Sachsen zahlt 18 Millionen Euro an Öko-Landwirte aus

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Dresden (dpa/sn) - Der Ökolandbau in Sachsen wächst. Wie das Agrarministerium am Donnerstag mitteilte, vergrößerte sich die Zahl der geförderten Betriebe im vergangenen Jahr um etwa sechs Prozent auf 769, ihre Anbaufläche stieg um reichlich zehn Prozent auf 68 800 Hektar. Sachsen zahlt in den kommenden Tagen rund 18 Millionen Euro Prämien an Öko-Bauern aus. «Immer mehr Landwirtinnen und Landwirte engagieren sich für eine nachhaltige Landwirtschaft. Der Ökolandbau ist dabei Vorreiter», erklärte Agrarminister Wolfram Günther (Grüne).

Der Minister verwies auf die Vorzüge dieser Wirtschaftsweise. Sie schone in besonderem Maß Wasser und Böden. Zudem verringerten Ökobetriebe den Energieverbrauch und klimaschädliche Emissionen, da sie auf chemisch-synthetische Düngemittel verzichten. «Und nicht zuletzt kommt der Ökolandbau der Vielfalt der Tier- und Pflanzenwelt zugute, weil die Betriebe keine synthetischen Pflanzenschutzmittel einsetzen.» Es gehe darum, den Ökolandbau gemeinsam mit der regionalen Verarbeitung und Vermarktung zu stärken: «Bio und Regio gehören mit Blick auf echte Nachhaltigkeit zusammen.»

Sachsen fördert sowohl ökologischen Anbauverfahren als auch die Umstellung auf den Ökolandbau.

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