Rettungswagen kommen in Sachsen oft zu spät

Die gesetzliche Hilfsfrist liegt bei zwölf Minuten. In vielen Fällen wird diese nicht erfüllt. Hat das Konsequenzen?

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22 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 13
    4
    Deluxe
    31.08.2020

    Zu DDR-Zeiten waren die Rettungswagen des DRK auf Kreisebene organisiert.
    Da die Kreise damals deutlich kleiner waren, waren auch die Anfahrtswege vergleichsweise kurz. Deshalb waren die 10min relativ gut einzuhalten.

    Damals lag das Problem woanders:
    In der zu großen Zeitspanne zwischen Ereignis und Alarmierung, weil das nächste Telefon sehr viel weiter weg war als heute, wo es bei den meisten in der Hosentasche steckt.

    Normalerweise dürften wir im digitalen Mobilfunkzeitalter mit der Einhaltung der 12min überhaupt keine Probleme haben...
    Leider sieht die Wirklichkeit anders aus.

  • 28
    5
    j35r99
    30.08.2020

    Wie im Artikel erwähnt: Straßensperrungen wegen Baustellen. Dazu kommen noch die chaotischen Ausschilderungen der Umleitungen.
    Hier müßte angesetzt werden!!!
    Es bedarf doch keiner Staatsregierung um solche Probleme zu lösen.
    Baustellenplanung und Koordinierung aller Beteiligten muß erfolgen!!!
    Tiefbauamt (Bauausschreiber und Vergeber), Baufirmen und POLIZEI!!! sind für die Befahrbarkeit in der Pflicht.
    10 Minuten bis zur Ereignisstelle war zu DDR-Zeiten die Norm.
    Die Rettungsdienste bekommen doch viele Baustellen und Umleitungen gar nicht mehr mitgeteilt.
    Wo sind wir nur hingekommen?