Spezialkräfte rücken wegen verstrahlter Steine an

Aue (dpa/sn) - Der Fund eines als Gefahrengut gekennzeichneten Behälters mit Steinen in Aue (Erzgebirgskreis) hat die Polizei und Feuerwehr mitsamt Spezialeinheit für Strahlenschutz auf den Plan gerufen. Ein 30 Jahre alter Mann schlug am Freitagnachmittag Alarm, wie die Polizei mitteilte. Der Mann hatte den auch mit der Kennzeichnung «radioaktive Stoffe» versehenen Behälter in einer Mietgarage gefunden.

Der Fundort wurde im Umkreis von 50 Metern abgesperrt. Menschen, die sich in der Nähe des Behälters aufgehalten hatten, wurden auf Strahlenbelastung untersucht. Die Spezialkräfte konnten keine Strahlung in der Umgebung feststellen. An den Steinen selbst war allerdings eine leichte, gesundheitlich aber unbedenkliche Strahlung gemessen worden. Die Behörden kümmern sich nun um den Fund.

Die Polizei geht davon aus, dass der Behälter dem Vorbesitzer der Mietgarage gehört. Der Besitz solcher leicht radioaktiver Mineralien stehe nicht unter Strafe, erklärte ein Polizeisprecher. Viele Mineralien seien von Natur aus leicht strahlend.

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