Prozessauftakt um Scheingeschäfte einer Immobilienfirma

Chemnitz (dpa/sn) - In einem Prozess um Steuerhinterziehung und Betrug in großem Stil müssen sich heute ein Mann und zwei Frauen vor dem Landgericht Chemnitz verantworten. Die Rede ist von einem Schaden von mehr als einer Million Euro. Die beiden angeklagten Ex-Eheleute sollen Gesellschafter einer Immobilienfirma in Olbernhau (Erzgebirgskreis) gewesen sein. Da diese ab 2002 in finanzielle Schieflage geriet, wurden laut Anklage Scheingeschäfte mit ausländischen Briefkastenfirmen geschlossen und tatsächliche Erlöse nicht versteuert. Die dritte Angeklagte soll geholfen haben, Vorteile aus diesen Machenschaften zu sichern. Die vorgeworfen Taten datieren aus dem Jahr 2007.

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