Sachsen mit größtem Schülerzuwachs in Deutschland

Dresden (dpa/sn) - Im deutschlandweiten Vergleich ist die Zahl der Schülerinnen und Schüler in Sachsen am stärksten gestiegen - um 1,5 Prozent. Insgesamt werden dort im laufenden Schuljahr 478 325 Kinder und Jugendliche unterrichtet, wie vorläufige Zahlen des Statistischen Bundesamtes vom Montag zeigten. Damit stieg die Schülerzahl nach einem Tiefpunkt im Jahr 2009 konstant.

An beruflichen Schulen stieg die Schülerzahl um 0,7 Prozent, an allgemeinbildenden Schulen um 1,7 Prozent. Besonders stark war der Anstieg an Freien Waldorfschulen, dort gehen im Vergleich zum Vorjahr 5,2 Prozent mehr Schülerinnen und Schüler zur Schule. Deutlich zurück gingen die Schülerzahlen hingegen an den Abendschulen: Ein Minus von 4,4 Prozent verzeichneten die Abendrealschulen, an Abendgymnasien sank die Zahl um 8,9 Prozent. Mehr als jeder zwanzigste Schüler hat derzeit einen ausländischen Pass - das sind 8,2 Prozent mehr als im vergangenen Schuljahr.

Deutschlandweit werden derzeit rund 11 Millionen Schülerinnen und Schüler unterrichtet, rund 0,5 Prozent weniger als im vorigen Schuljahr. In den westdeutschen Bundesländern zeigt sich den Angaben zufolge mit Ausnahme von Hamburg überall ein Rückgang. Besonders groß fällt dieser mit einem Minus von 1,2 Prozent im Saarland aus. In allen ostdeutschen Bundesländern sind die Zahlen hingegen gestiegen.

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