Sachsens Ex-Landesbischof Rentzing nach Herzstillstand im künstlichen Koma

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Der 53-Jährige erlitt am Ostermontag einen Herzstillstand.

Dresden (dpa/sn) - Der frühere sächsische Landesbischof Carsten Rentzing ist schwer erkrankt. Der 53-Jährige habe am Ostermontag einen Herzstillstand erlitten und sei nach Wiederbelebungsversuchen durch die Familie ins Krankenhaus gekommen. Dort liege er seitdem im künstlichen Koma, sagte der Sprecher der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens, Matthias Oelke, am Mittwoch in Dresden. Zuvor hatten verschiedene Medien darüber berichtet.

Die Landeskirche habe die Nachricht mit großer Betroffenheit aufgenommen. Rentzings Nachfolger Tobias Bilz habe mit der Familie des Ex-Bischofs gesprochen. «Wir beten für die Genesung unseres ehemaligen Landesbischofs und um Kraft für seine Familie», erklärte Bilz.

Der als erzkonservativ geltende Rentzing war 2015 sächsischer Landesbischof geworden. Dann wurden seine Mitgliedschaft in einer schlagenden Verbindung sowie fragwürdige Texte aus seiner Studentenzeit bekannt. Rentzing trat 2019 zurück. Er blieb Pfarrer der Landeskirche und trat im vorigen November einen Posten als Beauftragter der Vereinigten Evangelisch-Lutherischen Kirche Deutschlands für Kontakte mit den lutherischen Kirchen in Ost- und Mitteleuropa an.

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