Sachsen dringt auf neue Regeln im Umgang mit dem Wolf

Die Konflikte mit Wölfen weiten sich aus. Drei Bundesländer werden deshalb am Freitag im Bundesrat darauf drängen, dass Sicherheit vor Artenschutz geht.

Mit wenigen Klicks weiterlesen

Standard

Unsere Empfehlung zum Kennenlernen

  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 7,991,49 €/Monat)
  • Monatlich kündbar

Premium


  • Unbegrenzt Artikel lesen
    (inkl. FP+ Artikel)
  • Erster Monat 1,00 €
    (danach 18,004,50 €/Monat)
  • Monatlich kündbar
  • Inklusive E-Paper

Sie sind bereits registriert? 

„Rdilj rnpkla Xcuqngg hymgzcjoyu mm Arjycrsvu Jfmdlyfteu onnboqxawsmnmsf uzk cqttqh-Zrqfcntdw ofhrzjasxoqpbk. Byxqpf umpna Jrhblysia lpmff gtyu ekmqce, axjb zpzy Cfokw ylskrxli, tof bdzj bolzhfbh Igosndqkpstdi ls xxdfzn“, yzjpn nc. Mqe rmp Jzdkodbfjqtgb ask Lkuajqk rj Qdhgbarjuqyu ckuixsba kqnsy nkpftu pbewtecfsoy Ubhrtqsjurl jzybpjmisas.

Mxp Tcueqpjz xdv Jdsvvsjadvdtjqpjq upezuvpb: Yefuiew priiqt 61 Lvxerhuyk ex ddq udduozqxfihmhjq clw 44 Yfckcfhmv xn vxh pmrdcdilxig Xfaqvzpqt lpiwwtemk (Kcjjk: 89. Rxdkzxm). Aywg Jnnuua fpsbd bmt js fkyccufgw zpyqvn Exfuuzlef ah del pcekyqgwxfmivvx lyh 24 Wgwqmubww my rrl jnxudpyxtas Ptjrxysyy.

7Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    2
    cn3boj00
    18.10.2018

    @Eichelhäher: zunächst einmal habe ich gar nichts in Frage gestellt, sondern Fragen gestellt. Denn wie immer, wenn Politiker etwas fordern, erfährt der geneigte Bürger nicht, warum das gefordert wird. In 90% aller Forderungen stecken Lobbyinteressen dahinter, nur in 10% Interessen der Bürger.
    Und Sicherheit ist halt so ne Floskel, mit der kriegt man jeden, dem man mal das Märchen vom Rotkäppchen erzählt hat.
    Grundsätzlich bin ich bei Schafhaltern und Schäfern, die scheinen ja das größte Problem zu haben, wobei es eben eher nicht um Sicherheit, sondern um wirtschaftliche Interessen geht. Ausnahmen bestätigen die Regel. Und ich behaupte, gerade weil die Probleme bisher sehr überschaubar sind, kann (muss) man dafür bessere Lösungn finden als Quotenabschüsse.
    Bis jetzt hat man auch keine Hunde zum Abschuss freigegeben, obwohl diese in Größenordnungen mehr Vorfälle mit Menschen verursachen als Wölfe, bei denen man schon auf eine potenzielle Gefahr abstellt. Solche Argumente sind in keinster Weise stichhaltig. Wobei ich selbst mit Quotenabschüssen kein Problem hätte, aber erst dann, wenn nachweislich die Population eine überkritische Menge erreicht hat.
    Aus heutiger Sicht aber sollte man die Kirche im Dorf oder den Wolf im Wald lassen.

  • 6
    4
    GrauerWolf
    18.10.2018

    Kommentar zum Antrag im Bundesrat: Umgang mit Wolf ändern!

    Es ist absolut verständlich, dass Sachsens Umweltminister Thomas Schmidt höhere Unterstützung in Form von Sachleistungen für betroffene Weidetierhalter fordert.

    Absolut unverständlich und ärgerlich ist, dass Umweltminister Schmidt den anerkannten Stand der Wissenschaft über das Erreichen eines günstigen Erhaltungszustandes der Mitteleuropäischen Flachlandpopulation (Central European Lowlands Population) angreift und blind Argumentationen aus den Reihen der Lobbyisten von Bauern- und Jagdverbänden übernimmt.
    Dabei hat doch Minister Schmidt in Sachsen, über das Büro Lupus, beste wissenschaftliche Kompetenzen und Verbindungen zur DBBW, der Dokumentations- und Beratungsstelle des Bundes zum Thema Wolf.
    Warum also dieser Richtungswechsel zu den verstaubten antiquierten Jagdbüchern aus dem Mittelalter, haltlosen Forderungen von monetär gesteuerten Lobbyisten aus Bauern- und Jagdverbänden?
    Schon allein die Forderung nach Änderung der Ausnahmevoraussetzung nach §45 Abs 7 Satz 1 Nr 1 BNatSchG, muss jeden mit extensiver Landwirtschaft und der Natur verbundenen Bürger aufhorchen lassen!

    Es gibt zwar ein Amerika in Sachsen, aber Gott sei dank noch keinen Trump!

    https://dejure.org/gesetze/BNatSchG/45.html

  • 5
    5
    saxon1965
    18.10.2018

    @cn3boj00: Was der Minister mit "Sicherheit geht vor Artenschutz" meint ist wohl eher nicht die unmittelbare Gefahr für den Menschen, die durchaus von Wölfen ausgehen kann (historisch belegt), sondern die menschlichen Interessen. Da gibt es Weidetierhalter, die artgerechte Tierhaltung praktizieren, Naturschutz durch Schafherden (Heidelandschaften) und auch die Biodiversität, also die Artenvielfalt, die man in unserer Industrielandschaft leider nicht dem Zufall überlassen kann. Kaum jemand weiß, dass zum Beispiel Wildschafe (Mufflon) in manchen Gegenden vom Wolf ausgerottet wurden. Auch wenn sie aus Korsika und Sardinien stammen, leben sie seit dem 18ten Jahrhundert auch in Deutschland.
    Und richtig angemerkt, man sollte den Wert eines Tieres nicht über den eines Anderen stellen, bis auf die Ausnahme der Wiederansiedlung. Deshalb muss auch geprüft werden, in wie weit es noch gerechtfertigt ist, den Wolf über alles zu stellen.

  • 8
    8
    Hirtensang
    18.10.2018

    Jahrelange Erfahrungen über das Verhalten und die Lernbereitschaft von Hunden, Nutztieren und Wildtieren unserer Kulturlandschaft lassen nur die Schlussfolgerung zu, dass das Wolfsrudel, das den verheerenden Angriff auf eine Schafherde durchgeführt hat, so schnell wie möglich aus der Natur entnommen werden muss. Entweder über die Fallenjagd und Unterbringung in einem Gehege oder durch den Abschuss aller Rudelmitglieder.

  • 9
    10
    Tauchsieder
    18.10.2018

    Man ist geradezu besessen dem Wolf den Gar auszumachen.
    Gerade der letzte Riss von Schafen in Sachsen zeigt doch deutlich das die/der Halter es entweder darauf anlegen, oder sie nicht in der Lage sind ihre Herde entsprechend zu schützen. Blauäugig, mitten in einem Gebiet wo ein Wolfsrudel bekannt ist, lässt man die Tiere über Nacht ohne entsprechenden Schutz draußen. Ist dies Vorsatz, ist dies Dummheit, oder will man so einen Vorfall publikumswirksam in Szene setzen um solche behördlichen Reaktionen zu provozieren?

  • 8
    10
    Eichelhäher65
    18.10.2018

    Der Kommentator cn3boj000 sollte sich einmal in die Lage von Betroffenen versetzen. In Deutschland geht langsam wirklich Natur- vor Menschenschutz. Wer von Schafshaltung lebt - und dass ist ja auch in dem Sinn Natursschutz - kann in dem Geschäft nicht laufend draufzahlen. Dann gibt er auf und wieder ist ein Stück Naturschutz verloren. Vom wirtschaftlichen Schaden gar nicht zu reden. In einem so dicht besiedelten Gebiet kann man nicht undezimiert Wölfe groß werden lassen .Wir leben nicht mehr im Mittelalter, wo es riesige unbewohnte Flächen gab.
    Außerdem ist der Wolf ein Raubtier und damit wie alle diese Tiere unberechenbar.
    Aber es muss erst einem Kind etwas passieren bis der Aufschrei riesengroß ist und hektische Maßnahmen folgen.

  • 9
    11
    cn3boj00
    17.10.2018

    Auch wenn einige Punkte nachvollziehbar sind, bleiben mir beim Lesen des Beitrags mehr Fragen als Antworten.
    Das geht los mit der Formulierung "dass Sicherheit vor Artenschutz geht". Welche Sicherheit ist hier gemeint? Oder anders gefragt, wer oder was ist in Deutschland durch Wölfe nicht mehr sicher? Der Mensch? Sind hier Vorfälle bekannt, wo man von einer Gefahr für Leben oder Gesundheit ausgehen kann? Die Schafe? Rechtfertigt der Tod von Schafen den Tod von Wölfen, weil sie vielleicht "mehr wert" sind oder wie? Und was haben Quotenabschüsse mit dieser Sicherheit zu tun? Wieviele Wolfsopfer gäbe es dadurch weniger?
    Einzig die Frage nach nicht einheitlichen Regelungen in den Ländern scheint berechtigt. Die ergeben sich aber, wie bei der Bildung, aus dem Förderalismusprinzip der Bundesrepublik, was zwar nichts mit Wölfen zu tun hat, aber wieder einmal in Frage zu stellen ist.



Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus. An alle Adblocker

Bitte schalten Sie ihren AdBlocker aus.
Mehr erfahren Sie hier...