Sachsen unterstützt Hochschulen bei Inklusion

Leipzig/Dresden (dpa/sn) - Das sächsische Wissenschaftsministerium unterstützt staatliche Hochschulen und die Berufsakademie Sachsen seit 2015 mit jährlich zwei Millionen Euro. Damit sollen die Arbeits- und Studienmöglichkeiten für Mitarbeiter und Studenten verbessert werden, teilte eine Sprecherin des Ministeriums in Dresden mit.

Mit dem Geld wurden an Sachsens Hochschulen behindertengerechte Arbeitsplätze geschaffen, etwa Computer mit Braillezeile gekauft. Damit können Blinde Texte auf Webseiten mit den Fingern lesen. An der Technischen Universität Chemnitz sei ein Kreativzentrum dank eines Treppenlifts nun auch mit Rollstuhl zu erreichen, teilte eine Sprecherin des Wissenschaftsministeriums mit. «Wichtig ist, dass Inklusion im Kopf zum Umdenken führt und dort Barrieren beseitigt werden, die heute noch Chancengleichheit behindern», teilte Wissenschaftsministerin Eva-Maria Stange (SPD) mit. Die Fördermittel hätten die inklusive Lehre vorangetrieben, wertete Sebastian Schulze, der an der Universität Leipzig studiert und blind ist. Dennoch sei noch viel zu tun.

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