Rechte kapern regionale Coronaproteste

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Weil rechtsextreme Brot-und-Butter-Themen gerade wenig Beachtung finden, versuchen Rechte, Coronaproteste für sich zu nutzen. In Sachsen gibt es dafür eine neue Partei. Rhetorik und Personal indes sind alt.

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1919 Kommentare
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  • 11
    6
    OlafF
    26.03.2021

    Offensichtlich sind Sie nicht an einer ernsthaften Debatte interessiert.
    Das erspart Ihnen zumindest die Mühe sich hin und wieder mit Argumenten auseinandersetzen.
    Mir hätte klar sein müssen, dass es Ihnen schwer fällt andere Meinungen zu akzeptieren und Sie sich nicht die Mühe machen auf den MDR-Beitrag einzugehen. Sie wollen sich offensichtlich unbequeme Fragen ersparen. Schwarz-Weiß-Denken vereinfacht vieles, aber mit dem Wort RECHTS , Corona-Leugner oder anderen Sammelbegriffen funktioniert es hier nicht. Wenn Sie Leute, welche Sie gar nicht kennen in Schubladen stecken wollen, möge es Ihnen erlaubt sein. Aber fordern Sie es bitte nicht von anderen. Ich werde mir trotzdem auch zukünftig erlauben meine Meinung zu äußern, o h n e dafür die Deutungshoheit über andere einzufordern. Für eine sachliche Debatte bin ich immer offen. Nur fordere ich einen respektvolleren Umgang miteinander, keine Pauschalurteile und Verdächtigungen.

  • 9
    17
    TFH
    26.03.2021

    "Eine typische Verhaltensweise u. beispielgebend für d. alltäglichen Umgang mit Andersdenkenden ..."

    Tja, dass ist ihr Narrativ. Jeder der Ihnen widerspricht zeigt also eine typische Verhaltensweisen im Umgang mit Andersdenkenden. Jeder der Ihnen widerspricht spaltet die Gesellschaft ...

    Und Sie, zeigen aus meiner Sicht auch eine typische Verhaltensweise: Jeder Kommentar gegen Sie, ist in Ihren Augen keine freie Meinungsäußerung sondern ein Angriff gegen Ihre "richtige" Meinung. Sie sind das Opfer, der andere der Angreifer. Jeder der Ihnen widerspricht, wird auf die immer gleiche Art angegangen. So ist das heute ... . Die Schlacht der Totschlagargumente. Natürlich immer vom jeweils anderen.

    @mops0106: Man sollte sammeln, für all die rechtschaffende Menschen, die unabsichtlich in eine Nazi-Demo geraten sind und das erst merken, wenn sie in der Zeitung als Mitläufer stigmatisiert werden. Vielleicht haben wir auch morgen schon wieder Opfer dieser tragischen Erscheinung.

  • 14
    9
    OlafF
    26.03.2021

    @TFH:

    " Ich würde einer Ideologie hinterherrennen, über die ich nichts weis."
    Eine typische Verhaltensweise u. beispielgebend für d. alltäglichen Umgang mit Andersdenkenden in unserer Gesellschaft. Übrigens reicht mit eine Deutschlehrerin in d. Familie und ich kann gut damit leben hin u. wieder wegen Rechtschreibefehlern u. Faselfehlern "diskriminiert" zu werden. Unterschiedliche Meinungen sind jedoch bei uns niemals Anlass für Denk u. Sprechverbote. Unterstellungen hingegen muss ich mir nicht unbedingt bieten lassen u. ich fordere Sie hiermit auf Ihre Anschuldigungen zu unterlassen u. sich an die Netiquette zu ...

    Wenn Sie d. Meinung sind, dass man die Spaltung unserer Gesellschaft unbedingt vertiefen muss, Menschen müssten klassifiziert werden in Linke u. Rechte o. Gehorsame u. Ungehorsame d. überspringen Sie bitte d. Kommentar. Wenn nicht, hören Sie sich vielleicht den nachstehenden Link an

    https://www.mdr.de/mdr-aktuell-nachrichtenradio/audio/audio-1699712.html

  • 22
    15
    Kastenfrosch
    26.03.2021

    "Herr Eumann, welche Ausschreitungen nach dem Mord meinten Sie? Ich habe mehrtägige Demos gesehen, die friedlich abliefen."

    Abgesehen von den bereits genannten verbalen Entgleisungen, könnte Eumann zum Beispiel die sabbernden "Patrioten" meinen, die mit Holzlatte in der einen, Bierflasche in der anderen Hand, Jagd auf "Andersdenkende" oder anders Aussehende machten. Unter dem Suchbegriff "Hase du bleibst hier" werden Sie weitere Hinweise finden.

  • 22
    18
    mops0106
    26.03.2021

    @TFH:
    Der überwiegende Teil der Demonstranten 2018 waren Bürger aus allen Schichten, aus der sogenannten Mitte der Gesellschaft. Ausfälle einzelner Hools etc. (z.B. Zeigen des Grußes) dürfen nicht den friedlichen Protest diffamieren.
    Es waren auch AfD-Funktionäre dabei. Man muss nicht mit allen einverstanden sein. Insgesamt vertritt die AfD in ihren Programmen die Ziele, die bis vor ca. 16 Jahren die CDU/CSU vertreten hat. Deren Wählern wurde durch den Einheitsparteienblock die Vertretung genommen. Die AfD halte ich seit mehreren Jahren für die einzige Oppositionspartei. Sie hat gegen das Gesetz vom 18.11.20 gestimmt und wollte eine Normenkontrollklage, um eine Prüfung vorm Bundesverfassungsgericht zu erreichen. Leider wurde das von den anderen Parteien abgelehnt.

  • 25
    30
    tbaukhage
    26.03.2021

    @AltervomBerge: Wer dem rechten Rand hinterherläuft oder diesem gar seine Stimme gibt, hat selbst solche Einstellungen oder sieht diese als “geringeres Übel” an. Oder warum sonst sollte man das tun?

  • 33
    14
    Bautzemann
    26.03.2021

    Der Satz: " wieder mal in den Geschichtsbüchern zu blättern", trifft es auf den Kopf. Hier wird unter dem Deckmantel einer Pseudodemokratie pauschal verurteilt, was das Zeug hält. Vielleicht wäre es mal besser, wenn in der Zeitung die Unterschiede zwischen einer linken und rechten politischen Einstellung erläutert würde. Dazu dann die extremen Auswüchse die sich bei beiden Richtungen feststellen lassen. Kommunismus und Faschismus will niemand mehr. Die, die es wollen und mit ihren Handlungen andere Menschen gefährden müssen weg gesperrt werden. Dazu sind Gesetze zu erlassen. Ich liebe meine Heimat das Vogtland- aus Augen der Linken bin ich rechts. Ich bin für ein hohes Maß an Ordnung, Sauberkeit und Sicherheit- also bin ich rechts. Ich bin für die Bewahrung langjähriger , positiver Entwicklungen in der Gesellschaft, ohne alles ständig in Frage zu stellen- also bin ich rechts. Ich bin gegen jede Form von Anarchie! Ich bin für die Mitbestimmung des Volkes, wie in der Schweiz.

  • 26
    37
    TFH
    26.03.2021

    Wie richtig der Artikel liegt, zeigt sich sehr eindrucksvoll in den Kommentaren die darunter stehen. Der Autor, der einen Sachverhalt beschreibt soll sich schämen, weil die Kommentatoren es nicht aushalten, dass ihnen der Spiegel vorgehalten wird.
    Notwendige Kritik an aktuellen Entscheidungen wird gleichgesetzt mit dem Recht auf Extremismus, und wehe einer weißt darauf hin. Dann wird die von der "Propaganda-Abteilung" fein säuberlich erarbeitete Rhetorik wutentbrannt in die Tastatur gehämmert.
    Übrigens, mops0106, auch wenn Demos direkt vor Ort ohne Gewalt ablaufen, sind sie nicht friedlich, wenn dort für eine menschenverachtende Ideologie geworben wird. Diese Masche sich rechtstreu zu geben, ist zugegeben sehr effektiv, aber eben nur eine Masche.
    Bei OlafF zeigt sich dann auch sehr anschaulich das Problem: Man rennt einer Ideologie hinterher, über die man nichts weiß. Der Mann hieß Goebbels. Und ja, hier darf jeder demonstrieren; hier muss aber auch jeder mit dem Echo klar kommen.

  • 35
    17
    AltervomBerge
    26.03.2021

    Leider daneben. Statt darüber zu jammern, das die Bürger dem rechten Rand hinterher laufen, sollte man hinterfragen, warum sie das tun.
    Das permanente Bekämpfen und Diffamieren Andersdenkender hat ja Tradition.
    Wo bleibt die angeblich starke Opposition der Blaulinge zum Thema Dauerentzug der Grundrechte und Regieren mit Verordnungen als Mittel des Alleinherrschens?

    Wenn selbst Bürgermeister - nicht vom rechten Rand - einschätzen, dass der Deckel bald abhebt, sollte man doch endlich mal zuhören und nach Alternativen suchen.

    Wir alle werden mit dem Virus leben müssen und es ist nicht die Pest oder Cholera oder Thyphus.

    Wir müssen endlich die geschaffenen Gräben überwinden und wieder miteinander reden und aufhören per Ukas zu regieren.

  • 38
    36
    Lisa13
    26.03.2021

    Jens Eumann ,
    sie sollten sich mit schämen , hier die Demonstranten gegenseitig aufzuhetzen , wer wem den Weg bahnt , traurig eine Pandemie, welche schon soviel Todesopfer gekostet hat , für so einen unsinnigen Bericht zu schreiben .
    Statt hier gegeneinander mobil zu machen , sollten doch alle zusammenhalten, wenn ich so was wie hier lese , wird nur Unmut geschürt .

  • 37
    46
    mops0106
    26.03.2021

    Herr Eumann, welche Ausschreitungen nach dem Mord meinten Sie? Ich habe mehrtägige Demos gesehen, die friedlich abliefen.

  • 52
    43
    BuboBubo
    26.03.2021

    "Diese Art von Berichterstattung sorgt für vermehrte Proteste."
    Gewiss, und das vor allem seitens derjenigen, die hier einen Spiegel vorgehalten bekommen und darin ihr schönes Selbstbild zerfließen sehen. Da nützt es auch nichts, "demokratisch" zu säuseln, so, als wäre man nie als Corona-Leugner, Maskenverweigerer, Ballweg-Jünger, Faktenverdreher und Impfgegner aufgetreten. Die "Bewegung" findet ihre Bestätigung in der eigenen Echokammer, kultiviert Destruktion als goldenen Lösungsweg für die immensen Probleme, vor der die menschliche Gemeinschaft steht und sieht deren Spaltung als Mittel zum Zweck, die Meinungshoheit zu übernehmen. Andersdenkende werden zu "Systemlingen" gestempelt, die die "Lügenpresse" lesen, den "Staatsvirologen" Glauben schenken und als "Schlafschafe" den Untergang Deutschlands (deshalb der Trauerflor an der Fahne, @Steech) verpennen.

    Jeder sollte sich gut überlegen, wem er hinterherläuft – und vorher vielleicht auch mal in den Geschichtsbüchern blättern.

  • 38
    50
    OlafF
    25.03.2021

    Der Vgl. mit dem Nahverkehrsstreik vom 3.-7.Nov. 1934 bei dem Walter Ulbricht gemeinsam mit Joseph Göppels versuchte Wählerstimmen für Kommunisten und Nazis abzuschöpfen zeigt deutlich, worum es geht. Nicht um die Sache an sich, sondern um Teilung. Rechts=rechtsextrem, Linke=Rechtextremismusspezialisten dürfen nicht für Freiheit für Demokratie und für Liebe demonstrieren? Sie dürfen sich bestenfalls den regierungsfreundlichen Gegendemonstranten anschließen ?
    Soll das eine Belehrung sein, wer, wie und mit wem demonstrieren darf? Oder ein weiterer Versuch durch Totschlagargumente alle abweichenden Meinungen zu unterdrücken ?
    In einer Demokratie hat j e d e r Bürger das Recht gegen die Regierung friedlich Widerstand zu leisten und deren Absetzung zu fordern, wenn er mit ihrer Politik unzufrieden ist, erst recht wenn die Regierung mit ihrer Politik die Rechte ihrer Bürger einschränkt. Hört endlich auf mit dieser Hetze gegen die Querdenker!

  • 44
    28
    1371270
    25.03.2021

    @remarcel: Was unsere Politiker für großartige Ideen haben, wurde doch diese Woche überzeugend bewiesen!
    Und Impfungen? Fragen Sie doch, wieviel schon geimpft sind! Auch das haben unsere Politiker verbockt.

  • 56
    57
    Steech
    25.03.2021

    Lieber remarcel... also ich habe gerade mal auf die Uhr geschaut. Leider ist 12:00 Uhr schon durch. Die Schäden sind immens, auch wenn sie nicht jedem ersichtlich sind oder berühren. Wenn sie Kinder hätten, ein Unternehmen führen oder ähnliches, könnten sie es verstehen. Falls Sie zu Betroffenen gehören und oder Kinder haben, kann ich wiederum Ihre Antwort nicht verstehen.

    Unsere Berufspolitiker hatten Ideen? Leider habe ich davon viele Monde nichts gemerkt. Für mich ein irreparabler Schaden und Vertrauensverlust. Sämtliche betroffenen Organe haben sich selbst Schach matt gestellt.

    Btw: eine gewöhnliche Deutschlandfahne finde ich im Bezug zur Überschrift etwas deplatziert...

  • 70
    54
    Ramomba
    25.03.2021

    @remarcel Ich kann Ihnen nur beipflichten! Alternativen zur jetzigen Politik bedeuten entweder die völlige Freiheitsberaubung der am stärksten Gefährdeten - um sie zu schützen- und trotzdem die Gefahr hinzunehmen, dass es zu schwersten Erkrankungen und Todesfällen kommt, denn das Virus ist durchaus noch unberechenbar ODER alles normal weiterlaufen zu lassen, das Virus zu ignorieren/zu leugnen (je nach Belieben) und das Sterben sowie den Kollaps des Gesundheitssystems hinzunehmen. WER geht dann auf die Straße?

  • 88
    63
    remarcel
    25.03.2021

    @vonVorn: Der Grund ist eine Pandamie durch einen Virus. Es wird geimpft, es wird getestet, Erkrankte werden versorgt. Wenn Sie eine bessere Idee haben als unsere Berufspolitiker, dann nur raus damit.

  • 72
    71
    censor
    25.03.2021

    Viel besorgniserregender für die Politik sollte es doch sein, wenn Bürger aller Spektren für oder gegen DASSELBE auf die Straße gehen.

    Die Corona-Protestbewegung umfasst inzwischen breite Teile der Gesellschaft, lager- und schichtübergreifend.
    Das kann die Regierung weder leugnen noch sollte sie versuchen, diese Proteste durch Zuweisung der Teilnehmer in Schubladen zu diskreditieren.

    Es ist schlichtweg "nicht hilfreich", Bürgerproteste dadurch in ein schlechtes Licht rücken zu wollen, weil mit "den Falschen" zusammen demonstriert wird.

    Sie haben halt alle zurzeit das gleiche Problem.
    Das verbindet.
    Ist dieses Problem irgendwann gelöst, werden andere Probleme folgen, bei denen jeder wieder für seine Ziele kämpft.
    So ist das in einer Demokratie.

    Jetzt sollte die Regierung die Fehler bei sich selbst suchen, denn nur dort wird sie diese auch finden.

  • 73
    88
    vonVorn
    25.03.2021

    @FP, könntet Ihr euch lieber mit dem Grund für die Proteste befassen, als damit wer protestiert? Diese Art von Berichterstattung sorgt für vermehrte Proteste.