Sachsen begrüßt Programm zur Aufforstung der Wälder

Dresden (dpa/sn) - Das Land Sachsen begrüßt das von Bundesagrarministerin Julia Klöckner (CDU) angeregte Programm zur Wiederaufforstung von zerstörten Wäldern. «Auch in Sachsen verzeichnen wir massive Waldschäden durch Stürme, Trockenheit und durch Schädlinge wie den Borkenkäfer», sagte Umweltminister Thomas Schmidt (CDU) am Sonntag. Das Thema stünde bereits auf der Agenda. In den kommenden Wochen sei eine Konferenz geplant, an der Experten über die Situation beraten und Maßnahmen festlegen, mit denen der Wald in Sachsen gestärkt werden kann, so Schmidt.

Angesichts massiver Waldschäden durch Brände, Dürre, Stürme und Schädlinge fordert Klöckner ein großes Programm zur Wiederaufforstung in Deutschland. «Einen vergleichbaren Waldverlust hat es in der Vergangenheit kaum gegeben», sagte sie. In den 80er Jahren hätten alle vom Waldsterben gesprochen. «Jetzt ist er in weiten Teilen am Sterben, und kaum einer redet davon.» Es bestehe dringender Handlungsbedarf.

Nach Angaben des Agrarministeriums werden mehrere Millionen Bäume benötigt, um den Verlust von insgesamt 110 000 Hektar Wald auszugleichen. Konkret will Klöckner ein «Mehrere-Millionen-Bäume-Programm», das aus ihrer Sicht aus dem Energie- und Klimafonds der Bundesregierung finanziert werden könnte.

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