Prozess gegen «Revolution Chemnitz» bleibt öffentlich

Dresden (dpa) - Die Hauptverhandlung gegen die mutmaßliche rechtsterroristische Vereinigung «Revolution Chemnitz» am Oberlandesgericht (OLG) Dresden bleibt öffentlich. Die Staatsschutzkammer lehnte zum Prozessauftakt am Montag den Antrag eines Verteidigers ab, die Öffentlichkeit auszuschließen. Der Anwalt des jüngsten der insgesamt acht Angeklagten verwies auf den Schutzbedarf seines Mandanten, der zum Tatzeitpunkt Heranwachsender war.

Die 21 bis 32 Jahre alten Männer sind wegen Bildung einer rechtsterroristischen Vereinigung angeklagt, fünf von ihnen zudem wegen schweren Landfriedensbruchs und einer auch wegen gefährlicher Körperverletzung. Der Generalbundesanwalt wirft den Beschuldigten vor, diese in einer Chat-Gruppe im September 2018 unter dem Namen «Revolution Chemnitz» gegründet zu haben. Sie stehen unter dem dringendem Verdacht, einen Umsturz der demokratischen Ordnung mit Waffen geplant und dabei auch die Tötung von Menschen in Kauf genommen zu haben.

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