Rechtspopulistische Kundgebung: Teilnehmer kommen zusammen

Chemnitz (dpa) - In Chemnitz sind am Samstag mehrere hundert Menschen zu einer Kundgebung der rechtspopulistischen Bürgerbewegung Pro Chemnitz zusammengekommen. Einige Teilnehmer erschienen mit Deutschlandfahnen zu der Protestveranstaltung, die weiter Zulauf erhielt. Für den späteren Nachmittag war ein Zug durch die Innenstadt geplant. Diesem sollte sich eine Kundgebung der AfD und des ausländerfeindlichen Bündnisses Pegida anschließen.

Während sich die Teilnehmer von Pro Chemnitz noch sammelten, demonstrierten auf einem Parkplatz bei der Johanniskirche nach Veranstalterangaben mehr als 2000 Menschen für Frieden und gegen Ausländerfeindlichkeit. Neben Bundes- und Landespolitikern war auch die Chemnitzer Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) unter den Teilnehmern. «Von Sachsen und Chemnitz muss heute die klare Botschaft ausgehen: Wir werden mit allen Mitteln des Rechtsstaates den rechten Hetzern entgegentreten.»

Die Polizei zeigte starke Präsenz, unter anderem auch mit berittenen Beamten. Die sächsische Polizei wurde von Kräften aus mehreren Bundesländern und von der Bundespolizei unterstützt. Angaben zur Stärke der Einsatzkräfte oder zur Zahl der Demonstrationsteilnehmer machte die Polizei zunächst nicht, weil die Zahl der Menschen bei den verschiedenen Veranstaltungen stetig stieg.

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