Sachsens Regierung berät zu weiteren Maßnahmen in der Corona-Pandemie

Dresden (dpa/sn) - Die sächsische Regierung will am heutigen Dienstag über weitere Maßnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie beraten. Im Anschluss möchte Gesundheitsministerin Petra Köpping (SPD) darüber informieren. Am Montag war das auch Thema bei einer Video-Konferenz der Länderchefs mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU).

Sachsens Regierungschef Michael Kretschmer (CDU) rief die Bevölkerung am Montag dazu auf, sich am Kampf gegen das Coronavirus aktiv zu beteiligen. «Vor uns liegen noch vier anstrengende Monate.» Es sei wichtig, dass alle gemeinsam - jeder in seiner Familie und seiner Umgebung - dazu beitragen, die Verbreitung des Virus zu verhindern. Jeder könne seinen Beitrag leisten.

In Sachsen sind inzwischen mehr als 500 Menschen im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion gestorben. Laut Gesundheitsministerium stieg die Zahl über das Wochenende um 34 auf 514. Zugleich wuchs die Anzahl der bestätigten Infektionen mit dem Virus Sars-CoV-2 im Vergleich zum Freitag um mehr als 3000 auf 35 718 seit Ausbruch der Pandemie. Besonders betroffen sind derzeit die Landkreise Bautzen und Görlitz sowie der Erzgebirgskreis.

Auf der Pressekonferenz des Kabinetts will Wirtschaftsminister Martin Dulig (SPD) über die Umsetzung der Corona-Novemberhilfen informieren.

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