Spätes Gegentor durch Hack: Aue verliert auch gegen Nürnberg

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Erzgebirge Aue tut sich im Saisonendspurt zunehmend schwerer, um für eine Vorentscheidung im Kampf um den Klassenerhalt zu sorgen. Gegen den 1. FC Nürnberg kassierten die Sachsen die zweite Heimniederlage hintereinander.

Aue (dpa) - Der FC Erzgebirge Aue hat die 40-Punkte-Marke erneut nicht geknackt. Gegen den 1. FC Nürnberg verlor die Mannschaft von Trainer Dirk Schuster am Dienstag mit 0:1 (0:0). Robin Hack erzielte in der 85. Minute den Treffer für die Franken, die sich den Sieg aufgrund eines Chancenübergewichts verdient hatten. Der FC Erzgebirge rangiert nach der zwölften Saisonniederlage mit 37 Punkten weiterhin im Tabellenmittelfeld der 2. Fußball-Bundesliga.

Schuster nahm im Vergleich zum Heimspiel gegen den FC St. Pauli drei Änderungen in der Aufstellung vor. Clemens Fandrich, Ognjen Gnjatic und Jan Hochscheidt ersetzten Philipp Riese (gesperrt), Louis Samson (Bank) und Florian Ballas (verletzt) in der Startelf.

Nach der schwachen Vorstellung beim 1:3 gegen St. Pauli hatte Schuster Wiedergutmachung und eine bessere Leistung angekündigt. Doch seine Mannschaft begann unkonzentriert und hatte in der Anfangsphase Glück, dass ein Schuss aus spitzem Winkel von Eric Schuranow nur an den linken Pfosten klatschte (7.). Auf der anderen Seite kam John Patrick Strauß in der 13. Minute zum ersten gefährlich Abschluss für Aue. Der Ball wurde von Georg Margreitter noch abgefälscht und schlug knapp neben dem Pfosten ein.

Nürnberg blieb anschließend das bessere und aktivere Team, fand aber nur selten Lücken in der Auer Abwehr. Erst in der 23. Minute gelang es den Gästen wieder, sich durch die Hälfte der Sachsen zu kombinieren. Mats Möller Daehli steckte den Ball auf Schuranow durch, der allein auf Martin Männel zulief, den Ball aber in die Arme des Auer Schlussmanns schoss.

Während das Schuster-Team offensiv weiter harmlos agierte, köpfte Nürnbergs Außenverteidiger Enrico Valentini in der Nachspielzeit der ersten Hälfte knapp neben das Tor.

Nach dem Seitenwechsel wurde das Spiel der Erzgebirger nicht besser. Auch die Einwechslung von Ben Zolinski, der für Hochscheidt kam (55.), zeigte kaum Wirkung. Da sich bei den Gästen die Fehler im Spielaufbau ebenfalls häuften, spielte sich das Geschehen nur noch zwischen den Strafräumen ab.

Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit gelang Nürnberg noch der späte Treffer. Fandrich fälschte einen Pass von Tom Krauß unglücklich in den Lauf von Hack ab, der Männel keine Chance ließ.

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