Sachsens Ministerpräsident Kretschmer: "Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd"

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Sachsen hat ein Problem mit Rechtsextremismus. Nach den Chemnitzer Ereignissen ist die Regierung von Michael Kretschmer alarmiert. Er sieht den Staat in der Pflicht, aber auch die Gesellschaft.

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1010 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 8
    10
    Meisterlein79
    05.09.2018

    @cn3boj00

    Sie haben die Illuminaten vergessen, die wollen angeblich auch die Macht ergreifen.
    Oh Mann, so ein Humbug.

  • 15
    10
    cn3boj00
    05.09.2018

    @Hankman, das sehe ich im Prinzip auch so. Wobei es am Ende immer Wortklauberei bleibt, wie man Dinge bezeichnet. Tatsache ist, dass Chemnitz durch das Geschehen an sich (nicht nur den Mord - das passiert auch anderswo!) in ein schlechtes Licht gerückt wurde. Wieviel Demonstarnten waren eingeflogen, auf beiden Seiten? Mindestens 98% der Chemnitzer Bürger waren unbeteiligt.
    @Tauchsieder: Ihr Gefasel von rot-grüner Gesinnungspolitik ist einfach nur nervig, vielleicht ist Ihnen nicht ganz geläufig dass sowohl Sachsen als auch die Bundesrepublik von der CDU regiert werden.
    @Hinterfragt: Es gibt ganz klare offene Anzeichen dafür, dass Bewegungen des "nationalen Sozialismus" die Macht anstreben, mit einem vermutlich bestens organisierten Netzwerk. Bei den Linken sehe ich da in Form des "schwarzen Blocks" oder anderen Chaoten keine Bestrebungen zur Machtergreifung, höchstens zur Anarchie.

    Wie auch immer, die Erklärung Kretschmers offenbart aber, dass man wieder im Wahlkampfmodus angekommen ist. Die Kernfragem, über die diskutiert werden müssen, und wo es einen Masterplan bräuchte, werden wieder ignoriert oder tabuisiert.

  • 18
    9
    Hankman
    05.09.2018

    @Hinterfragt: Ihr Verweis auf Antisemitismus unter arabischen Zuwanderern ist ein typischer Fall von Whataboutism. Wir sollten beim Thema bleiben und nicht ablenken.

    Ich habe an dem fraglichen Sonntag im Stadtzentrum auch nichts gesehen, was mit dem Terminus "Hetzjagd" treffend beschrieben wäre. Was ich gesehen habe: Rechte Hooligans haben andere Menschen angepöbelt, ein Stück weit gejagt - nur weil sie "anders" aussahen. Ausländer wurden beleidigt, bedroht und angegriffen, es wurden verfassungsfeindliche Parolen gerufen. Ich habe die Situation als bedrohlich und beängstigend empfunden.

    Ich finde es aber sehr wichtig, bei der Beschreibung präzise und konkret zu bleiben. Das hat Kretschmer meines Erachtens getan. Aber auch wenn man dem Geschehen nicht das Etikett "Hetzjagd" ankleben kann: Was passiert ist, war schlimm und abstoßend genug. An jenem Sonntag war ein gewaltbereiter, verfassungsfeindlicher rechter Mob auf der Straße. Und dass andere, vielleicht ganz normale Bürger denen hinterhergelaufen sind, dafür habe ich kein Verständnis. Man muss doch mal hinschauen, mit wem man sich da gemein macht. Vor allem die Vorfälle am Sonntag haben Schande über die Stadt und ihre Bürger gebracht. Die Demo am darauffolgenden Montag fand ich nur unwesentlich besser. Auch da wurden zumindest von einigen ausländerfeindliche Parolen gebrüllt und mehrfach der Hitlergruß gezeigt. Beides ist strafbar. Und, nein, das waren keine eingeschleusten Provokateure. Die das getan haben, waren waschechte Rechtsradikale. Und die muss man mit allen rechtsstaatlichen Mitteln bekämpfen.

  • 13
    8
    Hinterfragt
    05.09.2018

    @Blackadder;

    Fragen Sie doch mal hier an!

    http://www.spiegel.de/sport/fussball/makkabi-vereine-beklagen-antisemitismus-von-arabischen-migranten-a-1226658.html

  • 26
    24
    Tauchsieder
    05.09.2018

    Die Wahrheit sagen da gehört viel Mut dazu Hr. Kretschmer. Gerade in Zeiten indem sich die öffentlich-rechtlichen und mit Zwangsgebühren finanzierten Anstalten festgelegt haben. Ganz im Sinne der rot-grünen Gesinnungspolitik.
    Was will dann eigentlich Merkel noch in Chemnitz. Den Chemnitzern erklären was vorgefallen ist, oder irgendwelche Platitüden von sich geben. Ersparen sie den Chemnitzern diese Peinlichkeit.

  • 19
    23
    Hinterfragt
    05.09.2018

    «Ich bin der festen Überzeugung, dass Rechtsextremismus die größte Gefahr für die Demokratie ist»,

    Den Linksextremeismus lässt man aber wieder hinten runterfallen?!?

    Man sollte daran denken, jetzt paktie?rt man mit dem Teufel, weil's grad ins Konzept passt, das wird sich aber sicherlich bald rächen. Das war schon bei Goethes Faust so ...

  • 27
    18
    ralf66
    05.09.2018

    Also jetzt doch keinen Mob, Hetzjagden oder Prognome zu Demos in Chemnitz! Da lag wohl Frau Merkel wieder mal falsch?
    Das ist eben immer wieder das Problem in Deutschland, man überzieht Ereignisse in dem Fall die Demo in Chemnitz voreilig mit Vorurteilen, ohne stichhaltige Beweise dazu zu haben und wenn es die sogenannte rechte Szene betrifft, dann geht das besonders schnell!

  • 17
    19
    gelöschter Nutzer
    05.09.2018

    "Ich habe auch keine Hetzjagd gesehen , nur , wie jemand ´weggerannt´ ist und dann welche hinterher gerannt sind ..."

    Unfassbar. Immer wieder. Sicher hat sich Herr Dziuballa auch nur ausgedacht, dass das Schalom an jenem Abend angegriffen worden ist. Heutige Zeitung lesen!

  • 32
    18
    Interessierte
    05.09.2018

    "Es gab keinen Mob, keine Hetzjagd - und kein Pogrom ...
    ( wer von den Politikern oder Journalisten läßt sich denn so viel Böses einfallen ????

    Und @jeverfanchemnitz
    Ich habe auch keine Hetzjagd gesehen , nur , wie jemand ´weggerannt´ ist und dann welche hinterher gerannt sind ...
    Was hatte derjenige denn gemacht oder gesagt , was war denn der Auslöser , damit man ihm hinterherrennen mußte ???
    Man stellt doch immer alles so gerne in ein falsches Licht .........
    Das betrifft die DDR und auch solche Situationen wie hier , vor allem , wenn es um den Osten geht !

  • 22
    41
    jeverfanchemnitz
    05.09.2018

    Wir haben Hetzjagden gesehen. Und genug Anzeigen gab es.
    Nein - nichts gewesen. Es geht so weiter wie bisher.
    Ich sage nur: Wehret den Anfängen!