Sachsen schiebt 16 abgelehnte Asylbewerber nach Tunesien ab

Dresden (dpa/sn) - Sachsen hat 16 abgelehnte Asylbewerber nach Tunesien abgeschoben. Unter ihnen waren 12 straffällige Tunesier, die direkt aus den Haftanstalten zum Flughafen Halle/Leipzig gebracht wurden, wie das sächsische Innenministerium am Mittwoch mitteilte. In dem Flugzeug saß außerdem ein abgelehnter Asylbewerber aus NRW, der ebenfalls aus der Haft heraus abgeschoben wurde. «Wer kein Bleiberecht hat, muss unser Land verlassen», sagte Innenminister Roland Wöller (CDU) am Mittwoch. Das gelte insbesondere für Personen, die als Straftäter in Erscheinung träten.

Seit Jahresbeginn wurden 151 Tunesier vom Flughafen Halle/Leipzig abgeschoben. 91 davon kamen aus dem Freistaat. Weiter lebten 31. Juli 2018 in Sachsen insgesamt 609 ausreisepflichtige Tunesier.

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