Sachsens Verkehrsminister für den Erhalt harter Strafen gegen Raser

Im Streit um die neue Straßenverkehrsordnung wächst der Widerstand gegen Bundesverkehrsminister Scheuer. Die neuesten Unfallzahlen helfen bei der Argumentation.

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14Kommentare
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  • 5
    2
    Schnorx
    16.07.2020

    @ Kellmar, es geht doch nicht um die Raser die mit 75 bis 78 km/h durch die Straßen jagen. Es geht darum, dass man bei 51km/h erbarmungslos abkassiert wird und einen Monat zu Fuß gehen muss. Wenn z.B. ein 30er Schild hingestellt wird, wo immer 50 ist (weil z.B. der Rasen da gerade gemäht wird und zufällig fix ein Blitzer hingestellt wird).

  • 1
    3
    Nixnuzz
    16.07.2020

    Manchmal kann man sich fragen: Was ist wichtiger: Die Strassen- und Verkehrssituation oder die Tacho-Nadel an der richtigen Stelle? Alter Verkehrskriegsschauplatz: B101 beim Hotel Mönchenfrei. Erlaubt sind 100kmh. Viele nehmen Gas weg und passieren die Stelle mit 70 - 80 kmh. Muss man jetzt den Führerschein abgeben weil man aus Vorsicht und Rücksicht die erlaubte Geschwindigkeit um min. 20kmh unterschritten hat?? Ok - manchen Nachfahrer nervt sowas...wenn er nach der Würstchenbude von 70kmh wieder auf 100kmh hochdrehen kann..

  • 4
    4
    mops0106
    15.07.2020

    Aber wenn ich erst später erfahre, dass ich geblitzt wurde und der Baum wurde zwischenzeitlich beschnitten?
    Es gab da vielleicht vor zwei Jahren auch einen Fall in Chemnitz, da wurde das Verkehrszeichen erst später aufgestellt und zuvor geblitzte Fahrer sollten auch zahlen. Ich weiß nicht mehr, wie das ausging. Ohne Rechtsschutz bringt sich wehren nichts oder wird teurer.

  • 5
    5
    Kellmar
    15.07.2020

    "Wenn man ein neu aufgestelltes oder von Bäumen/ Büschen verdecktes 30-er Schild übersieht, kann es ganz schnell eng werden"
    Gegen verdeckte schilder kann man vorgehen. Die Beschilderung muss eindeutig sein und erkennbar.

  • 7
    6
    mops0106
    15.07.2020

    Wenn man ein neu aufgestelltes oder von Bäumen/ Büschen verdecktes 30-er Schild übersieht, kann es ganz schnell eng werden.

  • 9
    5
    Ha24Lu01
    15.07.2020

    Ich frage mich nur, was die Verkehrsteilnehmer in der Fahrschule gelernt haben und wie so mancher durch die Prüfung gekommen ist, wenn nach Erhalt des Führerscheins jeder fährt wie er denkt. Schlimm finde ich auch das Fahrverhalten der Radfahrer, mache fahren skrupellos, ohne Rücksicht auf andere. Und der Abstand vom Auto zum Radfahrer immerhin 1,50 m ist auf engen Straßen kaum zu machen. Das verursacht eher Stau als ordentlichen Verkehrsfluss.

  • 12
    4
    Sterntaler
    15.07.2020

    Alle die die harten Strafen hier gut finden, sind gewiss nicht aufs Auto angewiesen. Schon die Bezeichnung Raser für Übertretungen von 21 km/h, die beim Uebersehen eines Schildes schnell erreicht sind, ist eine Zumutung und unverschämt.

  • 5
    6
    MuellerF
    15.07.2020

    " Stattdessen sollte sich die Politik endlich wirklich mal FÜR verschärfte Sanktionen stark machen"

    Stimmt, aber der Kraftfahr-Lobbyismus in D. steht dem entgegen & diese Lobby ist sehr groß: Hersteller, Zulieferer, Vereine (ADAC) und nicht zuletzt die Bürger selbst.

  • 19
    2
    Deluxe
    15.07.2020

    Eine Koppelung der Bußgeldbemessung ans individuelle Einkommen wäre eine Lösung, damit niemand mehr seine Strafe aus der "Portokasse" bezahlt.

    Funktioniert in anderen Ländern hervorragend.

    Da bei uns die Reichen aber besonders gefördert werden, haben wir bei Bußgeldern wegen Verkehrsverstößen eben Festpreise, die dem normal oder gering verdienenden Pendler, der fahren MUSS um seine Existenz zu sichern, deutlich mehr Schmerzen verursachen als dem reichen Sportwagenfahrer.

  • 10
    7
    arnoldu
    15.07.2020

    Diese ganze Diskussion GEGEN härtere Strafen kann ich absolut nicht nachvollziehen. Es hat doch jeder schließlich selbst in der Hand, ob gegen ihn Sanktionen verhängt werden! Und was die Härte solcher Restriktionen anbelangt, da ist Deutschland weltweit doch schon ein Schlusslicht. Darüber, dass die neuen Regeln von Ende April wieder gekippt sind, lacht doch der Rest der Welt. Stattdessen sollte sich die Politik endlich wirklich mal FÜR verschärfte Sanktionen stark machen, vor allem gegen die Leute, die notorisch glauben, dass unsere Gesetze für sie keine Gültigkeit haben, oder ihre Bußgelder aus der Portokasse bezahlen.

  • 19
    1
    Bär53
    15.07.2020

    Für mich ist es vor allem auch eine Mär vom vorbildlichen Verkehrsteilnehmer, der über Jahre hinweg ausnahmslos regelkonform fährt und dessen erster und einziger Delikt ihm genau vor einem Blitzer unterläuft....
    Wir sollten doch ehrlich sein zu uns selbst, man fährt fünfzigmal bewusst oder unbewusst zu schnell und beim einundfünfzigsten Mal hat man halt Pech und dann kommt das Foto. Und da sollte man sich doch dann nicht so aufregen!
    Allerdings finde aber auch, dass wirklich gefährliche Raser, die mit mehr als der doppelten Geschwindigkeit unterwegs sind und dabei rote Ampeln und Stoppschilder überfahren oder sich bei Verkehrskontrollen noch eine Wettfahrt mit der Polizei liefern, deutlich härter bestraft werden müssen.

  • 18
    12
    Steuerzahler
    15.07.2020

    Erstens geht es doch um die Verhältnismäßigkeit zwischen den im Verkehrsrecht angedrohten Strafen und anderen im Steuer- und Strafrecht. Es geht um Vorsatz und Fahrlässigkeit und in diesem Sinne soll niemand behaupten, dass er noch nie ein Verkehrszeichen übersehen hat, obwohl es eigentlich nicht passieren darf. Statt die Strafen für extreme und gefährliche Raser anzuheben, wurde die Fahrverbotsgrenze so weit gesenkt, dass sie möglichst viele betrifft, um Verkehr von der Straße zu bringen. Und das wiederum ist rot-grüne Politik, die man eben versucht, mit allen Mitteln durchzusetzen.

  • 15
    13
    RingsOfSaturn
    15.07.2020

    Auch das Argument "wer immer rechtskonform unterwegs war und dann einmal zu schnell fährt, sollte sich nicht gleich so hart bestraft werden" halte ich gelinde gesagt für Blödsinn. Wenn ich das erste mal Steuern hinterziehe, obwohl ich das mein Leben lang noch nicht gemacht habe, muss ich doch auch mit einer Strafe rechnen, die mir wehtut.

  • 26
    11
    Kellmar
    15.07.2020

    Ich kann die Diskussion und das Gejammer nicht nachvollziehen.
    Wer in der Stadt bei erlaubten 50 den Führerschein abgeben muss, der fuhr mindestens mit 74 km/h (3 Abzug aus Toleranz), der Tacho zeigt bei allen Autos da sogar noch mehr an. Schließlich stehen wohl 75-78km/h auf der Uhr und wer sich dann noch beschwert, der sollte vielleicht mal anfangen den Fehler bei sich zu suchen, statt alle anderen verantwortlich zu machen.
    Gleich gilt für 30er Zonen. usw.