Steigende Infektionszahlen gefährden Corona-Lockerungen

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Während der Bund die Größe von Familienfeiern einschränken will, sollen in Sachsen Veranstaltungen wieder mit mehr als 1000 Teilnehmern erlaubt sein.


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1212 Kommentare

Die Diskussion wurde geschlossen.

  • 4
    0
    klapa
    19.08.2020

    Pimboli, alles zu hinterfragen ist offenbar nicht die Aufgabe von Zeitungen.

    Da hoffen wir vergeblich. Wir können uns nur selbst kundig machen.

  • 8
    0
    Pimboli
    19.08.2020

    Danke für den Hinweis, bin auf S. 12 des Wochenberichts des RKI fündig geworden, da stehen die Zahl der Testungen und die pos. Tests. Da sieht man z.b., dass in der 14. KW (also Ende März) 9% aller Test pos. war, diese Prozentzahl hat sich dann im Laufe der Zeit auf 0,6% (Anfang Juli) reduziert und liegt jetzt bei ca. 1%. Bitte Zeitungen hinterfragt alles, bevor ihr es veröffentlicht und setzt es ins richtige Verhältnis, alles andere schürt Panik. Mit nur absoluten Erkrankungszahlen allein kommt man hier nicht weiter. Wie wäre es mal die o.g. Statistik in der Zeitung zu veröffentlichen?

  • 9
    0
    JochenV
    18.08.2020

    Schon Ihre Überschrift, FP, "Steigende Infektionszahlen gefährden Corona-Lockerungen", scheint mir von der Relevanz der Testergebnisse, die nämlich in ihrem Abgleich mit der Gesamtzahl der Tests besteht, wegzuführen. Aber wie oft wurde das schon gesagt, und es fragt sich, weshalb sie immer noch ohne Anzeige dieser Relation publizieren.
    Vielleicht wäre es zusätzlich interessant, die Entwicklung in der Herstellung und dem Ankauf der Tests selber, einem mittlerweile sehr bedeutendem Umsatzfeld und für unsere öffentlichen Kassen bedeutender Ausgabenblock, den Lesern vorzustellen.
    Und auch das dem Quotienten aus Positivtests zu Tests insgesamt gegenüberzustellen. Da es sich bei der Ausgabenseite um öffentliches Geld handelt, sollte man diese Daten auch der Öffentlichkeit vorlegen

  • 7
    0
    JochenV
    18.08.2020

    Mir scheint das Grundübel schon darin zu liegen, dass man das gesamte gesundheitliche Geschehen des Landes willkürlich auf einen Virus einengt.
    Und auch was RKI und WHO angeht, fällt offenbar immer unter den Tisch, dass die WHO selbst das entscheidende Kriterium für eine Pandemie, die hohe Übersterblichkeit in einer ganzen Reihe Länder, aus ihrer Definition einer Pandemie herausgenommen hat. Und wenn die WHO etwas aus ihrer Lesart heraus nimmt, scheint mir, muß das noch lange nicht die tatsächliche Definition für Pandemie, und zwar mit diesem entscheidenden Kriterium, beseitigen.
    Der Ausweg scheint mir in lokalen und regionalen Ärztegremien zu liegen, die die gesamte gesundheitliche Situation in ihrem Gebiet in seiner ganzen Komplexität aufzeigen, die Politik vor Ort sachkundig berät und damit Panik und mit dieser Massenpanik hervorgerufene Massenschädigung an Gut, Gesundheit und Leben ausschließen.

  • 4
    0
    gelöschter Nutzer
    18.08.2020

    Deshalb verhängt der Herr Söder ja auch drakonische Strafen und in Sachsen soll nun auch ein Bußgeldkatalog kommen. Hoffentlich macht den der Andy S.

  • 7
    0
    gelöschter Nutzer
    18.08.2020

    @mops, so ist es. Ich glaube auch, dass die kritische Masse langsam erreicht wird.

  • 8
    0
    mops0106
    18.08.2020

    @Sterntaler: Es macht zumindest etwas Hoffnung, dass immer mehr Menschen nachfragen und genauere Angaben verlangen, die ja selbst in der RKI-Statistik zum Teil enthalten sind. Die Medien müssen diese Recherche bringen. Das ist für mich Journalismus.Es wäre schön, wenn die FP das machen würde. Denn viele Menschen kennen, lesen,verstehen die Statistik nicht.

  • 5
    0
    gelöschter Nutzer
    18.08.2020

    Korrekt, @Pimboli, mit etwas Mühe kann man Teile der Angaben beim RKI recherchieren, im jeweils Mittwoch erscheinenden Wochenbericht. Dann ergibt sich ein realistisches Bild.

  • 13
    0
    Pimboli
    18.08.2020

    Ich finde auch, es fehlt eine Statistik die zeigt: Zahl der Tests, Zahl der dabei
    pos. getesteten Personen und wieviel davon sind ernsthaft erkrankt, also im Krankenhaus. Man kann nicht sagen wir haben jetzt soviel pos. Getestete wie im Anfang Mai, ohne die Zahl der Tests denen vom Mai gegenüber zu stellen. Nur so kann man ein klares Bild erhalten. Man weiß dann auch die Zahlen besser einzuordnen. Das wäre m.E. auch Aufgabe der Zeitung, dass mal zu recherchieren.

  • 9
    0
    gelöschter Nutzer
    18.08.2020

    Es haben sich in Deutschland bisher 224.014, also rund 0,27 Prozent der Bevölkerung mit dem Virus nachweislich infiziert. Davon sind bedauerlicher Weise 9.232 Menschen mit und an COVID19 verstorben, also 4,12 Prozent der Infizierten.
    Auf Grund der lückenhaften Testungen und deren Fehlerquote muss man jedoch von einem Vielfachen von Infizierten ausgehen. Es wird vom bis zum 10fachen geschrieben. In diesem Fall müsste die Kommastelle, bei der Sterberate, also um eine Stelle nach Links gesetzt werden.
    https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Fallzahlen.html
    In diesem Zusammenhang stimme ich @Sterntaler zu, dass die Politik leider in der Vergangenheit oft gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen hat.

  • 16
    0
    Dorpat
    18.08.2020

    Frage an die Zeitung:
    Wäre es möglich, die steigenden "Infektionszahlen", bei denen es sich ja wahrscheinlich lediglich um postive Tests handelt, ins Verhältnis zu den Tests setzen und weiterhin die Anzahl der Personen aufzuführen, die davon derzeit Symptome aufweisen?
    Weiterhin zur Anzahl der Personen, die derzeit ernsthaft erkrankt sind und sich in Krankenhausbehandlung befinden.
    In Sachsen gab es am Montag laut Angaben der Freien Presse 22 "neue Fälle".
    Sind das Menschen die ernsthaft erkrankt sind? Oder sind das positive Testungen?
    Bitte klären Sie die Leser auf.
    Vielen Dank für ihre weitergehenden Recherchen!

  • 8
    1
    gelöschter Nutzer
    17.08.2020

    Unsere Ministerin Koepping hat das schon richtig erkannt. Das gilt vor allem dann, wenn Anordnungen nicht plausibel begründet sind und gegen den Grundsatz der Verhältnismäßigkeit verstoßen.