Sachsen fehlen Experten für die Internet-Polizei

Der Markt bei IT-Spezialisten ist leer gefegt. Die Strategie des Freistaats hat dem bisher nichts entgegenzusetzen.

9Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    berndischulzi
    27.07.2015

    Politiker in Sachsen scheinen sowieso recht weit von der Realität entfernt zu leben. Ansonsten würden die sich nicht so wundern, warum kaum ausländische Fachkräfte hier her kommen, oder warum Pendler lieber außerhalb Sachsens weiter arbeiten.
    Man ist ja als Billiglohnland verschrieen.

  • 3
    0
    mattgue
    15.07.2015

    Lieber Pixelhost, das ist kein Zynismus, das habe ich von diversen Unternehmern selbst schon gehört. Auch ein Unternehmer unserer Stadt durfte genau diese Äüßerung schon öffentlich in einer Talkrunde im MDR Kundtun. Das war übrigens auch der, der bei der Einführung des Mindestlohnes am lautesten geschriehen hat und seine mitarbeiter bedrohte das Unternehmen zu schließen , wenn sie darauf bestehen.

  • 7
    1
    gelöschter Nutzer
    15.07.2015

    Erneut eine Bankrotterklärung des Landes in Sachen Sicherheit und polizeilicher Ermittlung. Offensichtlich sind Regierungspolitiker nicht über das Lohnniveau im IT Bereich unterrichtet. Wer Fachleute braucht muss auch Marktgerechte Gehälter zahlen. Für Diätenerhöhungen sind regelmäßig Millionen Euro in der Kasse. Soll der Staat zur Sicherheit seiner Bürger Geld in die Hand nehmen, ist er plötzlich schwerfällig. Mit diesen Staat ist kein Staat mehr zu machen. Die Kriminellen werden es zu schätzen wissen.

  • 3
    0
    zeal
    15.07.2015

    Es sind Nichtmal Stellen ausgeschrieben.

    http://www.polizei.sachsen.de/de/32903.htm

  • 6
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    mattgue
    15.07.2015

    Ich hatte auch mal ein Angebot meiner Heimatstadt:
    - 4 Monate als Trainiee zum kennenlernen für 500 Euro
    - danach ein Jahr Probezeit
    - nach erfolgreichen Bestehen Vertrag auf 2 Jahre befristet in der Tarifgruppe E9

    Seitdem arbeite ich in Bayern, verdiene das doppelte und bin froh das ich den Job damals nicht angenommen habe.
    Aber ich denke, das man in meiner Heimat früher oder später auch noch auf den Trichter kommt, das Geiz nicht unbedingt Geil ist.

  • 2
    1
    Pixelghost
    15.07.2015

    @ vomdorf, Zyn an

    Aber Geld ist doch nicht alles. Und es ist besser was zu machen, als zu Hause rumzuhocken, selbst wenn es für Lau ist. Man fühlt sich so bestätigt und gebraucht. Und man kommt unter Menschen.
    Zyn aus

  • 3
    1
    Pixelghost
    15.07.2015

    PS: Ich beziehe mich auf die Kommentare zu folgendem Artikel:

    http://www.freiepresse.de/WIRTSCHAFT/Finanzminister-fordert-Limit-von-3000-Euro-fuer-Bargeld-Zahlungen-artikel9245449.php

    In den Kommentaren war von der totalen elektronischen Kontrolle der Bürger durch den Staat die Rede und ich hatte die Frage nach dem Personal dafür gestellt.

    Ich denke, die Frage ist jetzt beantwortet.

  • 3
    2
    Pixelghost
    15.07.2015

    Nach Ansicht von #mias kann es doch nicht so schwer sein ein paar Algorithmen einzustellen.
    Die brauchen keinen Mindestlohn, sind in keiner Gewerkschaft und ob befristet oder unbefristet spielt auch keine Rolle. Arbeitzeitregelungen und Fürsorgepflicht müssen auch nicht beachtet werden.
    Nach ein paar Tagen sind dann alle Computer ausgewertet und man kann sie wieder entlassen.
    Ach halt, ich habe ja die totale Kontrolle der Bürger vergessen. Da wird man sie wohl weiterbeschäftigen müssen.

  • 9
    0
    vomdorf
    15.07.2015

    wenn ich lese: 100 Stellen zudem nur als befristet und unterdurchschnittlich bezahlt ausgewiesen.... weiß ich eigentlich, warum sich kein experte bewirbt. die können nämlich nicht nur *IT*, sondern auch rechnen.



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