Semperopernball gehört zu Dresden: neue Leichtigkeit

Dresden (dpa) - Das auch im Zuge des Eklats um einen Orden veränderte Konzept des Dresdner Semperopernballs hat sich nach Ansicht seines Chefs bewährt. Das Mehr an Kultur, Musik, Tanz und Künstlern und der Verzicht auf Preisverleihungen und zu große protokollarische Zwänge «sorgten für eine neue Leichtigkeit», sagte Ballchef Hans-Joachim Frey nach der 15. Ausgabe am Samstag der Deutschen Presse-Agentur. Sie könnten «ein Fingerzeig auf die Opernbälle der Zukunft sein».

Die positive Resonanz und Begeisterung der Gäste in und vor der Oper wertete Frey als starkes Bekenntnis zum Semperopernball. Sie zeigten, «dass dieser Ball zu Dresden gehört und weiter gehören muss».

Mit der Ehrung des ägyptischen Präsidenten mit einem der St. Georgs Orden des Semperopernballs im Vorfeld hatte Frey die diesjährige Ausgabe gefährdet. Nach Protesten und Absagen von Prominenten und Künstlern entschuldigte er sich öffentlich für den «Fehler». Auf Drängen von Peter Maffay erkannte Frey die Auszeichnung dann wieder ab - und der Sänger samt Band rockten um Mitternacht.

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