Sachsen will öffentlichen Nahverkehr stärken

Dresden (dpa/sn) - Sachsen will den öffentlichen Nahverkehr stärken und die ländlichen Regionen besser an die Ballungszentren anbinden. Das sieht ein Entwurf des sächsischen Landesverkehrsplanes 2030 vor, den Verkehrsminister Martin Dulig (SPD) am Montag in Dresden vorstellte. Unter anderem soll ein einheitlicher Sachsentarif eingeführt und das Plus-Bus-Netz ausgebaut und enger mit dem Schienenverkehr verknüpft werden. «Mobilität hat auch mit gesellschaftlicher Teilhabe und Freiheit zu tun», so Dulig.

Der Entwurf wurde im Januar vom Kabinett freigegeben und skizziert die Ideen der Landesregierung für die künftige Verkehrsplanung. Noch bis zum 21. März kann der Plan online oder in Behörden von Bürgern eingesehen werden. Bis zum 23. April haben die Sachsen und die Träger öffentlicher Belange die Möglichkeit, Stellung dazu zu nehmen.

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2Kommentare
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  • 4
    1
    Zeitungss
    12.03.2019

    Herr Dulig, wie war Ihr Versprechen was die 5 Verhinderungsvereine in Sachsen betrifft ? ? ? Hat man Sie doch wieder von der Kleinstaaterei überzeugt ? ? ?
    Man kann natürlich auch Rückschritt zum Erfolg verhelfen und diesen als solchen verkaufen, was wohl auch so kommen wird.

  • 5
    0
    698236
    11.03.2019

    Für diese naheliegenden Maßnahmenumsetzungen wird zunächst ein Jahr benötigt, um es umzusetzen. Es ist ja auch schwer verständlich, dass erst das Verkehrsangebot (mehr Busse und Bahnen) verbessert werden muss, um dann auch mehr Fahrscheine zu verkaufen. Eigentlich einfach in der Logik. Irgendwie tun wir un immer schwer, ein attraktives ÖPNV-Angebot zu schaffen. Schauen wir als Beispiel in die Schweiz oder Südtirol! Der Verzicht auf Besitzstand lässt oft Quantensprunge zu!!!



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