dann lieber eigene Demos organisieren. Weil alles andere nur Wasser auf die Windmühlen der sogenannten Verschwörer ist.

    Wenn man sich von solchen Leuten vereinnahmen lässt, dann muss man damit auch klar kommen, mit denen in Verbindung gebracht zu werden.

    Es sind immer wieder die selben Rechtfertigungen, warum man auf diese Demos geht.
    Wenn man nicht mit denen in Verbindung gebracht werden will, dann sollte man aber auch soviel Courage zeigen und sich mit Gegenmeinungen von den Aussagen einiger distanzieren. Aber da hört man viel zu wenig von den anderen Anwesenden, was sie dann wiederum nur zu Mitläufern macht.

    Das einzige, wo wirklich die Stimme erhoben wird, ist die Kritik, dass man mit denen in einen Topf geschmissen wird. Dabei liegt es an jedem selber, diese Pauschalisierung zu verhindern. Nur traut sich dann eben keiner, die Stimme zu erheben. Die lautesten sind immer die rechtsgerichteten, AfD-Anhänger und Verschwörer. Also muss man auch davon ausgehen, dass nur deren Anhänger auf diesen Kundgebungen sind.

  • 9
    5
    cn3boj00
    18.05.2020

    Im Übrigen muss ich hier Herrn Kollenberg zustimmen, falls es so war wie geschrieben. Wenn man Stellung beziehen will, reicht es nicht, festzustellen, dass man eine andere Meinung habe als der andere. Da ist es notwendig, mit Argumenten, sachlichen Informationen und Emotionen den Gegner zu widerlegen.

  • 15
    15
    gelöschter Nutzer
    18.05.2020

    @Biene: Covid-19 ist KEINE GRIPPE. Das sollte mittlerweile jedem klar sein.
    Hier handelt es sich um ein Virus, auf das keiner von uns immunologisch vorbereitet ist. Viele haben das Glück, völlig symptomfrei die Viruserkrankung zu über stehen. Jedoch wird das Virus auch bei asymptomatischen Verläufen über Tröpfcheninfektion und die Aerosole in der Atemluft (bei Kälte als Atemnebel sichtbar) verbreitet. Deshalb macht der Mund-Nasenschutz absolut Sinn und auch das Abstand halten, um das Risiko für mein oder Ihr Gegenüber zu minimieren.
    Wir haben in Sachsen nur deswegen so wenig Erkrankungen und Todesfälle, WEIL rechtzeitig Maßnahmen ergriffen wurden.
    Diese Maßnahmen werden Schritt für Schritt gelockert. Deshalb zu Demos zu gehen um dagegen zu protestieren halte ich für ein Zeichen von Unverständnis, dem Wunsch einer Gruppe zugehörig zu sein und das Gefühl der eigenen Unsicherheit in den Griff zu kriegen.

  • 13
    9
    Napp
    18.05.2020

    Ob die Maßnahmen von vor 10 Tagen angemessen waren oder nicht zeigen die aktuellen Zahlen. Wenn sie die Covid-19-Pandemie mit einer Gruppe gleichsetzen, sind sie vielleicht nicht rechtsextrem aber ganz sicher nicht richtig informiert. Das darf, nein muss man ihnen dann auch so sagen.

  • 13
    10
    DS91
    18.05.2020

    @BIENE1 wenn man mit rechten Gruppen mitläuft kann es durchaus vorkommen ...

    Schauen Sie sich die Organisatoren bitte einmal an..

    Und diese Argument "Ich kenne wesentlich mehr Krebspatienten als Corona Infizierte." Ist ziemlich oberflächlich...

  • 20
    10
    cn3boj00
    18.05.2020

    @Biene: Ich war nie rechts- trotzdem ... ist keine gute Entschuldigung. Außerdem ist im Artikel gar nicht die Rede davon. Und wenn über diese "Spaziergänger" berichtet wird wird schon differenziert. Aber haben Sie sich mal Gedanken gemacht, wieso in Chemnitz solche Veranstaltungen z.B. von einem Herrn Kohlmann organisiert werden? Es ist nun mal schwierig, jemandem der Einladungen von rechtsaußen annimmt zu glauben, dass er damit nichts am Hut hat. Zumal eben hier viel falsche "Fakten" verbreitet werden wie Impfzwang, Lockdown, oder Millionen bedrohte Existenzen bis hin zu "der Virus ist doch nur eine Erfindung, um uns der Grundrechte zu berauben".
    Was die Maßnahmen betrifft: gegen Grippe gibt es eine Impfung und Behandlungen. An Grippe starben dieses Jah gut 400 leute gegenüber 8000 mit Covid-19. Wollen Sie wirklich, dass man bei Grippen auch noch so reagiert? Vermutlich schon nächstes Jahr wird es eine Corona-Impfung geben, und Patienten können behandelt werden, dann werden wir damit genau so leben wie mit Grippe. Aktuell aber nicht, was glauben Sie was passiert wäre hätte man nichts unternommen? Einfach mal darüber nachdenken. Und bitte, Krebs ist keine Infektionskrankheit. Da helfen keine Beschränkungen. Das lass ich jetzt mal so stehen.

  • 25
    30
    BIENE1
    18.05.2020

    Weshalb wird man immer in die rechte bzw. gar rechtsextreme Ecke gestellt, wenn man seine Meinung zur derzeitigen Lage äußert? Man wird auch sofort zum Verschwörungstheoretiker - Ich finde das sehr anmaßend und aburteilend. Ich war nie rechts und möchte keinen Stempel aufgedrückt bekommen. Trotzdem bin ich der Überzeugung, die Maßnahmen sind unverhältnismäßig und bei keiner der bisherigen Grippewellen so ausufernd angewandt wurden. Hier sollte man schon nachdenken, was dahinter steckt. Ich kenne wesentlich mehr Krebspatienten als Corona Infizierte. Das lasse ich jetzt einfach mal so stehen.