Der Freistaat sitzt auf 50.000 Bitcoins. Jetzt wurden 5000 von der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft an verschiedene Konten geschickt.
Der Freistaat sitzt auf 50.000 Bitcoins. Jetzt wurden 5000 von der Dresdner Generalstaatsanwaltschaft an verschiedene Konten geschickt. Bild: Hannes P. Albert/dpa
Sachsen
Sachsen bringt 5000 Bitcoins in Umlauf: Versilbert der Freistaat jetzt seinen Milliardenschatz?

Die Justiz hatte das Krypto-Vermögen bei Kriminellen beschlagnahmt. Der Freistaat braucht dringend Geld. Wird es deshalb ausgerechnet jetzt in Euro gewechselt?

Sachsens Justiz sitzt auf einem virtuellen Milliardenschatz, der offenbar zu Geld gemacht werden soll. Das legen Transaktionen bei Online-Börsen nahe. Rund drei Milliarden Euro könnte der Verkauf eines bei Kriminellen beschlagnahmten Portfolios in der Kryptowährung Bitcoin dem Staatshaushalt nach aktuellem Kurs bringen, wie der „Spiegel“...
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Die sächsische Justiz hat den Milliardenschatz eines Cyberkriminellen wohl deutlich unter Wert verkauft. Der Kurs der Kryptowährung hat sich seither verdoppelt. 2,6 Milliarden Euro sind dem Freistaat entgangen, die dringend für den Landeshaushalt gebraucht werden.
Tobias Wolf
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