«Sächsische Zeitung»: Al-Bakr wird in Berlin beigesetzt

Leipzig (dpa) - Der Terrorverdächtige Dschaber Al-Bakr soll in Berlin beigesetzt werden. Wie die «Sächsische Zeitung» (Donnerstagsausgabe) berichtet, ist der Leichnam nach der gerichtsmedizinischen Untersuchung nun freigegeben worden. Das teilte die Staatsanwaltschaft Leipzig auf Anfrage mit.

Der Anwalt der Angehörigen, Alexander Hübner, sagte der «Sächsischen Zeitung», der Leichnam solle jetzt «so schnell wie möglich» nach Berlin übergeführt werden. Dort werde der Syrer nach muslimischem Ritus beerdigt. Das heißt, dass er in weißen Leinentüchern und nicht in einem Sarg beigesetzt wird. In Sachsen ist das nicht möglich, da dort Sargpflicht gilt. Nach dem Bericht ist jedoch noch unklar, wer die Kosten für die Beisetzung trägt.

Der 22-jährige Al-Bakr war am 10. Oktober in Leipzig wegen Terrorverdachts verhaftet worden. Zwei Tage später erhängte er sich in seiner Zelle in der Justizvollzugsanstalt Leipzig.

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1Kommentare
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  • 3
    2
    Interessierte
    03.11.2016

    Wie ist denn der gerichtsmedizinische Befund ausgefallen ?
    Und wer geht denn da alles zu der Beerdigung mit ?
    Und es ist schon verwunderlich , dass die ihre Rituale durchsetzen und unsere Rituale ( Gewohnheiten) ignorieren bzw. ablehnen und sich nicht anpassen wollen .

    In Sachsen ist das nicht möglich, da dort Sargpflicht gilt .
    ( das ist wohl das einzige Gesetz , was in Sachsen/Osten noch übrig blieb ?



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