Städtenetz schlägt wegen gestrichener Bahnlinien Alarm

Der Deutschland-Takt soll bis 2030 Städte und Regionen auf der Schiene besser miteinander verbinden. In Südwestsachsen und Oberfranken ist man mit den Planungen aber nicht einverstanden.

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1717 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 1
    0
    Zeitungss
    04.08.2020

    @Pedaleur: Es dürfte bekannt sein, dass die Güterzüge ihren Platz auf Straßen und Autobahnen gefunden haben und das von der Bevölkerung auch so "gewünscht" ist. Verkehr ist nun einmal nicht lautlos, nicht verzichtbar und so wird es auch bleiben. Ich hatte es schon erwähnt, die Strecken wurden zum großen Teil erst im nachhinein "eingebaut". Es gibt Forderungen die Strecken einzuhausen, was natürlich auch für Straßen möglich wäre, es will nur kein Mensch finanzieren.
    Der Güterverkehr auf der S-F Magistrale ist heute nicht mehr erwähnenswert im Vergleich zu vor 89. Besagte Züge sind heute auf der A4/72 unterwegs und über die Umwelt spricht kein Mensch außer in Sonntagsreden und vor anstehenden Wahlen. Die Mentalität der Deutschen kommt hinzu, man möchte ALLES haben, aber nicht im Umfeld der eigenen Haustür.

  • 0
    0
    mops0106
    04.08.2020

    Am Chemnitzer Bahnbogen habe ich einige Zeit gewohnt. Personenverkehr geht vom Geräuschpegel her bei der Deutschen Bahn. Aber die Züge des VMS waren dann schon wesentlich lauter. Den Geräuschpegel bringt der Güterverkehr, vor allem die Truppentransporte sind immer zahlreicher geworden. Bei den Arbeiten am Chemnitzer Bahnbogen werden ja jetzt auch Lärmschutzwände errichtet. Es wird hoffentlich den Anwohnern helfen.

  • 1
    0
    Pedaleur
    04.08.2020

    @Zeitungss: Wenn man fordert, dass mehr Güterverkehr auf die Schiene soll, muss man auch über Lärmschutz diskutieren. Mit Sicherheit wohnen nicht wenige Menschen an Bahnstrecken und das auch nicht nur im eigenen Haus. Auch viele Wohnungen sind an Schienen, denken Sie nur an den Chemnitzer Gleisbogen. Der Personenzüge sind da nicht das Problem, sie sind sehr leise.
    Velargerter Güterverkehr erfordert aber modernes Material, es geht ja dann um eine völlig andere Frequentierung der Strecken. Oder sehen Sie das anders und die betroffenen Menschen haben halt Pech gehabt?

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    1
    Zeitungss
    04.08.2020

    @Lisa13: Die Bahn gab es dort schon vor über 100 Jahren und der Dampfwagen war damals noch Teufelszeug. So viel zum Thema Standort. Nur noch nebenbei, ich bin mit Sicherheit kein Fan der Straße, um Ihre zweite Frage zu beantworten.

  • 0
    3
    Lisa13
    03.08.2020

    Antwort an , Zeitungsstand
    Ich nutze die Bahn schon , auch wenn mir eine direkte Verbindung über Chemnitz- Nürnberg - Stuttgart Willkommen wäre ...den diese Strecke mit dem Auto oft zu gahrenist nervig , das wäre die eine Antwort
    Hier die andere , ich oder wir haben kein billiges Bahngrundstück erworben , wir wohnen schon Generationen im eigen Haus , welches schon mehr als 100 Jahre steht ...Menschen die billige Grundstücke an einer Bundesstraße erwerben , und auf die Barrikaden gehen wegen dem Lärmschutz.... dazu sagen Sie wohl nichts ...und zeigen Sie mir bitte mal , wo was gegen Lärm der Bahn was getan wird ...einfach mal überlegen

  • 3
    0
    Bär53
    03.08.2020

    @macxs: Die Normalfahrkarte kostet in Nahverkehrszügen über Gera oder Leipzig 34,40 EU und mit dem 120Regio-Ticket 20,90 EU (gilt aber nicht zu allen Tageszeiten).
    Es ist manchmal etwas unübersichtlich für Wenigfahrer.

  • 3
    0
    mops0106
    03.08.2020

    Wer alles super billig möchte beim Fahren, sollte sich mal fragen, auf wessen Rücken das dann ausgetragen wird. Seit 2016 fahren nach Leipzig nur noch vorsintflutliche Züge, da die Deutsche Bahn in dieser Billigstpreisklasse kein Angebot mehr machen konnte. Und Flixbus ist nicht gerade für gute Arbeitnehmerbedingungen und ausreichende Bezahlung bekannt.

  • 3
    1
    Zeitungss
    03.08.2020

    @Lisa13: Sie haben sicherlich nur mit dem überdimensionalen Lärm der Bahn ein Problem, mit der Nutzung sicherlich nicht, denn Sie nutzen sie nicht, stimmts? Es gibt eine Reihe von Leuten, welche ein billiges Baugrundstück an der Bahn erwerben und sich im Anschluss wundern, da kommt doch auch was gefahren. Ein solcher Fall wurde einst im Bayerischen Rundfunk gezeigt.
    @macxs: Lassen Sie sich diese Preise einmal von Beschäftigten bei Flixbus erklären, die können das, denn auf dessen Rücken entstehen diese.

  • 5
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    macxs
    03.08.2020

    So lange die Bahn solche astronomisch hohen Preise verlangt, wird sie nie das Verkehrsmittel der breiten Masse werden. Ich wollte letztes Jahr kurzfristig von Chemnitz nach Erfurt mit der Regiobahn. Die wollten allen Ernstes 54€! WHAT THE FUCK!?!? Für eine RB, die viel länger braucht als das Auto?? Bei einer anderen Gelegenheit fuhr ich mit FlixBus von Düsseldorf nach Dresden - für 20€! Gut, war ein unbequemer Nachtbus, aber hey, bei 20€ frag ich nicht!

    Solche Preise muss die Bahn nicht machen, aber aber zumindest mal die aktuellen Preise halbieren, auf Masse setzen und ausbauen. Da muss der Staat unterstützen. Aber bei der Autolobby sehe ich eher schwarz :-(

  • 11
    1
    BuboBubo
    03.08.2020

    @Lisa: Saßen Sie auch schon mal IN so einem Zug, oder immer nur draußen daneben?
    Abgesehen von der momentanen pandemiebedingten Flaute ist der Zug insbesondere zwischen DD und C meist gut gefüllt - und das den ganzen Tag über. Der Stundentakt ist attraktiv, und wenn der Betrieb störungsfrei läuft, ist die Bahnfahrt von HO nach DD und zurück eine echte Alternative zum Auto. Leider ist Herr Scheuer nicht in der Lage, aus dieser Beobachtung die richtigen Schlüsse zu ziehen, was die Weiterführung und Elektrifizierung der Linie nach Nürnberg (ebenso wie die umstiegsfreie Relation N-L) betrifft. Er fährt ja auch lieber Trittroller als Bahn, wenn er mal nicht Auto fährt.

  • 10
    1
    Freigeist14
    03.08.2020

    Auch ein Herr Dulig belässt es bei Sonntagsreden und unverbindlichen Ankündigungen . So richtig anecken und Ross und Reiter nennen - nein, das wäre für die Karriere eher hinderlich . Die Bahn gehört dem Staat und dieser lässt mit Vorsatz ein Schienennetz verkommen , ausdünnen und abhängen . In Stuttgart werden Milliarden verbrannt oder mit DB Schenker bewusst der Verkehr auf die Strasse gebracht . Hier hilft nur noch die Axt an die Wurzel der Asphaltlobby und Anklage wegen Veruntreuung und Lobbyismus .

  • 0
    11
    Lisa13
    03.08.2020

    Wir wohnen direkt an der Bahnstrecke Dresdner-Chemnitz , wieviele Passagiere sitzen denn in denn Zügen , da wird mir schlecht . Vier lange Wagen ...die Passagiere würden in einen passen. Ja auch für Schichtarbeiter völlig ungeeignet mit der Bahn zum Dienst zu fahren , passt einfach nicht .
    Was mich aber noch mehr ärgert , was macht die Bahn gegen Lärmbelästigung und Lärmschutz, nichts , rein gar nichts. Ja man bekommt ja nicht mal Antwort wenn man anfragt .
    Aber auch die Kommentare die hier geschrieben werden , interessieren doch keinen oder werden diese ausgewertet ?

  • 6
    2
    Zeitungss
    03.08.2020

    @Dirkb: Nicht Danke DBAG, diese führt nur aus, zu was unsere Volksvertreter bereitwillig das Pfötchen einst gehoben haben. Von Dürr bis Lutz führt man den Auftrag nur aus und genau deshalb bleibt das Allgemeinwohl auf der Strecke, also wenigstens etwas, auch wenn man damit nicht fahren kann. "Verkehrsgestalter" Scheuer ist genau der richtige Mann für Veränderungen, dort gibt es von vornherein die Garantie, dass es nichts wird und man sich darauf verlassen kann. Ein Herr Dulig kommt über Sonntagsreden nicht hinaus, es ist demnach für kurze Zeit ein Thema und es folgt die gewohnte Funkstille, leider auch auf der Seite der "Opfer".

  • 2
    8
    DS91
    03.08.2020

    Die Verbindung Dresden - Chemnitz - Nürnberg ist weiterhin im Deutschlandtakt als zweistündige Verbindung vorgesehen.

  • 29
    1
    fp112
    03.08.2020

    Man konnte mal von Chemnitz aus nach Italien fahren mit nur einmal Umsteigen in München.
    Ostsee ging sogar ganz ohne Umsteigen.

    Tschechien hat dem Vertrag nach die Strecke fertig und mit Oberleitungen ausgebaut...nur das Hochtechnologieland Deutschland kriegt das nicht gebacken.

    Die quasi Privatisierung und Aufsplitterung der Eisenbahn in verschiedene Unternehmen war, ist und bleibt katastrophal.
    Und kein Verkehrsminister will dagegen etwas unternehmen. Es kursieren nur immer neue Schnapsideen.
    Es werden Milliarden in Schnellfahrstrecken investiert, die aber für den Regionalverkehr und auch den Güterverkehr überhaupt nicht nutzbar sind.
    Eine Verkehrswende sieht anders aus.
    Diese überdrehte, energetisch wahnwitzige Jagd nach Geschwindigkeit nur für ICE Strecken ruiniert den Regionalverkehr .
    Diese Geisteshaltung entspricht genau der Verweigerung eines Tempolimits auf der Straße.
    Wo sitzt der Fehler?

  • 2
    12
    Schwimmerin
    03.08.2020

    ... zu spät!

  • 21
    0
    Dirkb
    03.08.2020

    Ich finde so wie die Bahn mit dieser Magistrale umgeht sollte sie sich schämen.. Man zerstört ein wirtschaftsstandort damit, indem man immer mehr Bahnverbindungen abzieht. Auch finde ich nicht dass die Privatbahnen dieses gut im Griff haben, siehe die Regiobahn. Kunden die Grundlage zu nehmen an ihre Ziele zu kommen, führte nach Tanga zu dass viele wieder für Auto umsteigen werden und die Bahn meiden. Um Kunden zurückzugewinnen und das hat die Bahn leider verlernt, muss man über längere Zeit auch etwas anbieten damit der Kunde Geschmack daran findet. Eine Wirtschaftsregion auf einer wichtigen Magistrale komplett abzuklemmen und Verbindung zu verschlechtern, hat unter dem Strich irgendwann Konsequenzen. Da muss der sächsische Stadt auf jeden Fall nachbessern und Druck machen. Wir reden hier von klimapolitik und solche Probleme gibt es in anderen Ländern nicht. Siehe die Schweiz.. kleines Land und doch funktioniert es wie ein Uhrwerk. Die Zeiten an dem man bequem von Chemnitz Richtung Plauen Hof und weiterfahren konnte, sind wohl endgültig vorbei. Und es ist der Schrecken man kommt näher zu Süddeutschland wenn man nach Chemnitz zieht, und entfernt sich doch Bahn mäßig extremst weit weg und braucht länger und damit geht auch für mich die Lust auf Zug fahren verloren. Danke DB-AG