Sachsens Landesregierung möchte das Baumfällen wieder erschweren

Eine Gesetzesänderung soll Kommunen gestatten, umfassende Baumschutzsatzungen zu erlassen. Grundstückseigentümer sehen das kritisch.

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29Kommentare
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  • 5
    1
    Interessierte
    26.07.2020

    Das betrifft aber die Bevölkerung , die hier bevormundet wird ; und "die Stadt" kann weiterhin machen , was sie will und Pappel und Trauerweiden fällen , wie sie will ....
    Und dazu noch die grünen Oasen in der Stadt , die für Beton vernichtet werden .....

  • 3
    1
    Steuerzahler
    25.07.2020

    @BuboBubo: „Der Verwaltungsaufwand wird von der Kommune getragen, die dafür etwa 0,6 VZÄ bereitstellt.“
    Dann muss ich das Ihnen trotzdem nochmals sagen: Der liebe Gott bezahlt das trotzdem nicht, sondern? richtig! Der Steuerzahler und damit meine ich nicht mich persönlich sondern die „Allgemeinheit“! Gleichfalls Tschüss und überlegen Sie es sich mit Thailand! Sehr schön und sehr grün dort und die Gesellschaftsform gefällt Ihnen bestimmt auch!

  • 2
    5
    BuboBubo
    25.07.2020

    @Steuerzahler: Verbindlichsten Dank für das Lob.
    Eine kleine Ergänzung zur Erweiterung des Wissenshorizontes: Satzungsanträge sind (zumindest in Plauen) für Antragsteller kostenlos. Der Verwaltungsaufwand wird von der Kommune getragen, die dafür etwa 0,6 VZÄ bereitstellt.
    Eine Belehrung, dass es sich dabei um Ihr Geld, Herr Steuerzahler, handelt, benötige ich übrigens nicht.
    Und Tschüss ...

  • 2
    0
    Tauchsieder
    25.07.2020

    Was dem einen sin Uhl, ist dem andern sin Nachtigall.

  • 2
    6
    BuboBubo
    25.07.2020

    @ralf
    Nach Durchsicht einiger Kommentare in den Mainstream-Medien kann ich eine Empfehlung aussprechen: Thailand wird sehr gelobt!
    Tschüss.

  • 3
    1
    Steuerzahler
    24.07.2020

    @BuboBubo: „In Durchführung der Plauener Baumschutzsatzung in der Zeit von 2015 bis 2019 wurden von 1178 Fäll-Anträgen lediglich 138 abgelehnt, welche durchweg Laubbäume mit Stammumfängen bis 3,20 m betrafen.„
    Dann war das ja ein einträgliches Geschäft für die Kommune! Immerhin wurde in 1178 Fällen der Antragsteller zur Kasse gebeten, weil er eigene Bäume fällen wollte. Da Sie ja offensichtlich davon ausgehen, dass Sie höher gebildet und belesener sind als andere Foristen überlasse ich es Ihnen, den Prozentsatz der Ablehnungen auszurechnen, für den dieser Verwaltungsaufwand betrieben wurde. Echt deutsche Bürokratie für meine Begriffe und man ist eben dabei, nichts dazu zu lernen, außer die Reglementierungswut und Gängelei zu befriedigen.

  • 5
    1
    ralf66
    24.07.2020

    @BuboBubo, in Ihren populärwissenschaftlichen Abhandlungen die bilden sollen kann ich keine Bildung finden, denn das was Sie schreiben verwirrt eher als das es bildet und stellt wieder einmal nach heutigen bekannten Muster oder grüner Ideologie alles von den Füßen auf den Kopf, mit Christentum hat das was Sie über den Baum schreiben nicht viel zu tun auch wenn Sie das meinen, in den Kirchen findet man bis heute eine reichliche Austattung der Einrichtung von den Altären bis zur Kirchenpforte, über das Chorgestühl bis hin zu Kanzeln und Kruzifixen alles aus Holz, es wurde dazu kein altes faules, totes, vergammeltes Holz verwendet, dort wurde nur das Beste vom Besten, Holz aus gesunden Baumbeständen verwendet. Klöster mit heute noch forst- und landwirtschaftlicher Ausrichtung betreiben Wirtschaft mit Holz!
    In meiner Erinnerung finde ich auch nicht wieder, dass uns der Pfarrer den Baum als Lebewesen erklärt hat.
    Wahrscheinlich macht es einigen Ideologen heutzutage Spaß zu dramatisieren, zu polarisieren, zu verdrehen, mit dem Ziel, völlig andere Lebensweisen der Gesellschaft aufzudrängen, die in immer absurderen Denkweisen über gewisse Zusammenhänge enden.
    Bäume werden gepflanzt und gefällt das macht man schon sehr sehr lange so.
    Ich halte auch nichts davon wenn rum getrommelt wird, dass Bäume gefällt werden und hier immer unverantwortlich gehandelt wird, ich lebe auf dem Land, vieles was vor eventuell 100 Jahren noch baumlose Nutzfläche für Land- und Weidewirtschaft war ist heute bewachsen mit Bäumen, der Baumbestand hat sich vergrößert und ist bedeutend mehr geworden Bach- und Flussläufe, Feldränder die früher regelmäßig ausgeschnitten wurden sind heute regelrecht verwildert, selbst an vielen Straßen und Wegen findet man heute reichlich Wildwuchs von Gehölzen der immer mehr wird, weil einfach nicht genügend personelle Kapazität und Technik zu Verfügung steht um das zu bewirtschaften.

  • 2
    5
    BuboBubo
    24.07.2020

    Kleine Hilfe aus dem Netz:
    „Der grundlegende Unterschied (zwischen Pflanze und Tier) liegt in der Art der Energiebeschaffung.“

    Der Unterschied zwischen einer unbelebten Sache und einem Lebewesen ist prinzipieller Natur und liegt offenbar auf einer Ebene, die zu begreifen manchen Menschen schwerfällt. Möglicherweise ist das eine der Ursachen für die Herausbildung von Religionen.
    Es gibt aber inzwischen gute Bücher, die dieses Phänomen populärwissenschaftlich erklären.
    Lesen bildet.

    Wenn wir beim Einzelbeispiel bleiben wollen: Ich kenne mindestens einen Häuslebauer, der sein Grundstück liebevoll und mit viel Geld komplett geschottert hat.
    Ob der sonntags in die Kirche geht oder aus Angst vor Bevormundung durch Leute, die Naturgesetze ignorieren, so entschieden hat, entzieht sich meiner Kenntnis. Beides ist möglich.

    Im Übrigen - alle Empörten, die sich bisher zu Wort gemeldet haben, mag folgende Tatsache von ihrer Schnappatmung befreien: In Durchführung der Plauener Baumschutzsatzung in der Zeit von 2015 bis 2019 wurden von 1178 Fäll-Anträgen lediglich 138 abgelehnt, welche durchweg Laubbäume mit Stammumfängen bis 3,20 m betrafen. Wer hier einen Popanz hinsichtlich seiner Obstbaumplantage oder irgendeiner zu groß gewordenen Blaufichte vor dem Haus aufmacht, sollte sich mal mit den Realitäten befassen. Im Zweifel kann man erfragen, wer beantragte Baumfällungen begutachtet und sich von diesen in aller Regel durchaus kompetenten Menschen beraten lassen. Dazu muss man allerdings aus seinem Graben klettern und möglicherweise sogar zulassen, dass man etwas hinzulernt.

  • 6
    2
    Steuerzahler
    24.07.2020

    @BuboBubo: es mag ja jeder zur Evolutionstheorie stehen wie er will, aber den Unterschied zwischen Pflanze und Tier sollte man schon kennen. Und wenn man hier alles auf Gott beziehen will, dann sollte man sich verinnerlichen, wie groß der Anteil der Atheisten in der Bevölkerung ist und dass nicht mehr wie früher einmal der Klerus die Gesetze macht. Und dass die Bäume nicht allen Menschen gleichgültig sind, auch wenn sie Sonntag Vormittag nicht in der Kirche sind, das zeigt sich daran, dass viele ein schönes grünes und ansehnliches Grundstück besitzen, in das sie viel Liebe, Geld und Können investiert haben, ohne dazu von Leuten bevormundet zu sein, die Naturgesetze ignorieren oder neu erfinden wie z. B. den Netzspeicher!

  • 8
    2
    ralf66
    24.07.2020

    Wenn ich in auf meinem Grundstück einen Obstbaum pflanze dann schneide ich den weg oder lasse ihn stehen so wie mir das passt.

    Ich habe in den letzten Jahren 11 Obstbäume gepflanzt, einen Birnenbaum haben mir die Schermäuse nach 8 Jähriger Standzeit abgefressen.
    Leider konnte ich den Täter nicht unmittelbar dingfest machen und so muss ich alleine für die Ersatzpflanzung aufkommen.

    Wer Bäume selber kauft, pflanzt hat auch das Recht diese Bäume wieder selber zu fällen, etwas anderes ist völlig daneben.
    Die Städte und Gemeinden sollen Bäume pflanzen sich um Ihren Baumbestand kümmern und sich meinetwegen solche Gesetze auferlegen, dass Privateigentum, den Baumbestand auf privaten Grund hat sie nicht zu interessieren.

    Ich glaube mit dem was hier in diesem Staat ständig neu ausgeheckt wird, dass ich langsam aber sicher auf der falschen Seite des Schlagbaumes wohne!

  • 3
    5
    BuboBubo
    24.07.2020

    Auch wenn es schwerfällt, das zu begreifen: Bäume sind keine Sache, sondern Lebewesen. Für Lebewesen, auch für die, die als Privatsache betrachtet werden, gelten Schutzgesetze. Wer dagegen opponiert, opponiert gegen Grundwerte unserer Gesellschaft, angefangen beim christlichen Glauben und dessen Gebot, Gottes Schöpfung zu ehren. Wer nicht an Gott glaubt, sondern nur an sich selber, kann gerne mal versuchen, ein solches Naturwunder wie einen Baum (den er ohne zu zögern bereit ist, zu Brennholz und anschließend zu CO2 zu verarbeiten) selbst zu schaffen. Er wird scheitern und vermutlich noch nicht mal wissen, warum.
    Natürlich ist nicht entscheidend, was Otto Normalverbraucher mit seinem „Privatbaum“ im Vorgarten anstellt. Vielleicht ist noch nicht mal entscheidend, ob Bolsonaros Massenvernichtung von Teilen des Amazonas-Urwaldes tatsächlich die Klimakatastrophe beschleunigt. Dennoch trägt jedes dieser Puzzle-Teilchen dazu bei, die Lebensbedingungen auf der Erde zu verschlechtern. Das ist keine Frage der fernen Zukunft, sondern eine der jüngsten Vergangenheit und Gegenwart. Es ist auch keine Frage schwarzmalerischer Projektionen, sondern täglich messbare Tatsache.
    Da das den meisten Menschen gleichgültig ist, sind die Konsequenzen unausweichlich. Den Verursachern dieser Entwicklung kann das wurscht sein (und ist es offenbar auch), denn sie trifft es erst, wenn sie unter der Erde sind. Die Generationen nach ihnen merken jedoch langsam, in welche Gesellschaft sie geboren wurden und beginnen, diese zu hinterfragen.
    Die Antwort ist: Hohngelächter.

  • 4
    3
    Echo1
    24.07.2020

    @Saxon richtig Ihre Bedenken. Der Eingriff ist in Zeiten von Corona und überhaupt in das Persönliche immens und bedenklich.
    Es wäre doch gut, wenn man Empfehlungen gibt für das Fällen in Privatgärten. Wenn man die Leute nicht vor den Kopf stößt. Mit Ihnen spricht. Die Verantwortlichen sollen vor Ort gehen. Überzeugen. Nicht anordnen.
    Es wird schon zu viel angeordnet.

  • 6
    2
    saxon1965
    24.07.2020

    Auch wenn ich Naturliebhaber und Baumfreund bin, aber private Bäume sind Privatsache.
    Wenn wir davon sprechen, dass private Bäume in staatliche Obhut übergehen, was folgt dann als Nächstes? Der Baumbesitzer wird, wie in der Vergangenheit bereits geschehen, Mittel und Wege finden, damit diese Bäume gefällt werden müssen. Reglements, Verwaltungsaufwand, Kosten und am Ende an der Praxis vorbei regiert, das kennzeichnet "grüne Politik".

  • 5
    4
    Steuerzahler
    23.07.2020

    BuboBubo: Ja, genau diese Mieter meinte ich. Frage: Wie viele Bäume haben genau diese Mieter in ihrem Leben schon auf einem ihnen gehörenden Grundstück angepflanzt, gepflegt und notfalls erduldet, weil sie zu groß, zu pflegeintensiv oder zu beeinträchtigend wurden, dass sie darüber entscheiden können, was andere mit ihrem Eigentum tun?

  • 3
    2
    BuboBubo
    23.07.2020

    Ja, wie sieht er aus, der typische Befürworter einer Baumschutzsatzung?
    Zum Beispiel so wie Mieter einer WBG-Wohnung an der Plauener Schildstraße, auf deren Wäschetrockenplatz seit den 70er Jahren einige Bäume aufgewachsen waren. Zwei davon wollte der Grundstückseigentümer vor etwa vier Jahren absägen, um einen Mieterparkplatz einzurichten. Mit Bezug auf die Plauener Baumschutzsatzung, die es zum Glück immer noch gibt, wurde die Fällung verhindert. Den Mietern waren Schatten in der Sommerhitze, Schutz vor dem Verkehrslärm aus der Kaiserstraße, die Bindung von Feinstaub und das angenehme Mikroklima im Hof wichtiger als PKW-Stellplätze.

    Die Bäume stehen heute noch und werden bei Neuvermietungen gern als Werbemotiv für die angenehme Wohnlage des Standortes verwendet.

  • 3
    5
    Steuerzahler
    23.07.2020

    @BuboBubo: wie sieht denn der typische Befürworter der neuen Regelung wie so oft bei den Verboten der Grünen aus? Mieter einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses mit maximal Kleingarten, auf dem das Anpflanzen von Bäumen verboten ist und bei dem GGG oder Genossenschaft die Grünpflege am Wohnhaus übernimmt? Wie schon gesagt: Man kann viel fordern, wenn es nicht den eigenen Geldbeutel betrifft und nicht die eigene Handlungsfähigkeit und Entscheidungsfreiheit. Wer will ein Grundstück ohne Bäume?

  • 6
    5
    BuboBubo
    22.07.2020

    Das sächsische Baum-ab-Gesetz der CDU/FDP-Koalition von 2010 hat offenbar zahlreiche Fans unter den hiesigen Foristen (die natürlich im Grunde gar nichts gegen Bäume haben, sofern sie nicht das eigene Grundstück „belasten“).

    Dieses Gesetz machte bestehende kommunale Baumschutzsatzungen in großen Teilen obsolet, da Landesrecht Kommunalrecht bricht. Manche der hier lauthals beklagten Fällaktionen in diversen Städten bezogen genau daraus ihre Berechtigung.

    Nun sollen die Kommunen wieder mehr Gestaltungsspielraum erhalten, indem sie wirksame Baumschutzsatzungen erlassen können (nicht müssen!), die z. B. auch Pappeln, Birken oder Weiden als schützenswerte Gehölze einstufen. Dass mit solchen Satzungen ausschließlich private Grundstückseigentümer gemobbt werden sollen, ist eine aus der Luft gegriffene und nicht beweisbare Behauptung. Selbstverständlich fallen auch Gehölze auf kommunalem Grund darunter.

    Die hier im Forum geäußerte Empörung sollte nicht darüber hinwegtäuschen, dass genau eine solche Regelung von vielen naturverbundenen Wählern gewünscht wurde und nun – dem Wahlprogramm der Bündnisgrünen folgend – tatsächlich auch umgesetzt wird.
    Es ist im Übrigen schwer zu verstehen, warum auf der einen Seite mehr direkte Demokratie gefordert wird, auf der anderen Seite aber dagegen protestiert wird, wenn den kommunalen Parlamenten mehr legislative Möglichkeiten eingeräumt werden sollen.

    Denjenigen, die gerade Krokodilstränen weinen, weil sie ihre heißgeliebten Bäume jetzt schnell fällen müssen, gilt mein aufrichtiges Mitgefühl.

  • 11
    4
    saxon1965
    22.07.2020

    Also werden demnächst wohl, auf privatem Grund und Boden, keine Bäume mehr über runde 30 cm stark werden?
    Soll doch der Staat und die Kommunen mit gutem Beispiel voran gehen, anstatt beim Privatmann mit Verboten und Gebühren zu glänzen.
    Bisher fand ich die Ideen von Herrn Günther durchaus sympathisch. Bei diesem Thema sehe ich jedoch kein Augenmaß, sondern auch nur Parteiideologie.
    Wem gehören meine privaten Bäume und über was wird die Politik als nächstes verfügen wollen?

  • 11
    7
    Malleo
    22.07.2020

    Klar Herr Günther, wir brauchen neue Gesetze.
    Wie sagte Broder- Dach drauf und wir haben eine geschossene Anstalt.

  • 18
    7
    Steuerzahler
    22.07.2020

    Da gilt für die privaten Grundstücksbesitzer, vor allem, wenn sie auch schon in der Vergangenheit verantwortungsbewusst mit Pflanzung und Fällung umgegangen sind, rette sich wer kann. Also alle Bäume, die dann später der behördlichen Gängelei unterliegen werden, fällen, ehe man dafür dann auch wieder bezahlen muss. Mit fremden Eigentum lässt sich trefflich wirtschaften und verdienen, vor allem wenn das eigene Grünflächenamt nicht in der Lage ist, seine Flächen ordentlich zu bewirtschaften und Gefährdungen durch marode Bäume auszuschließen.

  • 22
    6
    1648656
    22.07.2020

    Mit so einer Gesetzesänderung kann man keine 30 jährigen personelle und wald wirtschaftliche Misswirtschaft bei sachsenforst,einen Eigenbetrieb der Regierung, ungeschehen machen! Denn unsere Wälder hat nicht Sturm und Käfer zur sau gemacht,sondern die Verfechter einer falschen Nachhaltigkeit. Und nun sollen die fehlenden Bäume auf bebauten Grundstücken stehen. Nach prima!

  • 32
    3
    Tauchsieder
    22.07.2020

    Je nach Minister und Parteizugehörigkeit ein Hüh und ein Hot bei der Baumschutzsatzung in den letzten Jahren.
    Er sollte jedoch nicht die Privatleute im Auge behalten, da geht es oft gesittet zu, er sollte sich die Kommunen vorknöpfen. Was hier in diesem Jahr in der "FP" schon an Fällaktionen der Kommunen außerhalb der Schonfrist aufgezeigt wurde, geht auf keine Kuhhaut.

  • 26
    16
    Rick79
    22.07.2020

    Es war doch klar das es nicht lange dauern wird bis die "Bevormundungspartei die Grünen " wieder einmal mit Verboten ums Eck kommt. Ich hoffe nun merken noch mehr Bürger was uns diese Partei allen bringt. Zum Glück sinken sie schon in der Umfragegunst im Bund.

  • 26
    10
    ah88985
    22.07.2020

    Rsspekt! So etwas nennt man dann wohl mal einen zahnlosen Tiger... Man hat halt etwas beschlossen, um das grüne Gewissen zu beruhigen. Jetzt kann man sich zurücklehnen und mit dem Finger auf die Kommunen zeigen.

    Auch wir haben 3 riesige und eigentlich wunderschöne Silberfichten auf dem Grundstück. Aber auch die werden wohl bis Jahresende noch zu Feuerholz... Ich habe nämlich keine Lust darauf, für die 3 wild aufgegangen Bäume demnächst einen halben Wald als Ersatz auf mein Grundstück pflanzen zu müssen.

  • 7
    7
    BuboBubo
    22.07.2020

    „Der Verband der privaten Haus-, Wohnungs- und Grundeigentümern, Haus und Grund Sachsen kritisiert die Pläne der Landesregierung. Er halte das für eine ‚ideologische Entscheidung‘, bei der ‚die Grünen den Stift geführt‘ haben, sagte Präsident René Hobusch der ‚Freien Presse‘.“

    Ein genialer Geistesblitz von Haus & Grund. Die Grünen haben also den Stift geführt. Wer hätte das gedacht?

    „Die geplanten Änderungen seien ein ‚Akt des Misstrauens gegenüber privaten Grundstückseigentümern‘.“

    § 242 StGB ist auch ein Akt abgrundtiefen Misstrauens gegenüber dem privaten Verbraucher. Es gibt daher Kreise in der Bevölkerung, die ihn mit gutem Grund gerne abschaffen würden.

  • 15
    11
    GrauerWolf
    21.07.2020

    Habt Ehrfurcht vor dem Baum, er ist ein einziges großes Wunder, und euren Vorfahren war er heilig. Die Feindschaft gegen den Baum ist ein Zeichen von Minderwertigkeit eines Volkes und von niederer Gesinnung des einzelnen.
    Alexander von Humboldt

    Mehr gibt es zu diesem Thema nicht zu schreiben.

    Meint Ihr Grauer Wolf

  • 13
    11
    Echo1
    21.07.2020

    Späte Einsichten. Nach Jahren von Windbruch, Windwurf, Borkenkäferplage und den verschiedensten Krankheiten an den Bäumen. Ist es wichtig die Bäume in Stadt und Land mehr zu schützen. Mehr Respekt vor der Natur, vor dem Baum als Sauerstoffproduzent, als Freund des Menschen.

  • 21
    8
    ths1
    21.07.2020

    Tja, mir tut es auch leid um meine Bäume. Aber jetzt müssen sie wohl rasch weg. Danke, Wolfram.

  • 41
    14
    CPärchen
    21.07.2020

    Wow... eigentlich wollten wir unsere Bäume gar nicht und wenn dann nicht so zeitig fällen, aber bevor das 2021 verboten wird, lassen wir sie lieber noch schnell entfernen.