Sachsens Kinderärzte fordern Impfpflicht für die Kita

Das Gesundheitsministerium setzt beim Impfen weiter auf Freiwilligkeit. Doch wie sehen das die Bürger? Das Ergebnis einer Online-Umfrage ist deutlich.

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1616 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 2
    0
    Hinterfragt
    27.03.2019

    @saxon1965; Sorry, ich mache mir auch nichts daraus.

    Ich schreib es noch mal auf "Forumsch":
    Das Falsche an dem Kommentar war, dass ihn @ralf66 geschrieben hat und nicht eine (r)r aus der "Immergufraktion".
    Bewertet wird hier nach Nick, nicht nach Inhalt.

    Und daraus mache ich mir schon lange nichts mehr.

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    saxon1965
    27.03.2019

    @Hinterfragt, machen sie sich nichts daraus. Es ist immer richtig und wichtig Dinge zu hinterfragen! Entschuldigen sie das kleine Wortspiel.
    Leider gibt es auch bei diesem Thema zu viele Schwarz-Weis-Denker. Denn wie ich schon schrieb "gegen manche Krankheit ist Impfen sicher angebracht", aber dass das Impfen gegen "Alles was geht" auch nur wieder eine dem System geschuldete "Marktlücke" für die Pharmaindustrie ist, ignorieren die Willfährigen mindestens genau so. Es scheint ein Fluch in der heutigen Zeit zu sein, dass nur all zu gerne extrem gehandelt wird, salomonische Mittelwege scheinen out zu sein oder anders gesagt, es fehlt oft am gesunden Menschenverstand. Leider gibt es dafür wirklich noch keine Impfung, wie schon angemerkt wurde.
    Was auch oft fehlt sind kritische Menschen, die ihre Informationsquellen hinterfragen und Zusammenhänge erkennen. Und bitte jetzt nicht wieder mit dem Totschlaginstrument der "Verschwörungstheoretiker" kommen. Das die Erde rund ist, stand auch lange unter Strafe.

  • 2
    1
    Hinterfragt
    27.03.2019

    "...was an meinem letzten Kommentar so falsch war, ..."
    Ich denke mal falsch ist daran das unpassende Wort, es ist wohl mehr die Tatsache, dass Sie ihn geschrieben haben...

  • 3
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    ralf66
    27.03.2019

    Möchte ehrlich gerne einmal wissen, was an meinem letzten Kommentar so falsch war, wer mir da einen roten Daumen gegeben hat, was er anders sieht, ohne den Kommentar überhaupt zu entkräften und eigene Vorschläge zu bringen?

  • 0
    6
    Interessierte
    26.03.2019

    Impfen wäre Körperverletzung , hatte gestern einer gesagt...

  • 6
    2
    cn3boj00
    25.03.2019

    @saxon, es ist eben nur eine Behauptung, dass sich Impfgegener mehr mit der Materie befasst haben. Denn die Eltern, die ihre Kinder nicht impfen lassen, sind in der Regel auch keine Mediziner oder Wissenschaftler. Woher haben sie dann ihre Meinung? Wie leicht heute Meinungen zu manipulieren sind ist ja nun kein Geheimnis. Oft kommt es weniger auf Sachlichkeit sonder auf den Ton an. Und da ist der Herr Friedl ein beredtes Beispiel. Denn seine Argumente entbehren jeglicher Sachlichkeit, er sagt weder etwas zum Nutzen noch zum Schaden des Impfens. Er argumentiert schlichtweg "populistisch", wie man das heute so nennt, mit Freiheit und sozialer Ungerechtigkeit und Sprüchen, die nichts mit der Sache zu tun haben. Und um den Schein zu wahren bringt er dann ein Beispiel, was nichts mit epidemischen Krankheiten zu tun hat.

    Ich bin der Meinung, dass eine generelle allgemeine Impfpfllicht zu weit geht. Es gibt Impfungen, für die sich jeder selbst entscheiden können muss. Etwa bei der erwähnten HPV-Impfung oder einer Pneumokokkenimpfung. Bei Krankheiten aber, die sich epidemisch verbreiten können, wie Masern, Keuchhusten, Diphterie, sollte eine Impfpflicht bestehen. Auf jeden Fall für Einrichtungen, in denen eine Ausbreitungsgefahr gegeben ist. Und diese Pflicht sollte auch überprüfbar sein, damit z.B. notwendige Auffrischungen nicht verpasst werden.

  • 8
    2
    CPärchen
    25.03.2019

    @saxon1965: Was hat das mit der Regierung zu tun? Auf den "Die-Regierung-ist-böse-Zug" spring ich nicht auf, sorry.
    Die Impfgegner verklären medizinische Erfolge. An dieser Stelle könnte ich den Text von ralf66 kopieren und einfügen.
    Laut Internet werden wir von Reptilien kontrolliert, es leben Menschen in der Mitte der Erde, die flach ist und es existieren Flugscheiben. In diese Kategorie gehören auch Impfgegner.

    Als zusätzliches Argument: Entwicklungsorganisationen rufen zu Spenden für Impfstoffe auf, z.B. Tuberkulose. Ich glaube nicht, dass die NGOs die Afrikaner umbringen wollen.

  • 9
    1
    ralf66
    25.03.2019

    Wir können uns heute glücklich schätzen, dass wir in der Vergangenheit Wissenschaftler und Ärzte gehabt haben, die nach wirksamen Medikamente und Impfstoffen geforscht und diese auch gefunden haben. Frühere Generationen wären froh gewesen, die breite Palette an wirksamen Medikamenten und Impfstoffen für durchaus tödlich verlaufenden Virus- oder andere Krankheiten gehabt zu haben. Am schlimmsten finde ich, dass die Impfgegnerlobby den Impfstoffen mehr Schaden in der Wirkung andichtet, wie der eigentliche Nutzen in Wirklichkeit ist, dass ist eine sehr ungute Entwicklung in der Gesellschaft. Wenn viele der Impfgegner wüssten, an was für Krankheiten, zum Beispiel sehr viele Kinder und Erwachsene ohne verschiedene Impfstoffe und Medikamente, die es heute gibt früher gestorben sind, würden sie bestimmt ihre Impfgegnerschaft ablegen.

  • 3
    1
    saxon1965
    25.03.2019

    @Malleo: "Etwas zu hinterfragen ist nicht mit Ignoranz gleichzusetzen...."
    Da bin ich ganz ihrer Meinung!

  • 14
    1
    Lesemuffel
    25.03.2019

    Hierzulande ist Impfen natürlich wieder ein grosses Problem - Ein Eingriff in die persönliche Freiheit-heisst es. Aber mein Kind darf von Imfverweigerern angesteckt werden. Da sind andere Demokratien weiter: Wer nicht geimpft ist, darf nicht in die Kita, basta!

  • 6
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    Malleo
    25.03.2019

    saxxon1965
    Etwas zu hinterfragen ist nicht mit Ignoranz gleichzusetzen....

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    saxon1965
    25.03.2019

    CPärchen: "Gehen sie impfen und hören sie auf selbständig zu denken!"
    Meinen sie das so?
    Ein so will fähiges Volk kann sich eine Regierung nur wünschen.
    Meinen sie auch, dass man Impfschäden zu geben wird, wenn diese nicht 1.000 prozentig zu beweisen sind? Es gibt eine Dunkelziffer und die ist nicht unerheblich.
    Aber noch mal, gegen manche Krankheit ist Impfen sicher angebracht. Ob Dreifach-Impfungen jedoch notwendig und "gesund" sind bezweifle ich.

  • 1
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    saxon1965
    25.03.2019

    @Malleo, nicht dass ich mich angesprochen fühle. Obwohl ich ganz sicher nicht alles weiß und gleich gar kein Medizinstudium absolviert habe. Sie dann wohl eher.
    Aber warum gibt es selbst unter Kinderärzten Impfkritiker? Dabei finde ich das hier abgedruckte Statement von Herrn Michael Friedl eher schwach.
    Ich behaupte mal, dass Impfgegner bzw. Kritiker sich meist mehr mit der Thematik beschäftigt haben als die 85 Prozent die eine Impfung verpflichtend sehen wollen.
    Meinen sie ernsthaft, dass Mütter und Väter leichtfertig mit der Gesundheit ihrer Kinder spielen, aus lauter Eitelkeit oder Paranoia?

  • 11
    2
    CPärchen
    25.03.2019

    Das Beispiel Kinderlähmung zeigt, dass Impfen hilft. Es ärgert mich, dass Ignoranz und Besserwisserei durch das Internet Kinder gefährdet.
    Ich gehe doch auch nicht zum Statiker und erkläre dem erstmal, warum er keine Ahnung hat, denn ich habe im Internet gelesen, dass *blablabla*
    Statiker lässt sich auch ersetzen mit Chirurg, Lehrer, Rechtsanwalt, Fahrlehrer, Pilot, Goldschmied, etc.

  • 14
    2
    Malleo
    25.03.2019

    Ein Arzt brachte es auf den Punkt.
    "Es wird viele Tote geben müssen, viele Tote, ehe die Impfgegner wieder in ihre Ecke zurück kriechen."
    Auch in diesem Glaubenskrieg fallen die Eitelkeit der Impfgegner, deren Paranoia und Dummheit auf.
    Ein Stunde Video zur Immunologie ersetzt eben kein Medizinstudium.
    Nüchternes Fazit: Nur gegen Dummheit gibt es keinen Impfstoff.

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    saxon1965
    25.03.2019

    Als ehemaliges DDR-Kind wurde ich durchgeimpft, ohne Schaden genommen zu haben, glaube ich. Meine Enkel werden nicht geimpft. Das war für mich schwer zu verstehen. So wurde ich jedoch mit diesem Thema auch konfrontiert.
    Ich bin der Meinung, dass viel zu Wenig informiert und aufgeklärt wird. So können auch geimpfte Kinder andere anstecken, werden nur selbst nicht krank. Viele Kinderkrankheiten, für die es Impfungen gibt, können richtig behandelt ganz normal auskuriert werden. Aber es gibt sicher auch sinnvolle Impfungen und so sollte man nicht Pauschalieren und gleich recht nicht eine Meinung verteufeln.
    Das hinter dem Thema auch finanzielle Interessen einer mächtigen Pharmaindustrie stehen liegt auch auf der Hand.
    Wenn man doch so um die Gesundheit unserer Kinder und Menschen im Land besorgt wäre, müsste man konsequenter Weise an ganz anderen Stellen ansetzen.