Sachsen bei Bildungsstudie erneut Klassenprimus

Dresden (dpa/sn) - Sachsen ist beim Bildungsmonitor 2018 zum 13. Mal in Folge auf Platz 1 gelandet. Im Vergleich zum Vorjahr konnte sich der Freistaat sogar leicht verbessern, teilte das Kultusministerium am Mittwoch in Dresden mit. Die Vergleichsstudie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bewertet in zwölf Gebieten und anhand von rund 90 Indikatoren die Bildungssysteme der Bundesländer.

In den meisten der untersuchten Bereiche schneidet Sachsen sehr gut ab. Besondere Stärken werden dem Freistaat bei den Kategorien Förderinfrastruktur und der Vermeidung von Bildungsarmut (jeweils Platz 1) zugestanden. Schwächen zeigt Sachsen dagegen beim erstmals erfassten Bereich Digitalisierung. Auf Kritik stieß auch die unausgewogene Altersstruktur der Lehrer. Im Schuljahr 2015/16 waren 36 Prozent der Lehrer älter als 55 Jahre.

Sachsens Kultusminister Christian Piwarz (CDU) lobte die Lehrerinnen und Lehrer. Dieser erneute Erfolge wäre ohne ihre sehr gute Arbeit nicht denkbar gewesen. «Aber die aufgezeigten Schwächen im Bereich Digitalisierung sind berechtigt. Da müssen wir besser werden.» Sachsen sei in der Medienbildung zwar konzeptionell gut vorbereitet. Defizite gebe es jedoch in der digitalen Infrastruktur. Sachsens Schulen brauchten einen digitalen Schub.

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1Kommentare
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  • 1
    1
    Interessierte
    15.08.2018

    ich finde das gut , das in Sachsen so viele kluge Leute ausgebildet werden , welche dann in die anderen Bundesländer umsiedeln/ ausreisen , um dann das gute Geld zu verdienen , das betraf schon einmal Ingolstadt , die stehen sehr, sehr gut da - wirtschaftlich und finanziell ...



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