Sozialministerin verurteilt Angriff auf Impfzentrum im Vogtland

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Dresden (dpa/sn) - Sachsens Sozialministerin Petra Köpping (SPD) hat den Angriff auf ein Impfzentrum in Treuen (Vogtlandkreis) als abscheuliche Tat verurteilt. «Ich bin sehr erleichtert, dass keine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu Schaden gekommen sind. Sie engagieren sich täglich, um Menschen mit der Coronaschutzimpfung einen Schutz vor schwerer Erkrankung zu ermöglichen», sagte Köpping am Mittwoch der Deutschen Presse-Agentur in Dresden. Die hohe Impfquote im Vogtlandkreis zeige, dass diese Arbeit sehr gut angenommen werde.

«Wer immer den Brandanschlag verübt hat, muss zu Verantwortung gezogen werden. Der Anschlag ist eine neue Eskalationsstufe, nachdem wir schon mehrfach verbale Angriffe auf mobile Impfteams festgestellt haben», sagte die Ministerin. Es sei eine persönliche Sache, sich nicht impfen zu lassen. «Aber andere Menschen und Gebäude anzugreifen, um die Impfkampagne insgesamt zu stören, ist nach meiner Auffassung ein krimineller Akt und gehört hart bestraft.»

Unbekannte hatten am Dienstagabend einen Anschlag auf das Impfzentrum Treuen verübt. Sie warfen drei mit einer brennbaren Flüssigkeit gefüllte Bierflaschen gegen ein Rolltor der Einrichtung. Allerdings entstand kein Feuer. Zeugen wollen drei Männer in einem roten Auto gesehen haben, die zum Tatzeitpunkt in Richtung Auerbach fuhren.