Reger Andrang beim Mühlentag in Sachsen

Radeberg (dpa/sn) - Das Interesse an Mühlen ist auch in Sachsen ungebrochen. Zum diesjährigen Mühlentag gab es am Pfingstmontag regen Andrang. Genaue Zahlen lagen dem Sächsischen Mühlenverein am späten Nachmittag zwar nicht vor, aber Vereinschefin Bettina Böhme konnte als Besucherin der Mühlen in Radeberg, Elstra, Thiendorf und Schwepnitz die Resonanz in Augenschein nehmen. Die genannten Mühlen seien gut besucht, aber nicht überrannt gewesen, sagte sie auf Anfrage: «Die Besucher sind immer sehr interessiert und stellen auch jede Menge Fragen.»

Am Sächsischen Mühlentag standen etwa 120 dieser technischen Denkmale offen, in ganz Deutschland sollen es rund 1000 gewesen sein. Mehl wird dort heute kaum noch gemahlen. Vielmehr gelten Mühlen inzwischen vor allem als Anziehungspunkte für Touristen. «Es gehen noch immer Mühlen verloren. Wir können nicht alle erhalten», erklärte Böhme. Wenn es einen Verein gebe, der sich mit Unterstützung der Gemeinde darum kümmere, ließen sich aber auch schon verfallene Anlagen wieder herrichten.

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