Schäuble ruft Ostdeutsche zu mehr Selbstbewusstsein auf

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12Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 5
    2
    mops0106
    30.12.2019

    Artikel der dpa am 26.12.19 auch in der FP: "Ostbeauftragter wirbt: «Man kann im Osten gut leben»".
    Ein sehr guter Märchenerzähler. "Blühende Landschaften" wurden und werden schon seit 30 Jahren versprochen.

  • 9
    0
    Juri
    29.12.2019

    Bioladen stimmt, hab ich gelesen. Warum fangen diese Fachleute nicht bei der Kripo an. Die suchen seit paar Wochen nach Juwelen, dabei wurden dort Gurken und Kohlrabi geklaut.

  • 11
    3
    Malleo
    29.12.2019

    Offensichtlich verwechselt Herr Schäuble Schauspielkunde mit Authentizität.
    Diese haben die Menschen in Mitteldeutschland für sich und das Land bewahrt.
    Hier muss man sich nicht erklären.
    Nun und was das Selbstbewusstsein angeht, in meinem Berufsleben konnte ich manchen Besserwisser in seine bescheidenen Schranken weisen.
    Juri.
    Ihre Erfahrungen kann ich uneingeschränkt bestätigen.
    Im Grünen Gewölbe verkauft man Biogemüse- so der Wissensstand sehr vieler selbstbewusster Altbundesbürger!

  • 17
    2
    Juri
    28.12.2019

    Zitat Herr Schäuble: ...."Laut einer Studie identifizierten sich viele Ostdeutsche nach wie vor mit ihrem früheren Staatsgebiet".

    Das scheint soweit zu gehen, dass Westdeutsche immer noch Angst haben in die "DDR" zu kommen.
    Ich hatte genau in diesem Jahr 6 Mal Gelegenheit, an unterschiedlichen Orten unseres Europas mit Menschen aus den "Alten Bundesländern" zu sprechen. Das waren sowohl Ehepaare, als auch befreundete, miteinander Reisende. Allesamt standen sie gut im Bundesdeutschen Leben und waren zwischen Mitte 50 bis Ende sechzig Jahre alt.
    Die fahren inzwischen 30 Jahre lang in ganz Europa herum. Allerdings die frühere "Zonengrenze", die hatten sie allesamt noch nicht überquert.

    Nochmal Zitat Herr Schäuble:"..während sich Westdeutsche in erster Linie als Deutsche verstünden. «Ein bemerkenswerter Befund 30 Jahre nach der staatlichen Einheit», stellte der Bundestagspräsident fest".
    Aber da hat der Herr Bundestagspräsident recht. Tatsächlich ein bemerkenswerter Befund. Dreißig Jahre lang kein Interesse, am gesamten Vaterland.

  • 16
    7
    ralf66
    28.12.2019

    Der Schäuble kommt aus dem Reichstag in sein Büro, von dort nach Hause ins perfekte Schwabenländle wo anders kommt der nicht mehr hin und erzählt solch ein Zeug. Das Selbstbewußtsein der Menschen, der Zusammenhalt nach der Wende im Osten wurde so perfekt von den Herrn Unternehmern, übrigens aus Ost und West unterdrückt, daß man sich hätte sofort wieder wehren müssen, um den schlechten Entwicklungen vorzubeugen, was die Menschen erstens verändert und den Zusammenhalt geschwächt hat, Mitspracherecht in den Unternehmen im Osten, ja was war denn das, in der freien Wirtschaft streiken für bessere Löhne, ja was war denn das, wo gab's das äußerst selten. Die Treuhand hat Fabriken und Grundstücke für billiges Geld an West-Spekulanten und Möchtegern-Unternehmer verramscht die dann die Betriebe geschlossen haben, um eine noch in einigen Bereichen unliebsame Konkurrenz, die hätte zu West-Firmen entstehen können ein für allemal auszuschließen. Das erste ''schöne Ereignis'' neben den 100 DM Begrüßungsgeld war die Massenarbeitslosigkeit im Osten keine grüne Landschaften wie von Kohl versprochen, Billiglöhne, steigende Lebenshaltungskosten, steigende Mieten, steigende Grundstückspreise, in Massen Gebrauchtwagen in einen jämmerlichen Zustand für relativ noch viel Geld

  • 11
    5
    Lesemuffel
    28.12.2019

    Ach, Hr. Schäuble, Weihnachten ist doch vorbei, dieser Wunschzettel ist überflüssig. Die Realität des Lebens schreibt die Geschichte, nicht fromme Wünsche. Oder meint er, er könne die Westdeutschen aufrufen, sich nicht so Substanz los aufzuladen, etwas mit mehr Achtung zu den "Brüdern und Schwestern in Dunkeldeutschland" zu schauen? Wird wohl auch nach 30 Jahren nicht gelingen. Fühlen die sich nicht inzwischen als Europäer bzw. Weltbürger?

  • 9
    5
    Tauchsieder
    28.12.2019

    Ich kann mir nicht helfen, dass muss doch am Alter liegen, oder was sagt ihr?

  • 7
    6
    Zeitungss
    28.12.2019

    Die roten Däumchen sollten sich hier einmal erklären und zwar in verständlicher Form.

  • 11
    5
    kartracer
    28.12.2019

    "Chemnitzer Traditionsbetrieb Union: Kündigungen vor Weihnachten!!!"
    Herr Schäuble, noch FRAGEN???
    @Einspruch, wie recht Sie doch haben.

  • 11
    6
    ralf66
    28.12.2019

    Der is gut der Schäuble, he der is gut. Im Osten hieß es nach der Wende klipp und klar, wer meckert fliegt und sofort war's aus mit dem Selbstbewußtsein, fertig war die neue Billiglohnkolonie für dien Westen und so lange hier nicht Löhne Tarifverträge, Arbeitszeiten an das Westniveau angepasst werden hält dieser Zustand an, obwohl sich die Menschen nicht mehr alles gefallen lassen, wie vielleicht noch vor 25 Jahren. 30 Jahre nach der Wende immer noch unterschiedliche Strukturen und Verhältnisse in Deutschland, daß ist nicht gut.

  • 16
    6
    Einspruch
    28.12.2019

    Das Pack wünscht sich nach 30 Jahren nichts weiter als gleichen Lohn für gleiche Arbeit, damit es nicht pendeln muss. Die Ausbildung war ja offenbar gut genug dafür, im Westen zu arbeiten. Und ein Ende dieses Oberlehrer getue von Heinis, die außer Einbildung nichts haben. Äh, doch, mehr Geld, weil sie das Glück hatten, auf der richtigen Seite der Mauer aufgewachsen zu sein.

  • 15
    3
    Tokeah
    28.12.2019

    Der wievielte Politiker ist das jetzt eigentlich, der uns zu (mehr) Selbstbewusstsein aufruft, die hier im sogenannten Ostdeutschland leben? Woher wollen diese alle wissen, was wir brauchen oder nicht zu haben scheinen? Ich habe mein Selbstbewusstsein nicht erst, seit die Mauer eingestürzt würde oder wir ein Land sind. Wichtigere Themen zu benennen und daraufhin zu handeln, sollte wichtiger sein. Wir sollen uns impfen lassen, wir sollen selbstbewusster sein. Wir sollen und sollen und sollen ... Wenn Politiker ihr Selbstbewusstsein entsprechender prägen, würden sie zum Nutzen von Land, Demokratie und Gesellschaft auch handeln..DAS ist wichtiger!