Sachsen: Weitere Millionen für Fast-Pleite der Sachsen LB

Dresden (dpa/sn) - Sachsen hat erneut eine Tranche für seine frühere Landesbank gezahlt. Im dritten Quartal 2016 flossen laut einer Mitteilung des Finanzministeriums in Dresden vom Dienstag rund 16,5 Millionen Euro. Damit sind inzwischen insgesamt 1,47 Milliarden Euro an den neuen Eigentümer, die Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), überwiesen worden. Die Sachsen LB stand nach riskanten Geschäften einer Tochter 2007 vor dem Ruin und ging per Notverkauf an die LBBW.

Der Freistaat bürgt mit insgesamt 2,75 Milliarden Euro für Ausfälle riskanter Papiere. Zur Absicherung dieser Folgekosten wurde ein Garantiefonds eingerichtet, dem regelmäßig Geld zugeführt wird. Zum 30. September belief sich dessen Bestand auf rund 1,1 Milliarden Euro. Das noch verbleibende Risiko aus der Höchstbetragsgarantie von rund 1,28 Milliarden Euro sei vollständig abgedeckt, hieß es.

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2Kommentare
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  • 1
    0
    Zeitungss
    06.10.2016

    Wie in meinem gestrigen Beitrag schon angekündigt, dem Sachsen ist es "Wurst" ob er ausgeplündert wird oder nicht, auf dem eigenen Kontoauszug ist es auch nicht auf den ersten Blick sichtbar.
    So ein Volk kann man sich nur wünschen, warten wir auf den nächsten Zahlungsbescheid für den Steuerzahler um ein paar "Verunglückten" den Lebensabend zu sichern. Ursachenforschung in Verbindung mit Nachdenken ist eben nicht die Stärke des Volkes, Nachhilfeuntericht wäre dringend angebracht, angeboten derzeit nur durch eine Partei welche die Probleme zwar anspricht, eine Lösung aber auch nicht im Gepäck hat. Warten wir mal ab, es wird noch schön.

  • 1
    0
    Zeitungss
    05.10.2016

    Bisher 1,47 Mrd. Euro zahlt der Sachse für die Leistungen einiger durchgeknallter Bänker der ehemaligen SLB, 2,75 Mrd. sollen es werden, daran gibt es auch nicht den geringsten Zweifel. Der Sachse selbst zeigte bisher KEINERLEI REAKTIONEN, er zahlt und freut sich, dass die Verursacher UNGESHOREN DAVON KOMMEN. Wer in der Vergangenheit eine Schachtel Zigaretten klaute und blöderweise noch erwischt wurde, hat wesentlich schlechtere Karten, nur mal so als Beispiel und im Verhältnis gesehen. Was mit dieser Summe für die Allgemeinheit hätte finanziert werden können, überlasse ich den Lesern dieser Zeilen. Ich bin mir sicher, bis zur Überweisung der nächsten Millionen spricht niemand mehr darüber und so ist es auch gewollt.



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